Rinella: Schwarzer Strand und Küstenwege
Unterkünfte in Rinella
Rinella ist durch die Spiaggia di Rinella, den kleinen Hafen und die Küste geprägt. Neben dem Strand stehen Schnorcheln, Gasaustritte vor der Küste, Höhlen in den Felsen und zwei unterschiedliche Fußverbindungen im Mittelpunkt. Für die Planung lohnt es sich, zwischen Seebedingungen, Routen und den historischen Ortsbezügen zu unterscheiden.
Strand und Hafen
Die Spiaggia di Rinella ist ein kleiner, sichelförmiger Strand mit schwarzem Sand. Direkt daneben liegt ein kleiner Hafen, an dem Tragflügelboote anlegen. So stehen Ufer und Anlegestelle unmittelbar beieinander: Der Strand ist ein Ort am Wasser, der Hafen zugleich ein Ankunftspunkt für Tragflügelboote.
Die Gemeinde nennt den Zugang kostenlos und ohne festgelegte Öffnungszeiten; ihre Ortsinformation wurde am 5. Februar 2025 aktualisiert. Eine regionale Beschreibung, zuletzt am 13. November 2020 aktualisiert, bezeichnet die Spiaggia di Rinella als einzigen Sandstrand auf der kleinen Äolischen Insel Salina.
Schnorcheln und Besonderheiten des Meeres
Beim Schnorcheln an der Spiaggia di Rinella lassen sich Meeresflora und Meeresfauna beobachten. Der sandige, sanft abfallende Meeresboden eignet sich bei ruhiger See zum Schnorcheln. Die Sicht unter Wasser kann je nach Bedingungen variieren. Meeresboden und Sicht betreffen dabei unterschiedliche Aspekte: die Beschaffenheit des Ufers unter Wasser und die Möglichkeiten, die dortige Flora und Fauna zu beobachten.
Vor Rinella lassen sich bei ruhiger See außerdem Gasaustritte beobachten, die Sconcassi genannt werden. Anders als beim Schnorcheln, bei dem die Unterwasserwelt im Blick steht, richtet sich die Beobachtung hier auf Gasaustritte vor der Küste. So stehen zwei verschiedene Meeresbeobachtungen zur Wahl, jeweils mit ruhiger See als wichtiger Bedingung.
Oberhalb der Spiaggia wurden Höhlen in den Fels gehauen. Einst dienten sie als Unterstände für die Boote der Fischer. Ihr Bezug zur Küste liegt damit auch in der früheren Nutzung durch die Fischerei.
Wege zu unterschiedlichen Zielen
Der Sentiero n. 11 beginnt am Strand von Rinella und verläuft an der Steilküste entlang bis zur Ortschaft Serro Spinnato. Strand, Steilküste und Zielort geben dieser Route einen klaren Verlauf. Die Wegangabe nennt jedoch keine Dauer oder Schwierigkeit.
Eine alte Straße verbindet Rinella und Leni für Fußgänger; sie wird als gut erhalten beschrieben. Da sich Straßenbedingungen ändern können, prüfen Sie vor einer geplanten Begehung den Zustand.
Die beiden Fußverbindungen unterscheiden sich auch durch ihre Ziele: Der Sentiero n. 11 führt bis Serro Spinnato, die alte Straße verbindet Rinella und Leni. In Leni wurde ein großer Teil von William Dieterles Film „Vulcano“ gedreht. Dieser historische Filmbezug gehört zu Leni.
Kulturelle und Unterkunftsbezüge
Der heilige Gaetano ist Schutzpatron von Rinella und zugleich der Fischer. Diese doppelte Zuordnung verbindet einen religiösen Bezug zum Ort mit einem Patronat für die Fischer. Sie ergänzt die sichtbaren Küstenmerkmale um einen kulturellen Bezug, der sowohl Rinella als auch die Menschen der Fischerei nennt.
Die Villa ist heute das Hotel Ariana.
Weitere Reiseziele entdecken: San Saba, Calvaruso, Longi, Montagnareale, Moio Alcantara, San Pier Niceto, Tusa, Milazzo
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Messina.