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Vallelonga

Unterkünfte in Vallelonga

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Vallelonga liegt auf der tyrrhenischen Seite der Serre Vibonesi, auf einer natürlichen Terrasse am Zusammenfluss zweier Täler. Das Gemeindegebiet wird vom Mesima durchquert; der Fluss entspringt am Monte Cucco in den Serre unterhalb von Vallelonga, in der Provinz Vibo Valentia. Für Ihre Reiseplanung stehen damit unterschiedliche Themen nebeneinander: religiöse Geschichte und Kultur im Ort sowie Wälder, Höhenzüge und Wanderwege in der Umgebung.

Kirche, Heiligtum und Ortsgeschichte

Das Erdbeben von 1783 zerstörte Vallelonga vollständig. Später wurde der Ort an seiner heutigen Stelle wieder aufgebaut. Auch die Geschichte der Kirche Santa Maria di Monserrato ist von Wiederaufbau geprägt: Sie entstand zwischen 1930 und 1935 neu, nachdem das Erdbeben von 1908 und ein schwerer Brand im Jahr 1926 Schäden verursacht hatten.

Die kirchliche Bedeutung zeigt sich auch in den späteren Auszeichnungen: Papst Paul VI. erhob Santa Maria di Monserrato am 16. Juli 1971 zur Basilica Minore. Am 31. Mai 2002 wurde sie als diözesanes Marienheiligtum anerkannt. Wer sich für die Geschichte der Region interessiert, findet mit dem Museo Chirurgico Pasquale Castiglione Morelli ein weiteres klar umrissenes Thema. Das Museum widmet sich der Gesundheitsgeschichte Süditaliens im frühen 20. Jahrhundert, ausgehend von der Geschichte eines Krankenhauses in einer kleinen Ortschaft der kalabrischen Serre.

Denkmal, Villa Comunale und Aussicht

Das Kriegerdenkmal des Ersten Weltkriegs grenzt an die Villa Comunale und liegt an der Via Loreto Grande 2. Seine Gestaltung erinnert an einen griechischen Tempel: Zwei etwa drei Meter hohe dorische Säulen rahmen eine rund 1,60 Meter hohe Bronzestatue einer Frau in einem griechisch anmutenden langen Gewand. So verbindet das Denkmal architektonische Formen mit einer figürlichen Darstellung.

Vom Kriegerdenkmal aus bietet sich ein Aussichtspunkt. An klaren Sommerabenden lassen sich von dort die Silhouette und die vulkanische Aktivität der Insel Stromboli sehen. Die Sicht ist an diese klaren Abende im Sommer gebunden. Der benachbarte Park setzt einen anderen Akzent: Die Villa Comunale umfasst etwa zwei Hektar schattige Fläche und beherbergt Pflanzen, die ungefähr 500 Jahre alt sind, darunter jahrhundertealte Steineichen und Eichen. Bei einigen Pflanzen beträgt der Umfang an der Basis sechs Meter.

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Wälder, Berge und Wanderwege

Die Landschaft rund um Vallelonga ist stark bewaldet. Ihre Vegetation reicht von mediterranen und hügeligen Arten bis zu typisch montaner Pflanzenwelt. Im Gemeindegebiet liegen Monte Cucco mit 958 Metern und Monte Mazzucullo mit 942 Metern. Zusammen mit dem Mesima, der das Gebiet durchquert, geben diese Höhenzüge und Waldflächen der Umgebung ihren landschaftlichen Rahmen.

In den Wäldern rund um Vallelonga verlaufen zahlreiche Wanderwege. Etwa vier Kilometer vom Ort entfernt befindet sich außerdem ein Picknickplatz in einem dichten Buchenwald. Wenn Sie diesen Platz einplanen, prüfen Sie seinen Zustand am besten vor dem Besuch vor Ort. Die Villa Comunale und der Buchenwald stehen für unterschiedliche Naturerlebnisse: einen schattigen Park mit alten Bäumen im Ort und eine Waldlandschaft außerhalb davon. So können Sie bei der Wahl Vallelongas als Reiseziel abwägen, ob Sie vor allem die Geschichte und religiösen Stätten oder eher die bewaldete Umgebung und die Wege ansprechen.

Weitere Reiseziele entdecken: Longobardi, Brognaturo, Torre Marino, Vibo Valentia, Paravati, Serra San Bruno, Mandaradoni, Joppolo.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vibo Valentia.