Zum Inhalt

Mongiuffi entdecken: Kirchen, Geschichte und Wege

Unterkünfte in Mongiuffi

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Kirchen, historische Bauwerke und sakrale Feste prägen die kulturgeschichtlichen Themen Mongiuffis. Dazu kommen Wege zu römischen Ruinen und zwischen benannten Contrade. Wenn Sie nach einem Hotel für einen Aufenthalt in Mongiuffi suchen, können Sie Ihre Planung daran ausrichten, ob Sie vor allem Kirchenkunst, Geschichte, Feste oder Wege in den Mittelpunkt stellen möchten.

Kirchen, Palazzi und historische Bauwerke

Beim Palazzo del Marchesato begann der Bau im Jahr 1640. Die Chiesa San Nicolò di Bari wurde um 1690 errichtet. In ihr befinden sich ein Weihwasserbecken und ein Taufbecken aus rotem Taormina-Stein mit dem Wappen der Corvaja. Die Chiesa di Santa Maria del Monte Carmelo beherbergt Statuen der Madonna della Catena und der Madonna della Vena; die Madonna della Vena ist aus Marmor.

Auch die Chiesa di San Sebastiano verbindet eine historische Bauform mit einem genau datierten Ausstattungsstück: Sie ist eine Adelskapelle aus dem 16. Jahrhundert und besitzt einen Altar des heiligen Josef aus dem Jahr 1644. Das Heiligtum Madonna della Libera steht auf dem Colle Mongilone und ersetzt eine frühere, der Jungfrau geweihte Bildstockkapelle.

Das Santuario Madonna della Catena entstand zu Beginn des 15. Jahrhunderts neben den Ruinen eines griechisch-römischen Aquädukts. Dieses Acquedotto Greco-Romano ist auch als Acquedotto del Diavolo bekannt. Es wurde um 200 v. Chr. von den Griechen erbaut, ist etwa 25 Kilometer lang und diente dazu, Wasser nach Taormina zu leiten. Die baulichen Stationen reichen somit von antiken Wasserwegen bis zu Kirchen und Palazzi der folgenden Jahrhunderte.

Wege zu Ruinen und zwischen Contrade

Die Pianura di Margi ist ein mit Steinen gepflasterter Weg. Er führt durch Bäume zu den Ruinen eines römischen Lagers auf einem bewaldeten Höhenrücken. Bei der Scala Saracena liegt der Schwerpunkt anders: Sie beginnt in der Contrada Uttara am Ufer des Flusses Ghiodaro, nahe einer alten Wassermühle, und führt zur Contrada Rocche. Von der Contrada Uttara aus erreicht man die Scala Saracena. Die beiden Wegbeschreibungen unterscheiden sich damit vor allem durch ihr Ziel: hier die Ruinen des römischen Lagers, dort die Verbindung zwischen den Contrade Uttara und Rocche.

Ein weiteres historisches Bauwerk ist die Galleria di Postoleone, die während des Kriegszeitraums von 1915 bis 1918 in massivem Kalkstein ausgehauen wurde. Sie liegt am Kilometer 4 der SP 11 zwischen Letojanni und Mongiuffi Melia und kann mit jedem Verkehrsmittel durchquert werden. Das Acquedotto Greco-Romano erreicht man über die Strada provinciale 14. So lassen sich die Bauwerke auch nach ihrer jeweiligen Zufahrt unterscheiden, ohne die Wegziele miteinander zu verwechseln.

Anzeige

Feste und überlieferte Traditionen

Die Festa degli Angeli ist ein Friedensfest, das Marchese Francesco Rao Corvaja 1830 einführte, um die wiederhergestellte Harmonie zwischen zwei Gemeinschaften zu bekräftigen. Die sakrale Darstellung wird an jedem Ostermontag wiederholt. Der Termin gibt dem Fest einen wiederkehrenden Platz im Jahreslauf; die Geschichte seiner Einführung verbindet es zugleich mit einem konkreten historischen Anlass.

Die Festa di San Sebastiano findet am 20. Januar statt und umfasst eine Prozession durch Melia. Bei dem Fest werden gesegnete Pfeile aus Brotteig verteilt, die im Holzofen gebacken wurden. Zur Festa di San Leonardo am 6. November gehört nach einer vorbereitenden Novene die öffentliche Präsentation der Prozessionsstatue des Heiligen. Außerdem wird ein traditionelles geflochtenes Brot namens Cuddura übergeben; kleinere Cuddure werden an die Teilnehmenden der Prozession verteilt.

Auch „San Martino, Odori e sapori della Valle del Ghiodaro“ gehört zu den wiederkehrenden Terminen: Die Veranstaltung findet jährlich etwa Mitte November statt, wobei die genauen Daten von Jahr zu Jahr variieren können. Für eine Reise, die auf einem dieser Feste beruht, lohnt es sich daher, den konkreten Termin vor der Planung zu prüfen. Die genannten Traditionen unterscheiden sich sowohl nach Jahreszeit als auch nach ihrem Charakter: Prozessionen und sakrale Darstellungen stehen neben der Weitergabe von Gebäck und Brot.

Anfahrt und Orientierung

Von Messina führt die beschriebene Anfahrt über die A18 in Richtung Taormina, anschließend über die SS 114 in Richtung Letojanni sowie über die SP 13 und SP 11 in Richtung Mongiuffi Melia. Prüfen Sie vor der Fahrt Straßenbedingungen und Beschilderung. Bei der Orientierung vor Ort helfen die konkreten Zufahrtsangaben: Die Galleria di Postoleone liegt an der SP 11, während die Zufahrt zum Acquedotto Greco-Romano über die Strada provinciale 14 erfolgt.

Weitere Reiseziele entdecken: Malfa, Torrenova, Raccuja, Panarea, Capo D'orlando, Scafa, Rinella, Rometta.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Messina.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.