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Capistrano

Unterkünfte in Capistrano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Capistrano hat ein Ortsprofil, in dem sakrale Kunst, historische Zeugnisse und Landschaft nebeneinanderstehen. Dazu gehören die spätbarocke Chiesa Madonna della Montagna, der Blick vom Vorgebirge über das Angitola-Tal, bewaldete Berggebiete sowie historische Ortsangaben zu Nicastrello und den Wassermühlen am Condò. Für die Anreise kommen Straßenverbindungen und die Linie 247 B in Betracht. Wenn Sie nach einem Hotel in Capistrano suchen, können diese Themen helfen, Ihre Reise nach den eigenen Interessen und dem gewünschten Verkehrsmittel zu planen.

Kirchenkunst und historische Zeugnisse

Die Chiesa Madonna della Montagna ist eine spätbarocke Pfarrkirche. In ihr befinden sich wertvolle polychrome Holzstatuen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Polychrom bedeutet mehrfarbig und beschreibt die Gestaltung der Statuen; das Holz als Material und die Datierung geben weitere konkrete Merkmale an. Außerdem zeigt die Kirche das Fresko „Battesimo di Gesù nel fiume Giordano“, das 1881 geschaffen wurde und Pierre Auguste Renoir zugeschrieben wird. Der Titel benennt die Taufe Jesu im Jordan. Ein Grabdenkmal aus weißem Marmor und dem Jahr 1770 befindet sich ebenfalls in Capistrano. Zusammen stehen hier unterschiedliche Formen kirchlicher Kunst und ein datiertes historisches Denkmal als Kulturthemen des Ortes nebeneinander.

Landschaft und Ortsgeschichte

Die Statua Cristo Redentore steht auf einem Vorgebirge mit Blick über das Angitola-Tal. Sie befindet sich im Freien am Rand der Gemeindestraße „Montagna“. Bei der Statue gibt es keine architektonischen Barrieren; eine Rampe für Menschen mit Behinderung ist vorhanden. Wenn Sie bauliche Zugänglichkeit in Ihre Planung einbeziehen möchten, ist die Rampe eine konkrete Orientierungshilfe.

Ein anderer Landschaftsbezug ist die Faggeta, ein bewaldetes Berggebiet am Monte Coppari. Neben dem Blick vom Vorgebirge steht damit ein Wald- und Berggebiet als eigener Schwerpunkt. Im Wald Fellà liegt Nicastrello, ein verlassenes Dorf, dessen Ursprung gegen Ende des 17. Jahrhunderts angesetzt wird. Auch die Wassermühlen gehören zu den historischen Ortsangaben: Alle acht Mühlen von Capistrano lagen am Bach Condò, der lokal „u Vajiuni“ genannt wird. Die Lage am Bach und sein lokaler Name präzisieren diesen Bezug zur Wassermühlengeschichte.

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Der Angitola im regionalen Umfeld

Im regionalen Umfeld liegt die geschützte Naturoase Lago dell’Angitola. Der See wurde 1966 künstlich im alten Flussbett des Angitola angelegt; der Fluss entspringt bei Capistrano. So stehen bei diesem Naturraum sowohl die künstliche Anlage des Sees als auch der Quellbezug des Flusses im Zusammenhang mit dem Angitola. Die regionale Einordnung ergänzt die lokalen Kultur- und Landschaftsthemen um einen Naturraum, dessen Entstehungsgeschichte sich auf ein konkretes Jahr datieren lässt.

Anreise nach Capistrano

Mit dem Auto erreichen Sie Capistrano über die Autobahn A2, Ausfahrt Pizzo Calabro. Anschließend führen die SS 110 und die SP 47 bis zum Ort. Im öffentlichen Verkehr bedient die Linie 247 B Capistrano auf einer Verbindung zwischen Mileto, San Costantino Calabro, Capistrano, Pizzo, Francavilla Angitola, Lamezia Terme, Cosenza und Rende. Prüfen Sie vor einer Busreise den Fahrplan beim Betreiber. Für Ihre Planung können Sie so zwischen der Straßenanreise ab der Autobahnausfahrt und der Linienverbindung wählen und den passenden Weg mit Ihrem Reisetag abstimmen.

Weitere Reiseziele entdecken: Ciaramiti, Limbadi, Gasponi, Longobardi, Caria, Rombiolo, Capo Vaticano, San Cono

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vibo Valentia.

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