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Langrickenbach: Panoramaweg und historische Bauten

Unterkünfte in Langrickenbach

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Langrickenbach verbindet ländliche Prägung mit Wanderwegen, einer geschützten Kirche und historischen Bauten. Die Gemeinde liegt am östlichen Ausläufer des Seerückens und nicht weit vom Bodensee entfernt. Sie gilt als typische Thurgauer Landgemeinde; die Landwirtschaft hat im gesamten Gemeindegebiet weiterhin einen wichtigen Stellenwert. Langrickenbach eignet sich als Ausgangspunkt für Wanderungen durch die traditionelle Thurgauer Landschaft. Wer ein Hotel für einen Aufenthalt hier sucht, kann überlegen, ob Wanderungen, Landschaft oder historische Bauten im Vordergrund stehen sollen.

Wandern, Panorama und Velotouren

Der Panoramaweg Langrickenbach bietet Ausblicke auf den Bodensee und das deutsche Ufer und führt durch den geschützten Dorfkern von Herrenhof. Landschaftsblick und historische Dorfstruktur gehören damit beide zu den prägenden Seiten dieser Wanderung. Oberhalb des Ortsteils Zuben lädt beim alten Reservoir eine Grillstelle mit Seesicht zum Verweilen ein. Dort können Sie eine Pause einplanen.

Für Velotouren führt die kantonale Radwanderroute Seerücken durch Langrickenbach. Mehrere denkmalgeschützte Riegelhäuser lassen sich bei Wanderungen und Velotouren in der Gemeinde entdecken. Damit gibt es sowohl für die Route zu Fuss als auch für Touren mit dem Velo einen Bezug zur örtlichen Baukultur. Langrickenbach wird zudem von der Postautolinie Amriswil–Münsterlingen–Kreuzlingen bedient. Prüfen Sie vor der Reise den Fahrplan.

Kirche und historische Baukultur

Die Evangelische Kirche in Langrickenbach ist ein historisches Bauwerk. Ihre heutige Form entstand in den Jahren 1897 bis 1899; innen und aussen renoviert wurde sie 1997. Sie steht unter rechtskräftigem Schutz und ist im Thurgauer Hinweisinventar als „besonders wertvoll“ eingestuft.

Selsmüli in Schönenbaumgarten ist eine ehemalige Mühle, die zu einem Wohnhaus und einer Werkstatt umgebaut wurde. Ihr Erscheinungsbild stammt insgesamt aus dem 18. und 19. Jahrhundert; sie ist als „bemerkenswert“ eingestuft. Das ehemalige Gasthaus Rössli ist ein langgestrecktes Vielzweckgebäude in Fachwerk. An der Rückseite befindet sich ein ebenfalls geriegelter Querbau auf gedrechselten Eichensäulen des 18. Jahrhunderts. Die frühere Nutzung als Gasthaus und die Bauform geben dem Rössli ein anderes Profil als der umgebauten Mühle.

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Das Schlössli Herrenhof befindet sich in Privatbesitz und kann von aussen besichtigt werden. Langrickenbach wurde 889 erstmals als „Rihchinbahc“ urkundlich erwähnt; die Siedlung Lenzwil im Ortsteil Dünnershaus ist seit 838 schriftlich belegt. Langrickenbach liegt ausserdem an der Alten St. Galler Strasse. Vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert verband dieser bedeutende Verkehrsweg die Bischofsstadt Konstanz mit dem Kloster St. Gallen.

Mülibach und Hofladen

Der Mülibach ist als offener Bach ein Naherholungsgebiet. Der renaturierte Lebensraum Mülibach/Stichbach bietet Fischen, Krebsen, Käfern, Vögeln und Amphibien geeigneten Lebensraum. Welche Tiere zu beobachten sind, kann saisonal variieren.

In Dünnershaus bietet der Hofladen von stadifarm Aprikosen aus eigener Produktion sowie hausgemachte Konfitüren, Schnaps und Likör aus eigenen Früchten an. Sortiment und saisonale Verfügbarkeit können wechseln; prüfen Sie vor dem Besuch, welche Produkte aktuell angeboten werden.

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