Reith Bei Seefeld: Moor, Wege und Geschichte
Unterkünfte in Reith Bei Seefeld
Reith bei Seefeld verbindet Natur- und Kulturthemen mit unterschiedlich geprägten Wegen. Wenn Sie ein Hotel für Ihren Aufenthalt suchen, hilft eine konkrete Frage bei der Orientierung: Soll der Tag eher vom Moor, einer leichten Rundtour oder historischen Stationen geprägt sein? Die Wege unterscheiden sich zudem nach Startpunkt und Anforderungen.
Moorlandschaft und Wege
Das Reither Moor ist ein Latschenhochmoor, das aus der Verlandung des Seefelder Wildsees hervorgegangen ist. Vom Parkplatz an der Scharnitzer Straße führt ein geschotterter Spazierweg durch das Naturschutzgebiet Reither Moor. Örtliche Bedingungen können variieren; berücksichtigen Sie das bei Ihrer Planung.
Reith liegt direkt am Fuß der markanten Reither Spitze. Vom Ortskern führen Wege in den Naturpark Karwendel. Eine weitere Landschaftsform zeigt die Schlossbachklamm mit typischer Schluchtenlandschaft und kleinen Wasserfällen. Damit stehen Moor, Bergkulisse, Naturparkwege und Schlucht als unterschiedliche Naturthemen nebeneinander.
Wanderungen mit verschiedenen Anforderungen
Der Kulturwanderweg Reith ist eine leichte Rundtour, die am Bahnhof Reith beginnt und dort endet. Eine Wanderung zur Schlossbachklamm kann ebenfalls am Bahnhof Reith starten und über einen Teil der alten Römerstraße sowie den Leithener Waldweg führen. Für diese Route sind Sommerzugang und Trittsicherheit erforderlich. So unterscheiden sich die Touren in einem für die Planung konkreten Punkt: Bei der einen sind Leichtigkeit und Rundtour angegeben, bei der anderen sind Sommerzugang und Trittsicherheit wichtige Voraussetzungen.
Der Bienenlehrpfad ist als familien- und kinderfreundlicher Themenweg konzipiert. Für die Planung lässt sich damit zwischen einem Themenweg mit Familien- und Kinderbezug und den anders charakterisierten Wanderungen unterscheiden.
Kapellen und historische Zeichen
Die erste urkundliche Erwähnung der Pfarrkirche St. Nikolaus in Reith stammt aus dem Jahr 1391. Bei der St. Magnus Kapelle sind zwei weitere Jahreszahlen wichtig: Sie wurde 1780 als barocke Kapelle erbaut und 1980 abgebrochen, in ihrer ursprünglichen Form 50 Meter nördlich auf die Anhöhe versetzt. Bauzeit und spätere Versetzung bezeichnen somit zwei verschiedene Stationen ihrer Geschichte.
Der Rosenkranzweg in Reith führt zur Kapelle Frau Häusl. In Leithen erinnert die Pestsäule an die schweren Zeiten des Dreißigjährigen Kriegs, als vorbeiziehende Truppen die Pest in die Region brachten. Eine markante Bildsäule am Ortsrand von Leithen in Richtung Reith ist im Volksmund als „Dicker Turm“ bekannt.
Am Holzbildstock am „Gstoag“ ist die Jahreszahl 1611 in die verwitterte Säule eingekerbt. Ein weiterer konkreter historischer Zeitpunkt ist 1576: In diesem Jahr stellte Abraham Schnitzer erstmals ein heilendes dickflüssiges Öl her.
Verbindungen und nahe Ziele
Die Karwendelbahn verbindet Reith mit Seefeld, Scharnitz und der Landeshauptstadt Innsbruck. Im näheren Umfeld des Reiseziels liegt Auland; das Wildgehege dort ist auch mit dem Rollstuhl bequem zugänglich. Das ist ein eigener, nahe gelegener Ausflugshinweis und keine Aussage über die Zugänglichkeit der Wege im Reither Moor oder der Wanderungen zur Schlossbachklamm.
Weitere Reiseziele
Weitere Reiseziele entdecken: Auland, Thaur, Neustift Im Stubaital, Rum, Fritzens, Oberperfuss, Wattens, Aldrans.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Innsbruck-Land.