Sankt Pölten: Kultur, Aussicht und Natur
Unterkünfte in Sankt Pölten
Wenn Sie ein Hotel in Sankt Pölten suchen, können Sie Ihre Reiseplanung an den Themen ausrichten, die Sie interessieren: Kulturgeschichte, sakrale Baukunst, Aussicht oder ein Weg mit interaktiven Stationen. Die Besuchsformen unterscheiden sich dabei: Sie reichen von Dauerausstellungen bis zu Besichtigungen im Rahmen einer Führung; an den Viehofner Seen gelten Naturschutzregeln.
Kulturgeschichte und Sakralbau
Die Ehemalige Synagoge wurde 1913 von Theodor Schreier und Viktor Postelberg erbaut und während der Novemberpogrome 1938 schwer beschädigt. Ihre Dauerausstellung behandelt die Errichtung, Zerstörung und zweimalige Renovierung des Gebäudes. Baugeschichte und die Brüche seiner Geschichte stehen damit im Mittelpunkt.
Das Stadtmuseum ist ein modernes Museum im Zentrum der Altstadt von Sankt Pölten. Seine Dauerausstellung präsentiert die Geschichte der Stadt von der Urgeschichte bis zur Gegenwart – multimedial, interaktiv und atmosphärisch. Dabei sind zwei Zeitebenen zu unterscheiden: Das Museum blickt auf eine rund 100-jährige Geschichte zurück, während die Ausstellung einen wesentlich längeren Bogen durch die Stadtgeschichte spannt.
Das Museum am Dom befindet sich im ersten Stock des ehemaligen, aufgelassenen Augustiner-Chorherrenstifts und umfasst auch die ehemalige Klosterbibliothek. Der Dom St. Pölten war früher die Kirche des Stifts und ist heute die Domkirche der Diözese St. Pölten. Einen konkreten Bezug zur barocken Umgestaltung im 18. Jahrhundert bieten Entwurfsskizzen der heutigen Domkirche: Sie können im bischöflichen Oratorium des Museums am Dom im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Prüfen Sie vorab, welche Führungen angeboten werden.
Unter dem Domplatz liegt der Römische Palast, ein weitläufiges, mehrteiliges Gebäude aus dem frühen 4. Jahrhundert n. Chr. Zu seinen Bestandteilen gehörten ein Badehaus sowie ein Verwaltungs- und ein Wohntrakt. So eröffnet sich neben der Geschichte von Synagoge, Stift und Dom ein eigener Blick auf die römische Architektur der Stadt.
Aussicht und Natur einordnen
Der Klangturm verbindet ein markantes Bauwerk mit einem Aussichtspunkt. Das 77 Meter hohe architektonische Wahrzeichen liegt im Regierungsviertel. Zur Aussichtsplattform in 47 Metern Höhe führen 280 Stufen oder ein Panoramalift; von dort bietet sich ein Rundblick über die Stadt, das Regierungsviertel, den Kulturbezirk und das Umland. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Angaben zu den Zugangsoptionen.
Die Viehofner Seen sind ein wichtiges Vogelbrutgebiet im niederösterreichischen Zentralraum und liegen direkt am Traisental-Radweg. Am kleineren See sind Baden und Bootfahren aus Naturschutzgründen verboten. Wenn Sie den Naturraum einplanen, berücksichtigen Sie diese Einschränkung und prüfen Sie vor dem Besuch die geltenden Nutzungsregeln. Damit unterscheiden sich die Seen klar von einem Ausflugsziel, bei dem Baden oder Bootfahren im Vordergrund steht.
Ein Weg mit interaktiven Stationen
Der BAKABU-Kindererlebnisweg verläuft auf rund 1,6 Kilometern vom Rathausplatz bis zum KinderKunstLabor. Unterwegs gibt es acht interaktive Stationen, die über QR-Codes entdeckt werden können. Der Weg ist leicht zu bewältigen und für Kinderwagen geeignet. Länge, Start- und Endpunkt sowie die Stationen geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte, wenn Sie diesen Weg in Ihre Reiseplanung aufnehmen möchten.
Die Themen lassen sich so nach dem gewünschten Schwerpunkt gewichten: Die Museen und der Römische Palast stehen für unterschiedliche historische Perspektiven, der Klangturm für den Blick über die Stadt und die Seen für Natur- und Radbezug. Für Familien bietet der Kindererlebnisweg eine eigene, klar beschriebene Option. Prüfen Sie bei Führungen und den genannten Zugangsoptionen die aktuellen Angaben, bevor Sie Ihren Besuch planen.
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