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Colombiera-Molicciara: Kirchengeschichte und Bergbau

Unterkünfte in Colombiera-Molicciara

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Colombiera-Molicciara erschließt sich über verschiedene Themen: die Entwicklung der Pfarrei Sacro Cuore, die frühere Braunkohlengewinnung und die Wasserlandschaft der Ebene. Für Reisende ist diese Unterscheidung hilfreich, weil kirchliche Geschichte über Daten und Bauwerke greifbar wird, während die Industriegeschichte bis in die Erinnerung an verunglückte Bergleute reicht.

Kirchliche Geschichte in Molicciara

Die kirchliche Entwicklung lässt sich an drei genau datierten Veränderungen nachvollziehen. Am 18. Juni 1937 wurde der Bereich Sacro Cuore in Molicciara zur eigenständigen Kuratie erhoben; am 11. Februar 1939 folgte die Erhebung zur Pfarrei. Am 1. Juni 1953 wurde die Pfarrei Molicciara zur Propstei erhoben. Diese Reihenfolge zeigt eine Entwicklung über mehrere Stufen: Kuratie, Pfarrei und Propstei sind unterschiedliche kirchliche Status. Die Kirche Sacro Cuore und das Pfarrhaus wurden vom ersten Pfarrer, Priester Mario Andolfatto, errichtet. Damit stehen neben den institutionellen Veränderungen zwei Bauwerke, die mit der frühen Geschichte der Pfarrei verbunden sind.

Braunkohle und Erinnerung

Colombiera und Molicciara entwickelten sich rund um Anlagen zur Gewinnung von Braunkohle. Mehrere Schächte und zugehörige Betriebsbauten konzentrierten sich zwischen den beiden Siedlungen. Molicciara war in dieser Zeit unter dem Ortsnamen „La Miniera“ bekannt; so ist der Bergbau auch in der historischen Benennung des Ortsteils präsent. Eine Santa-Barbara-Gedenkveranstaltung umfasste 2024 einen Besuch von der Stele in Colombiera zum Pozzo Nr. 1 nahe der Piazza 1° Maggio. Die Stele ist den bei Arbeitsunfällen ums Leben gekommenen Bergleuten gewidmet. Dieser Besuch verband das Gedenken an die Bergleute mit einem konkret benannten Punkt der örtlichen Bergbaugeschichte.

Ebene und Wasserbau

Die Ebene, in der der Ortsteil Molicciara liegt, wird vom Torrente Bettigna durchquert. In derselben Ebene befindet sich ein Abschnitt des Canale Lunense. Dieser Kanal ist eine im 19. Jahrhundert zu Bewässerungszwecken errichtete Wasserbauanlage. Damit ergänzt die technische Geschichte der Bewässerung den Landschaftsblick: Der Canale Lunense hat eine andere Funktion als der Torrente Bettigna, der die Ebene durchquert.

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Frühere Kulturtermine

Am Sonntag, dem 17. September 2023, fand die „Festa nell'aia, Festa dei nuovi nati“ ab 16 Uhr im Grünbereich des Centro sociale di Molicciara statt. Zum Programm gehörten spielerische Kreativworkshops und musikalische Beiträge für Kinder und Erwachsene. Eine Theaterreihe war für die Abende des 17., 18., 22. und 23. Juni 2026 in der Freiluft-Theaterarena des Centro Sociale Comunale di Colombiera angesetzt. Beide Angaben beziehen sich auf vergangene Termine und sollten nicht als aktuelle Veranstaltungshinweise verstanden werden.

Barrierefrei zugängliche Bibliothek

Die Biblioteca Civica „Michele Ferrari“ in Colombiera-Molicciara ist vollständig barrierefrei zugänglich. Sie bietet damit einen konkreten Bezugspunkt für Reisende, die bei ihrer Orientierung vor Ort auf barrierefreien Zugang achten.

Weitere Reiseziele entdecken: Valeriano Lunense, Bonassola, Ameglia, Pegui, Vignana, Nicola, La Foce, Pitelli

Zur übergeordneten Reiseübersicht: La Spezia.

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