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Briatico entdecken: Küste und Geschichte

Unterkünfte in Briatico

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Briatico liegt an der Costa degli Dei und verbindet eine Küstenlandschaft aus Stränden und Klippen mit Zeugnissen aus verschiedenen Epochen. Briatico lässt sich anhand dieser unterschiedlichen Interessen als Reiseziel einordnen.

Küstenlandschaft und Badebuchten

In der Baia della Rocchetta gibt es ein kleines traditionelles Fischerdorf mit einem Hafen neben einem Küstenwachturm. Damit stehen Fischerdorf, Hafen und Wachturm für einen anderen Küstenakzent als Strände und Klippen. Das Schutzgebiet Fondali di Capo Cozzo–S. Irene umfasst den Meeresboden von Località Scrugli in der Gemeinde Briatico bis zur Station von Zambrone.

An der Bucht von Sant'Irene sind Schnorcheln und Tauchen möglich. Vom Strand aus können Schwimmer den etwa 120 Meter entfernten Felsen Scoglio della Galea, auch Praca genannt, erreichen. Der Meeresboden fällt sanft ab und bildet über mehrere Meter ein natürliches Becken. Am Strand ist ein Teil des Ufers von einem Lido belegt; der übrige Teil ist frei zugänglicher Strand. So können Sie für Ihren Aufenthalt unterschiedliche Küstenthemen berücksichtigen: Wassersport, den Felsen vor der Bucht oder die Aufteilung des Strandes.

Historische Orte und Kunst

Die Ruinen der mittelalterlichen Burg von Briatico Vecchio gehen auf eine von Ferdinando Bisbal errichtete Burg zurück. La Rocchetta ist ein fünfeckiger Küstenwachturm mit griechischen Ursprüngen, römischem Wiederaufbau und mittelalterlichen Veränderungen. Sie gehörte zu einem Plan zur Küstenverteidigung gegen türkisch-barbarische Überfälle. Der Torre Sant'Irene wurde von der spanischen Vizekönigsregierung als Wachtturm gegen Überfälle der Barbaresken errichtet. Die beiden Türme verweisen auf unterschiedliche historische Etappen der Küstenverteidigung.

Im Tal des Murria befinden sich mittelalterliche Eremitenhöhlen, von denen einige Grotte delle Fate genannt werden. Die frühere Siedlung Briatico Vecchio umfasste einst 12 Kirchen und 3 Klöster. Die normannische Kirche Santa Maria del Franco aus dem 11. Jahrhundert wurde beim Erdbeben von 1783 zerstört; erhalten sind nur wenige Überreste. Die Zahlen und verbliebenen Spuren geben einen Eindruck von der früheren sakralen Ausstattung des Ortes.

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Auch die Chiesa Matrice bietet Anknüpfungspunkte für einen kunsthistorischen Blick. Dort befindet sich eine aus Briatico Vecchia stammende Holzstatue der Madonna Immacolata aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Außerdem ist dort ein auf 1624 datiertes Gemälde des aus Vibo stammenden Malers Tommaso De Florio erhalten. Die Statue und das Gemälde unterscheiden sich sowohl in ihrer Herkunft als auch in ihrer zeitlichen Einordnung.

Feste und kulturelle Termine

Das Fest San Nicola di Bari wird in Briatico gewöhnlich am 6. Dezember mit religiösen und bürgerlichen Veranstaltungen gefeiert, an denen die gesamte Bevölkerung beteiligt ist. Die genauen Programmdaten variieren je Jahr. Beim Potenzoni Flower Festival steht dagegen der Wettbewerb mit Blüten und Blumenteppichen im Mittelpunkt: Der kleine Ortskern ist in die vier Bezirke Agave, Glicine, Torre und Chiesa geteilt, die gegeneinander antreten. Lokale Meister der Blumendekoration werden nach den von Besuchern geäußerten Präferenzen mit Preisen ausgezeichnet. So stehen ein Fest mit religiösen und bürgerlichen Veranstaltungen und ein Wettbewerb zwischen den Bezirken für unterschiedliche kulturelle Akzente.

Weitere Reiseziele entdecken: Simbario, Sant'onofrio, Torre Marino, Ricadi, Maierato, Joppolo, San Costantino Calabro, Capistrano

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vibo Valentia.

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