Wildendürnbach: Pfarrkirche und Kellerdorf am Galgenberg
Unterkünfte in Wildendürnbach
Wildendürnbach verbindet mehrere konkret benannte Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt: die Pfarrkirche St. Petrus, das Kellerdorf am Galgenberg und zwei unterschiedlich beschriebene Routen. Die folgenden Unterschiede helfen Ihnen, die Themen nach Ihrem eigenen Schwerpunkt zu gewichten.
Pfarrkirche St. Petrus: Bauzeit und Gestaltung
Die Pfarrkirche St. Petrus wurde zwischen 1971 und 1974 nach den Plänen des Architekten Dr. Hans Petermaier erbaut. Damit ist die Kirche über eine klar benannte Bauphase und einen zugeordneten Architekten einzuordnen. Für kulturinteressierte Reisende ergibt sich so ein konkreter historischer Schwerpunkt. Der Innenraum erhält seinen besonderen Charakter durch das Apsisfenster und die „Seesturmplastik“. Beide Elemente ergänzen die Baugeschichte um eine gestalterische Perspektive: Neben der Entstehungszeit rückt damit auch die Wirkung des Innenraums in den Blick. Wer bei einer Reise vor allem Architektur und künstlerische Gestaltung berücksichtigen möchte, findet in diesen Angaben zwei klar unterscheidbare Zugänge zur selben Kirche.
Galgenberg zwischen Kellerdorf und Kirchturm
Ein zweiter Schwerpunkt liegt am Galgenberg. Das dortige Kellerdorf umfasst 184 Keller und Presshäuser, verteilt auf bis zu drei Etagen. Die Zahl macht den Umfang des Ortes greifbar; die mehrgeschossige Anordnung beschreibt zusätzlich, wie sich die Gebäude verteilen. Es handelt sich damit nicht nur um einen einzelnen Keller, sondern um ein Kellerdorf mit einer prägnanten, auf mehreren Ebenen angelegten Struktur. 2013 wurde der Galgenberg zur „Kellergasse des Jahres 2013“ gekürt. Die Auszeichnung verbindet den Ort mit einer datierten Anerkennung. Am Gipfel des Galgenbergs, auch „Golingbiri“ genannt, steht außerdem ein Kirchturm ohne Kirche. Kellerdorf, Auszeichnung und Turm geben dem Themenbereich jeweils eine andere Facette: Umfang und Anordnung, historische Anerkennung sowie ein einzelnes markantes Bauwerk.
Ein weiterer Landschaftsbezug
Der Haidberg ergänzt diese Kulturthemen um einen eigenen Landschaftsbezug: Ihm wird nationale Bedeutung zuerkannt. Für die Auswahl eines Reiseziels ist diese Aussage von anderer Art als Bauzeit, Gebäudezahl oder Auszeichnung; sie kennzeichnet einen weiteren Themenstrang. Wenn Ihnen neben gebautem Erbe auch ein Landschaftsbezug wichtig ist, können Sie den Haidberg als eigenen Auswahlpunkt berücksichtigen.
Routen nach ihrem Verlauf unterscheiden
Auch bei den Routen lohnt es sich, die konkreten Angaben zu unterscheiden. Die EV13-Route führt von Wildendürnbach bergauf zum Galgenberg. Damit sind eine Richtung, ein benannter Ausgangsort, ein Ziel und ein Höhenverlauf verbunden. Der Radweg „Der Veltliner“ wird anders eingeordnet: Er führt direkt an einer Sehenswürdigkeit in Wildendürnbach vorbei. Die Angaben liefern unterschiedliche Auswahlmerkmale: Bei der EV13 geht es um die Führung vom Ort hinauf zum Galgenberg, beim „Veltliner“ um die Passage an einer Sehenswürdigkeit. Wenn Sie den Aufenthaltsort nach einer konkreten Routenidee auswählen, können Sie diese Ziel- und Verlaufsangaben getrennt betrachten.
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