Pfons: Kulturgeschichte und Wege entdecken
Unterkünfte in Pfons
Pfons verbindet kulturhistorische Bauwerke mit historischen Wegen und konkreten Tourenbezügen. Für Ihre Reiseplanung können Sie danach gewichten, ob Sie sich stärker für Architektur, regionale Geschichte, Mountainbiken oder einen winterlichen Ausflug interessieren.
Bauwerke und historische Spuren
Die Filialkirche hl. Margareta in Pfons wurde ursprünglich im gotischen Stil erbaut und steht laut Denkmalliste vom 23. Juni 2026 unter Denkmalschutz. Auch der Ansitz Latschburg in Schöfens ist in dieser Liste als denkmalgeschützt aufgeführt. Er wurde um 1710 erbaut. In seinem Inneren befindet sich ein mit Malereien ausgestatteter Raum, der Paradieszimmer genannt wird.
Die Burg Arnholz im Ortsteil Schöfens wurde im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt. Zuvor beziehungsweise unter einem früheren Namen wurde sie als Burg Narren- oder Nornholz bezeichnet. Im Lauf ihrer Geschichte wurde sie wiederholt umgebaut. Die drei Bauwerke stehen für unterschiedliche historische Anhaltspunkte: den gotischen Ursprung einer Kirche, die mittelalterliche Ersterwähnung einer Burg und einen Ansitz aus der Zeit um 1710.
Auch die Geschichte des Matreier Marmors ist mit Pfons verbunden. Der Stein wurde früher hier abgebaut und ist auch als „Matreier Serpentin“ bekannt. Er wurde zur Ausgestaltung des Burgtheaters und des Naturhistorischen Museums in Wien sowie in verschiedenen Kirchen Tirols verwendet. Die frühere Salzstraße nach Hall in Tirol nahm ebenfalls in Pfons ihren Ausgang und führte über Ellbögen, Patsch, Lans, Aldrans und Ampass. Damit gehören Materialgeschichte und historische Verkehrswege zu den weiteren kulturellen Bezügen des Ortes.
Wege und Mountainbike
Eine Wegbeschreibung der Diözese Innsbruck aus dem Jahr 2025 führt die Via Laudato si' in Pfons an der Berglermühle vorbei. Eine weitere markante Streckenverbindung ist die 150 m lange Hängebrücke über die Sillschlucht: Sie führt von Pfons zum Schloss Matrei-Trautson.
Die MTB-Tour 521 beginnt in Matrei, führt über Pfons und die Ochsenalm zur Frontalalm und anschließend zurück nach Pfons. Sie ist als schwierig eingestuft und erfordert Ausdauer und Kondition. Die Einstufung kann sich mit den Wegverhältnissen ändern; prüfen Sie diese vor der Abfahrt. Für die Planung sind auch die Start- und Zielpunkte hilfreich: Matrei ist der Ausgangspunkt, während die beschriebene Strecke nach dem Abschnitt über die Frontalalm wieder nach Pfons zurückführt.
Daneben ist der Abschnitt bei der Fritzen Alm und der Frontalalm bei Pfons auch bei Mountainbikern beliebt. Diese Angabe bezieht sich auf den Abschnitt im Bereich der beiden Almen; die Tour 521 hat darüber hinaus ihren eigenen Verlauf über Matrei, Pfons und die Ochsenalm.
Im Winter unterwegs
Im Winter bringt ein Skibus von Pfons zur Ski- & Freizeitarena Bergeralm. Prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Winterfahrplan. So können Sie die saisonale Verbindung bei der Planung berücksichtigen, ohne eine bestimmte Abfahrtszeit vorauszusetzen.
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