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Heidenreichstein: Burg, Stadtgeschichte und Moor

Unterkünfte in Heidenreichstein

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für die Wahl des Reiseziels hilft es, die eigenen Interessen zu gewichten: Möchten Sie Baugeschichte erkunden, mehr über das Moor erfahren oder einen Besuch mit Käseherstellung und Verkostung verbinden? Heidenreichstein vereint diese unterschiedlichen Themen. Wer ein Hotel in Heidenreichstein sucht, kann so überlegen, welche Seiten des Ortes den Aufenthalt prägen sollen.

Burg und Stadtgeschichte

Der älteste Teil der Wasserburg Burg Heidenreichstein wurde um 1160 errichtet. Bis heute wird die Burg über zwei Zugbrücken betreten. Die Zugbrücken sind damit nicht nur Teil ihrer Baugeschichte, sondern prägen weiterhin den Zugang. An der Pfarrkirche Heidenreichstein lässt sich eine andere Bauphase nachvollziehen: Sie ging aus einer romanischen Basilika hervor, während ihr barocker Kirchturm später entstand.

Für den Turmbau wurde am 30. Mai 1753 der Grundstein gelegt; zwei Jahre später war er vollendet. Zusammen mit der Burg bietet die Kirche so unterschiedliche historische Anhaltspunkte, von der romanischen Herkunft bis zur barocken Bauzeit. Auch der Historische Stadtplatz hat eine lange Geschichte: Er wurde Ende des 13. Jahrhunderts angelegt.

Das Heimatmuseum Heidenreichstein dokumentiert die Siedlungsgeschichte vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart. Damit ergänzen sich die Bauwerke und der Museumsblick: An Burg, Kirche und Stadtplatz stehen einzelne historische Orte im Vordergrund, während das Museum die Entwicklung der Besiedlung über einen langen Zeitraum aufgreift.

Moorlandschaft und Naturpark

Wälder, Wiesen, Moor und zahlreiche große Granitblöcke prägen die Landschaft in Heidenreichstein. Im Naturpark Heidenreichsteiner Moor richtet sich der Blick auch auf die Entwicklung dieser Umgebung: Vom Prügelsteg lässt sich die Vegetationsgeschichte von über 10.000 Jahren betrachten. Der Moorlehrpfad ist ganzjährig begehbar; im Winter können die Bedingungen den Gehkomfort beeinflussen.

Im Haus des Moores befindet sich ein 250 m² großer Schauraum. Dort ist ein Prügelsteg zu sehen, der dem Original im Naturpark nachempfunden ist. So wird das Thema Moor sowohl durch die Naturparklandschaft als auch in einer Ausstellung aufgegriffen. Der „Hängende Stein“ ist ein zum Erklettern geeigneter Granitrestling im Naturpark Heidenreichsteiner Moor und ergänzt die Naturerlebnisse um eine markante Granitformation.

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Zur Orientierung bei der Planung: Das Naturparkzentrum liegt direkt an der Waidhofener Straße (B5), etwas außerhalb von Heidenreichstein in Richtung Waidhofen an der Thaya. Berücksichtigen Sie diese Lage, wenn Sie Ihren Besuch im Naturpark vorbereiten.

Käsemacherwelt: Herstellung und Verkostung

Die Käsemacherwelt in Heidenreichstein beherbergt eine Schaumanufaktur, ein Restaurant und einen Shop. Hinzu kommen Mitmach-Stationen und Spielbereiche im Innen- und Außenbereich. Die unterschiedlichen Angebote verbinden Einblicke in die Herstellung mit Möglichkeiten zum Mitmachen; die Betriebsdetails können sich ändern, prüfen Sie diese daher vor Ihrem Besuch.

In der Schaukäserei werden die einzelnen Schritte gezeigt, in denen aus dem Rohstoff Milch Käse entsteht. An verschiedenen Stationen können Besucher ausgewählte Produkte aus dem Sortiment von DIE KÄSEMACHER verkosten. Planen Sie für die Vorführung und Verkostungen eine Reservierung vor der Anreise ein. Damit unterscheiden sich diese Besuche von den historischen Stationen und dem Moor: Hier stehen Herstellung und Produkte im Mittelpunkt.

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