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Abiego: Architektur, Granitkunst und Landschaft

Unterkünfte in Abiego

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Abiego erschließt sich über Bauwerke, Kunst im Landschaftsraum und Wege mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Colegiata, das Convento, traditionelle Häuser und die öffentliche Quelle bieten konkrete architektonische Anknüpfungspunkte. Das Monumento al Siglo XX bezieht seine Umgebung in die künstlerische Landschaft ein. Bei den Routen geht es je nach Strecke um Fortbewegungsarten, Landschaftsbilder oder Ziele am Fluss. Diese Unterschiede helfen Ihnen, den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts zu bestimmen und danach ein Hotel für Ihre Reise nach Abiego zu suchen.

Kirchen, Häuser und Baugeschichte

Die Colegiata de Santa María la Mayor liegt am höchsten Punkt von Abiego. Sie ist eine Kirche aus dem 16. Jahrhundert im spätaragonesischen ländlichen Gotikstil. Ihr Grundriss hat die Form eines lateinischen Kreuzes; unter den zeitgenössischen Kirchen im Somontano ist sie die einzige mit diesem Grundriss. Die Geschichte des Standorts reicht weiter zurück: Während der Reconquista entwickelte er sich von einer arabischen Moschee und Burg zu einer christlichen Festung.

Das Convento de San Joaquín ist ein Gebäude aus dem 18. Jahrhundert im Barockstil. Es liegt auf dem als Tozal de las Forcas bekannten Hügel. Zusammen mit der Colegiata bietet es einen zweiten, zeitlich und stilistisch unterschiedlichen Bezugspunkt für die Baugeschichte Abiegos.

Auch die traditionellen Häuser des Somontano in Abiego zeigen konkrete Konstruktionsdetails. Ihre Wände bestehen aus Ziegeln, Lehm und Stampflehm und ruhen auf stabilen Steinsockeln. An einigen Fassaden sind gut erhaltene Wappen und epigrafische Inschriften zu sehen. So treffen unterschiedliche Aspekte aufeinander: der Aufbau der Wände und die Details an den Fassaden. An der Fuente pública de Abiego sind die Wasserausläufe mit maskenähnlichen Figuren verziert. Diese Gestaltung setzt einen eigenen Akzent neben den Merkmalen der Wohnhäuser und der Sakralbauten.

Kunst und Landschaft

Das Monumento al Siglo XX liegt etwa einen Kilometer vom Ortskern entfernt und besteht aus 20 Granitstelen des Künstlers Ulrich Rükriem. Seine künstlerische Landschaft bezieht die umliegenden Berge, den einheimischen Wald, die bewirtschafteten Flächen und die Siedlung ein. Die Umgebung ist damit Teil der künstlerischen Aussage und nicht nur ein Hintergrund für die Stelen.

Ein anderer zeitlicher Maßstab zeigt sich am paläontologischen Fundort La Fondota. Dort wurden mehr als 1.000 versteinerte Säugetierfährten gefunden. Sie stammen aus einer Zeit vor 35 bis 40 Millionen Jahren. In dieser Zeit gab es in Abiego eine schlammige Zone und einen See, an den Tiere zum Trinken kamen.

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Routen und Natur am Fluss

Die Ruta de la Cabañera kann zu Fuß oder mit dem Mountainbike genutzt werden; ausgenommen ist der Aufstieg nach Sevil. Bei der Rundroute Ruta Vuelta a Abiego stehen dagegen Landschaft und Ausblicke im Vordergrund: Sie führt durch Steineichen sowie Oliven- und Mandelbaumfelder und bietet Panoramablicke auf Guara und die Täler der Isuala und des Alcanadre. Die Angaben zu den beiden Routen beantworten unterschiedliche Planungsfragen – bei der einen geht es um Fortbewegungsarten und eine Ausnahme, bei der anderen um den Verlauf durch die Landschaft und die Aussicht.

Die Route Abiego–Puente de Famiñosa–Ajuntadero del Formiga führt zur mittelalterlichen Brücke von Famiñosa und zum Zusammenfluss der Flüsse Formiga und Alcanadre. Sie verbindet damit zwei benannte Ziele: ein Bauwerk und einen geografischen Punkt. Am Abschnitt des Río Alcanadre bei Abiego befindet sich außerdem ein Angelrevier mit reichlich Bachforellen in einer Umgebung aus Tümpeln und Bozos. Auch die Gegend um Abiego gilt als attraktiv für die Vogelbeobachtung.

An der Grenze des Gemeindegebiets von Abiego befinden sich zwei Brückenwiderlager, die möglicherweise römisch sind. Flussabwärts liegen ein Wehr und eine weitere Brücke; die Ursprünge dieser Brücke könnten ebenfalls römisch sein. Die vorsichtige historische Einordnung unterscheidet diese Bauwerke von der mittelalterlichen Brücke von Famiñosa, die auf der benannten Route liegt.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Huesca.

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