Guitiriz: Wasserwege und Kulturerbe
Unterkünfte in Guitiriz
Guitiriz vereint Wege entlang von Flüssen, Wasserfälle und Quellen mit Bauwerken aus verschiedenen Epochen. Bei der Planung Ihres Aufenthalts können Sie Natur und Kulturerbe als unterschiedliche Schwerpunkte setzen: Die Wege und Wasserorte geben Anlass, die Landschaft zu erkunden; Kirchen, Mühlen und historische Anlagen erzählen von ihrer langen Geschichte. Hinzu kommen eine regionale Kuchenspezialität und Quellen, die für ihr Heilwasser bekannt sind.
Wege und Wasserorte in Guitiriz
Die PR-G 99 Ruta da Auga de Guitiriz ist steigungsarm und verläuft entlang der Flüsse Parga und Ladroil. Sie führt von der Brücke Santo Alberto bis zur Carballeira de Pardiñas. Wer sich für einen Weg mit benannten Start- und Endpunkten interessiert, findet hier eine konkrete Orientierung: Verlauf und Endpunkte sind ebenso charakteristisch wie die beiden Flüsse, an denen die Route entlangführt.
Das Naherholungsgebiet Sete Muíños liegt am Jakobsweg Camino del Norte. Sein Uferweg umfasst ein natürliches Becken, einen künstlich entstandenen Wasserfall und drei weitere kleine Wasserfälle. Die Fervenza do Muíño da Ruxida ou Roxida ist von Guitiriz aus über die LU-2302 in Richtung Mariz und anschließend über die ausgeschilderte Abzweigung nach Ferreira erreichbar. Dort gibt es einen großen Parkplatz sowie einen Erholungsbereich mit steinernen Tischen und Bänken.
In der näheren Umgebung bietet die Cova da Serpe einen Panoramablick über Guitiriz und Möglichkeiten, die örtliche Tier- und Pflanzenwelt zu beobachten. Die Ruta del Agua y la Piedra führt durch eine Naturlandschaft, in der menschliche Pflege dazu beigetragen hat, die heimische Flora und Fauna intakt zu erhalten. Für die Auswahl eines Tagesziels unterscheiden sich die Schwerpunkte: Auf dem Weg PR-G 99 stehen Flussverlauf und Endpunkte im Vordergrund, bei Sete Muíños das Becken und die mehreren Wasserfälle.
Archäologie, Geschichte und Architektur
Pena Xiboi ist ein epipaläolithischer Felsüberhang, der auf 5000 v. Chr. datiert wird und als natürlicher Schutzraum diente. Archäologische Überreste, die dort 1994 gefunden wurden, werden im Museo de Viladonga in Castro de Rei ausgestellt. A Pobra ist eine vorrömische Castro-Anlage. Das Castelo de Pobra de Parga ist als Kulturgut geschützt; das Castelo de Parga stammt aus dem 16. Jahrhundert. A Torre ist ein befestigtes Haus aus dem Jahr 1372, das zerstört und 1863 wiederaufgebaut wurde.
Auch die Kirchen zeigen unterschiedliche Bauzeiten und Formen. Die Igrexa Nova de Santa María wurde zwischen 1946 und 1968 im neoromanischen Stil mit französischer Inspiration erbaut. Ihr Grundriss hat die Form eines lateinischen Kreuzes; zu ihrer Innenausstattung gehört eine Schnitzfigur Johannes des Täufers aus dem 18. Jahrhundert. Die Capilla de Ecce Homo am O Curro Vello stammt aus dem 20. Jahrhundert. Ihr Altarbild zeigt die Jungfrau Maria, den heiligen Josef und das Jesuskind, den Erlöser Christus sowie den Ecce Homo.
Die ehemalige Pfarrkirche San Xoán de Lagostel wurde im 14. Jahrhundert als Kapelle gegründet und zwischen 1719 und 1720 wiederaufgebaut. Vom Ortskern aus erreichen Sie sie über die N-VI in Richtung Lugo; sie liegt etwa einen Kilometer hinter der Kaserne der Guardia Civil. In der näheren Umgebung befindet sich außerdem die romanische Pfarrkirche Santa Cruz de Parga aus dem 12. Jahrhundert. Der Pazo de Pontella aus dem Jahr 1799 ist ein Beispiel ziviler Architektur.
Quellen, Mühlen und regionale Spezialität
Die Quellen von Pardiñas, Guitiriz und Parga sind für ihr Heilwasser bekannt. Das historische Balneario de Guitiriz wurde 2017 geschlossen und im Mai 2023 wiedereröffnet; Iberik Hoteles gab den Anlagen neues Leben. Wenn Sie einen Besuch dort einplanen, prüfen Sie vorab die aktuellen Besuchsmöglichkeiten. In Santa Mariña de Lagostelle entspringt die Fuente de la Iglesia unter dem Altar der Pfarrkirche. Neben der Kirche gibt es in der näheren Umgebung auch einen kleinen Erholungsbereich mit steinernen Tischen und Bänken.
In der näheren Umgebung, in der Siedlung O Lousado, stehen zwei Mühlen mit unterschiedlicher Geschichte: Der Muíño da Devesela stammt aus dem Jahr 1875 und ist gut erhalten. Der Muíño do Crego aus dem Jahr 1900 funktioniert noch heute. Als regionale Spezialität bietet sich die Torta de maíz de Guitiriz an: Der handwerklich hergestellte Biskuitkuchen besteht aus Eiern, Zucker, Butter und Maismehl.
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