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Maspalomas: Leuchtturm, Dünen und Kulturerbe entdecken

Unterkünfte in Maspalomas

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie Maspalomas als Reiseziel wählen, treffen mehrere unterschiedliche Interessen aufeinander: der historische Faro de Maspalomas, die archäologische Fundstätte Punta Mujeres, ein geschützter Landschaftsraum und Aktivitäten am Meer. So können Sie vor der Suche nach einem Hotel überlegen, ob für Ihren Aufenthalt eher Kulturerbe, Natur, Spaziergänge oder Wassersport im Vordergrund stehen soll. Die folgenden Orte bieten dafür konkrete Anhaltspunkte.

Kulturerbe am Faro und bei Punta Mujeres

Der Faro de Maspalomas gab am 1. Februar 1890 sein erstes Lichtsignal ab. Sein Turm ist 54,70 Meter hoch. Am 12. April 2005 wurde der Faro als Denkmal zum Bien de Interés Cultural erklärt. Die beiden Daten unterscheiden den historischen Beginn des Leuchtturmbetriebs von seiner späteren denkmalrechtlichen Anerkennung.

Rund 150 Meter westlich des Faro, in Richtung Playa de las Meloneras, liegt die archäologische Fundstätte Punta Mujeres. Bei einer archäologischen Intervention in den Jahren 2000 bis 2001 wurden dort die Überreste von sechs häuslichen Strukturen gefunden. Punta Mujeres ist ein Beispiel für Küstensiedlungen, die an weiten Teilen der Küste Gran Canarias vorkommen. Der Befund benennt eine konkrete Fundstätte; der Vergleich mit weiteren Küstensiedlungen setzt sie zugleich in einen größeren regionalen Zusammenhang.

Dünenlandschaft und Schutzgebiet

Das Reserva Natural Especial de las Dunas de Maspalomas umfasst 403,9 Hektar im Gemeindegebiet von San Bartolomé de Tirajana. Zum Schutzgebiet gehören das Brackwasser-Lagunenökosystem der Charca de Maspalomas, das Dünensystem und der Palmenhain. Die geschützte Fläche umfasst damit mehrere unterschiedliche Landschaftselemente, nicht nur Sanddünen.

Bei voller Ausprägung können die Dünen 15 bis 25 Meter hoch und etwa 200 Meter breit werden. Die Passatwinde treiben den Sand von der Küste der Playa del Inglés landeinwärts; die Bewegung beträgt dabei 2 bis 5 Meter pro Jahr. Höhe und Breite beschreiben die mögliche Gestalt ausgereifter Dünen, während die jährliche Rate die Bewegung des Sandes erfasst.

Innerhalb der Grenzen des Schutzgebiets liegt der Parque Tony Gallardo. Der Park ist ein Werk des kanarischen Bildhauers und Kunsthochschulprofessors Tony Gallardo. Zahlreiche Wirbellose und Vogelarten finden dort Schutz. So stehen im Reservat Landschaft, ein benanntes künstlerisches Werk und ökologische Bedeutung nebeneinander.

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Spaziergänge und Wassersport

Für Spaziergänge im Reserva Natural Especial de las Dunas de Maspalomas gibt es markierte Wege; Besucher müssen auf ihnen bleiben und dürfen sie nicht verlassen. Diese Wegeregel gehört zu den konkreten Besuchsbedingungen im Schutzgebiet.

Die Playa de Maspalomas ist für ihre Dünen und ihren ikonischen Leuchtturm bekannt. Am Meer entlang können Sie dort spazieren. In Maspalomas werden Windsurfen, Segeln, Tauchen und Wasserskifahren als Wassersportarten angeboten oder ausgeübt. Damit stehen ein Spaziergang am Ufer und verschiedene Wassersportarten als unterschiedliche Möglichkeiten am Meer zur Auswahl.

Anfahrt zum Faro de Maspalomas

Von der Hauptstadt aus führt die Anfahrt zum Faro südwärts über die GC-1. Nach 56 Kilometern nehmen Sie die Ausfahrt 46 zur Avenida Touroperador Tui. Anschließend geht es etwa fünf Kilometer über diese Avenida und die Avenida Cristóbal Colón bis zur Plaza del Faro de Maspalomas. Prüfen Sie die Route vor der Fahrt lokal auf mögliche Straßenänderungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Playa Del Ingles, Pasito Blanco, Fátaga, Playa Del Águila, Castillo Del Romenral, El Tablero, Los Cercados, San Agustin.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: San Bartolomé De Tirajana.

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