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Bellcaire D'empordà – Natur und Baugeschichte

Unterkünfte in Bellcaire D'empordà

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bellcaire d’Empordà verbindet Landschaft und Radfahren mit einer vielschichtigen Baugeschichte. Rund um den Estany de Bellcaire gibt es eine Rundroute; im Ort liegen historische Bauwerke aus unterschiedlichen Epochen. Wenn Sie ein Hotel suchen, können Sie Bellcaire danach einordnen, ob Sie vor allem Routen und Landschaft oder die Architekturgeschichte des Ortes in den Mittelpunkt stellen möchten.

Rundroute, Schutzgebiet und Radfahren

Von Bellcaire d’Empordà aus kann man zu Fuß oder mit dem Fahrrad eine Rundroute um den gesamten Estany de Bellcaire unternehmen. Der Rundkurs führt damit um den See und ist für beide Fortbewegungsarten vorgesehen. Ein weiterer Landschaftsbezug sind die Flächen des ehemaligen Sees: Sie gehören seit 2010 zum geschützten Naturpark Montgrí, Illes Medes und Baix Ter.

Eine andere Orientierung für Radinteressierte bietet die Route „El condado de Empúries“. Sie führt durch Bellcaire d’Empordà und verbindet den Ort in der Streckenfolge mit Torroella de Montgrí, Ullà und Verges. Für die Routenwahl lässt sich so zwischen zwei Formen unterscheiden: Die eine Möglichkeit ist ein Rundkurs um den gesamten Estany, die andere eine benannte Radroute durch Bellcaire mit den genannten Orten in ihrer Folge.

Hügel und Weg in die Ebene

Der Hügel von Bellcaire erhebt sich inmitten der Empordà-Ebene und bietet einen außergewöhnlichen Panoramablick. Ein westwärts abzweigender Weg führt vom Montgrí-Massiv hinunter in die Ebene zum Dorf Bellcaire. Die Landschaft erscheint hier aus zwei unterschiedlichen Perspektiven: als Hügel inmitten der Ebene und als Abstieg aus dem Massiv in Richtung Dorf.

Baugeschichte in mehreren Zeitschichten

Sant Joan de Bedenga reicht mit seiner Geschichte bis in die spätantike, westgotische Zeit des 6. Jahrhunderts n. Chr. zurück. Dort lassen sich aufeinanderfolgende Bauphasen und Baustile nachvollziehen. Bauphasen bezeichnen die zeitliche Abfolge baulicher Entwicklungen; Baustile lenken den Blick auf die jeweilige architektonische Gestaltung. Beides zusammen macht die Entwicklung eines Bauwerks in verschiedenen Abschnitten lesbar.

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Die Restaurierungsarbeiten und Ausgrabungen bei Sant Joan de Bedenga in den 1980er-Jahren des 20. Jahrhunderts führten zu einem System, mit dem sich die ältesten unter dem Fußboden erhaltenen architektonischen Überreste beobachten lassen. Damit gehören sowohl die frühen Ursprünge als auch spätere Bauphasen und die unter dem Boden bewahrten Spuren zur Geschichte des Ortes.

Ca la Pepeta, auch Mas Quintana genannt, ist ein Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert, das in den Ortskern von Bellcaire d’Empordà integriert wurde. Beim Molí de Bellcaire ist eine andere zeitliche Unterscheidung wichtig: Seine Ursprünge reichen ins Mittelalter zurück, doch der heute sichtbare Teil entspricht architektonischen Umbauten, die der Marquès de Ciutadilla im 18. Jahrhundert veranlasste. Die Bauwerke stehen damit für verschiedene Fragen an die Ortsgeschichte: Bei Ca la Pepeta sind die Einordnung als Bauernhaus, die Entstehungszeit und die Lage im Ortskern prägend; beim Molí unterscheiden sich mittelalterlicher Ursprung und sichtbare Gestalt aus dem 18. Jahrhundert.

Weitere Reiseziele entdecken: Els Hostalets D'en Bas, Sant Miquel d'Aro, Vilanova de la Muga, Bordils, La Bisbal D'empordà, Sarriá De Ter, Montagut, Les Olives.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.

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