Ultramort: Baukultur, Ortsgeschichte und Ter
Unterkünfte in Ultramort
Ultramort lässt sich über seine historischen Bauwerke, die Entwicklung des Ortsnamens und den Bezug zum Fluss Ter einordnen. Für Ihre Suche nach einem Hotel in Ultramort bietet das eine thematische Orientierung: Sie können die Baugeschichte des Orts, seine Siedlungsstruktur und eine Radroute mit Schwerpunkt Wasserbau als unterschiedliche Aspekte betrachten.
Baukultur an Herrenhäusern und Kirche
Mas Castell de Gleu o de Finestres ist ein Herrenhaus aus dem 16. und 17. Jahrhundert, errichtet auf der früheren Burg Gleu und Finestres. Es bewahrt einen zentralen zylindrischen Befestigungsturm sowie einen Teil eines weiteren, rechteckigen Turms. Die Anlage verbindet damit die Beschreibung als Herrenhaus mit dem älteren Burgstandort. 1985 wurde sie als Kulturgut von kulturellem Interesse ausgewiesen; heute ist sie ein Kulturgut von nationalem Interesse.
Auch Mas Davesa und Mas Pagès zeigen unterschiedliche architektonische Details. Mas Davesa bewahrt eine Fassade aus dem 16. Jahrhundert mit Inschriften aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Im oberen Bereich befindet sich ein gotisches Fenster mit Arabeskenornamentik. So treffen an einem Gebäude Schriftzeugnisse aus zwei Jahrhunderten und ein Fenster mit einer eigenen dekorativen Gestaltung zusammen.
Mas Pagès ist ein befestigtes Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert. Erhalten ist dort außerdem ein Teil eines älteren Zwillingsfensters gotisch-renaissancezeitlichen Typs. Während die Befestigung den Charakter des Hauses beschreibt, ergänzt das Fenster einen anderen Blick auf seine Baugeschichte. Die Església de Santa Eulàlia gilt als Beispiel für einen schlichten romanischen Stil mit zisterziensischem Einfluss und setzt einen weiteren architektonischen Akzent.
Ortsgeschichte und Siedlungsstruktur
Der Name Ultramort ist seit 1046 unter der Form ULTRAMORTE urkundlich belegt. Ein späterer historischer Bezug folgt für das Jahr 1316: Damals wurde Ultramort Teil des Gebiets der Burg Rupià, die zu jener Zeit den Bischöfen von Girona gehörte. Die beiden Jahreszahlen stehen für unterschiedliche historische Hinweise – die frühe Bezeichnung des Orts und eine spätere territoriale Zuordnung. Zusammen geben sie einen zeitlichen Rahmen für die Ortsgeschichte, ohne dass beide Angaben dieselbe Art von Beziehung beschreiben.
Auch die Siedlungsform enthält einen historischen Hinweis. Nördlich des Dorfs erstrecken sich zwei lange Vorstadtbereiche, die Carrer de Torroella und Carrer de Figueres heißen. Ihre Namen weisen auf die Richtung zweier alter Wege hin. Für die Orientierung im Ort ist damit nicht nur die Lage der Bereiche wichtig, sondern auch, was ihre Benennung über die frühere Ausrichtung der Wege erzählt.
Der Ter und die Radroute
Am nördlichen Rand des Gemeindegebiets reicht das Land bis an den Fluss Ter. In Regenzeiten kommt es dort weiterhin leicht zu Überschwemmungen. Dieser Landschaftsbezug betrifft den nördlichen Rand des Gemeindegebiets und ergänzt die historischen Themen um eine konkrete Eigenheit der Umgebung.
Die Radroute „El Ter: caminos de agua“ führt durch Ultramort. Sie begleitet den Lauf des Ter und macht wasserbauliches Erbe wie Bewässerungsgräben, Wehre und Mühlen erlebbar. Damit verbindet sie den Fluss mit der Geschichte der Wasseranlagen entlang seines Laufs. Wenn Sie die Route für eine Tour einplanen, prüfen Sie den aktuellen Verlauf: Routenführungen können sich ändern.
Weitere Reiseziele entdecken: Salionç, Blanes, Garrigoles, Cervià De Ter, Saus, Camallera i Llampaies:Camallera, Banyoles, Bellcaire D'empordà, Cabanelles
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.