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Güttingen entdecken: Eichenwald und Uferwanderung

Unterkünfte in Güttingen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Güttingen ist eine politische Gemeinde und Ortschaft im Schweizer Kanton Thurgau und gehört zum Bezirk Kreuzlingen. Der Kern des Haufendorfs liegt etwa 1 Kilometer vom Bodenseeufer entfernt; zur Gemeinde gehört auch der Güttinger Wald. Güttingen liegt an der Straßenverbindung zwischen Kreuzlingen und Romanshorn. Für die Planung Ihres Aufenthalts bieten Wald, geführte Velofahrten und die Uferwanderung unterschiedliche thematische Anknüpfungspunkte.

Eichenwald und Waldfondue

Am Eichenweg informieren Orientierungstafeln auf dem 200 Hektar großen Besitz der Waldkorporation Güttingen über Besonderheiten des Eichenwaldes und der Bäume. Auch die sehr lange Bewirtschaftung eines Eichenbestandes ist Thema. Damit richtet sich der Blick nicht nur auf einzelne Bäume, sondern ebenso auf die langfristige Nutzung des Bestandes. Natur und Bewirtschaftung stehen hier als unterschiedliche Aspekte des Eichenwaldes nebeneinander.

Im Güttinger Eichenwald findet auch das Waldfondue statt. In der Gruppe bereiten Sie unter fachkundiger Anleitung draußen Fondue zu und genießen es anschließend in gemütlicher Atmosphäre. Das setzt einen anderen Akzent als die Orientierungstafeln: Beim Waldfondue stehen das gemeinsame Zubereiten und Essen im Freien im Mittelpunkt, während der Eichenweg Informationen zu Wald und Bewirtschaftung vermittelt. Das Waldfondue kann ganzjährig an jedem Wochentag gebucht werden; stimmen Sie die konkreten Arrangements vor der Reise ab.

Geführte Velofahrten und KirchenWege

In Güttingen gibt es kostenlose geführte Velofahrten für Einzelpersonen und Gruppen. Die Route führt durch die Region „Sonnenecke-Bodensee“ und beinhaltet anschließend einen Halt in Güttingen. Erklärungen zur Geschichte und zum Gewerbe gehören ebenso dazu wie der gesellige Teil. So verbindet das Angebot die Fahrt mit regionalen Themen und dem gemeinsamen Erlebnis.

Ein weiteres Radthema ist der Velo-Weg der KirchenWege, der über Kreuzlingen, Scherzingen, Münsterlingen, Landschlacht und Güttingen führt. Die beiden Angaben helfen Ihnen, zwischen einer geführten Fahrt mit Erläuterungen und einer Route durch mehrere Orte zu unterscheiden. Wenn Sie sich für Geschichte und Gewerbe interessieren, geben die geführten Velofahrten dazu einen konkreten Einblick; der KirchenWege-Routenverlauf benennt dagegen die Orte entlang des Weges.

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Uferwanderung am Bodensee

Die Uferwanderung am Bodensee führt von Bottighofen bis Güttingen. Unterwegs eröffnet sich der Blick über den See und in der Ferne auf die Gipfel der österreichischen Alpen. An den Stationen der Seelinie gibt es zahlreiche Ausstiegsmöglichkeiten. Diese Stationen können für die Planung der Wanderung als Orientierung dienen, während der See- und Fernblick den Landschaftseindruck prägt. Im Vergleich zu den geführten Velofahrten stehen hier die Uferstrecke und die Aussicht im Vordergrund.

Historische Spuren in Güttingen

Archäologische Funde belegen in Güttingen die steinzeitlichen Ufersiedlungen Rotfarb/Moosburg aus dem 4. Jahrtausend v. Chr. sowie eine frühmittelalterliche alamannische Besiedlung mit einem alamannischen Gräberfeld. Urkundlich erwähnt ist das Dorf 799 als Cutaningin und 1155 als Guthingener. Die Funde und die urkundlichen Namensformen setzen unterschiedliche zeitliche Bezugspunkte: Sie reichen von steinzeitlichen Siedlungen über frühmittelalterliche Besiedlung bis zu späteren schriftlichen Erwähnungen. Zu Güttingen gehören außerdem Pfarrhäuser und eine paritätische Kirche. Zusammen mit den archäologischen und urkundlichen Hinweisen bilden sie weitere örtliche Anknüpfungspunkte für Interessierte an der Geschichte des Ortes.

Weitere Reiseziele entdecken: Münsterlingen, Lipperswil, Salenstein, Altnau, Langrickenbach, Tägerwilen, Lengwil, Ermatingen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kreuzlingen.

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