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Nantón: Megalithische Zeugnisse und ländliche Kulturgeschichte

Unterkünfte in Nantón

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie ein Hotel für einen Aufenthalt in Nantón suchen, gibt die Kulturgeschichte eine konkrete Orientierung: A Piolla verweist auf vorgeschichtliche Zeugnisse, die Kirche San Pedro de Nantón auf ländliche Kirchenarchitektur und Ausstattung. Hinzu kommen historische Wegnutzungen und regionale Beispiele des ländlichen Bauerbes.

Vorgeschichte in A Piolla

Im Gebiet A Piolla innerhalb der Pfarrei San Pedro de Nantón befindet sich eine der größten Konzentrationen von Mámoas in der Gemeinde Cabana de Bergantiños. Sie stammen aus dem Megalithikum beziehungsweise der Steinzeit. Eine weitere vorgeschichtliche Spur ist die Petroglyphe von A Piolla. Gemeinsam mit den Petroglyphen von Corme und O Roncudo gehört sie zu den wenigen Beispielen dieser Art aus der Bronzezeit in der Region Bergantiños. Damit stehen in A Piolla zwei unterschiedliche vorgeschichtliche Zeitstellungen im Blick: die Mámoas des Megalithikums und eine Petroglyphe aus der Bronzezeit.

Kirche San Pedro de Nantón

Die Kirche San Pedro de Nantón ist eine ländliche Barockkirche aus dem 18. Jahrhundert; erhalten ist außerdem eine Apsis aus dem 16. Jahrhundert. Hinzu kommen drei Altaraufsätze in barocken und neoklassizistischen Stilrichtungen. Bauzeit und Apsis verweisen somit auf zwei unterschiedliche Jahrhunderte innerhalb desselben Gotteshauses. Die Besichtigungszeiten richten sich nach den Gottesdienstzeiten. Stimmen Sie einen geplanten Kirchenbesuch daher vorab mit dem Gottesdienstplan ab.

Route, Mühle und Castro

Die Route 8 „Del Vao al Castro de Anido por Camafreita“ führt durch die Pfarrei Nantón. Am Castro de Anido sind trotz der starken Beeinträchtigung der Befestigungsanlagen durch mechanisierte Landwirtschaft defensive Überreste an der Nordwest-, Ost- und Südwestseite erhalten. Auch die historische Mühle Molino de Nantón gehört zu den überlieferten Zeugnissen: Sie wurde einst mit elektrischer Energie betrieben. Befestigungsreste und frühere Mühlentechnik eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf die Geschichte der Gegend.

Ländliches Bauerbe und frühere Nutzungen

Als regionales Beispiel für ländliches Bauerbe gilt das Hórreo in A Palleira, das als das größte in Bergantiños beschrieben wird. Für seinen Aufbau stehen zwei Deutungen nebeneinander: Entweder handelt es sich um zwei miteinander verbundene Hórreos, oder ein ursprünglicher Hórreo mit sechs Stützenpaaren wurde um einen weiteren mit vier Stützenpaaren erweitert. So lässt sich die beschriebene Bauform entweder als Verbindung zweier Speicher oder als spätere Erweiterung verstehen.

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An der Fuente del Carmen nahe dem neuen Friedhof fanden früher Prozessionen statt. Die Bruderschaft brachte dabei Leingebinde und Geld als Opfergaben dar. Ein alter Weg in der Pfarrei Nantón hatte eine andere historische Funktion: Die „xalleiros“ genannten Maultiertransporteure nutzten ihn, um Lehm aus Buño zu holen; Bauern transportierten Sand von A Insua zu ihren Feldern. Zusammen zeigen diese Beispiele verschiedene frühere Nutzungen, von religiösen Prozessionen bis zum Transport von Materialien für Handwerk und Landwirtschaft.

Straßenorientierung

Die C-552 von A Coruña nach Fisterra berührt das Gemeindegebiet am südlichen Rand und führt dabei durch A Piolla und Nantón. Für die Anfahrt zur Kirche San Pedro de Nantón führt der Weg von der Autobahn AG-55 über die Ausfahrt 53 (A Pedra-Nantón), weiter über die C-552 und über eine Abzweigung in A Ameixenda zur Kirche. Damit unterscheiden sich die überregionale Straßenverbindung am Südrand des Gemeindegebiets und die konkrete Zufahrt zum Kirchenstandort.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Coruña.

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