Crispiano entdecken
Unterkünfte in Crispiano
Crispiano lässt sich über unterschiedliche Themen erschließen: prähistorische Siedlungsspuren, byzantinische und mittelalterliche Orte, historische Gutshöfe sowie Olivenanbau und lokale Produkte. Wenn Sie ein Hotel in Crispiano suchen, können diese Unterschiede bei der Reiseplanung helfen. Überlegen Sie, ob Sie vor allem archäologische und historische Orte, das ländliche Erbe oder regionale Erzeugnisse in den Mittelpunkt stellen möchten.
Archäologie und historische Orte
Im Parco del Vallone brachten archäologische Untersuchungen 2017 Spuren prähistorischer Siedlungen ans Licht. Dazu gehören Pfostenlöcher von Hütten, die in die Zeit zwischen dem 9. und 6. Jahrhundert v. Chr. datiert werden. Einen anderen historischen Bezug bietet die Cripta o Abbazia di Santa Maria di Crispiano: Sie stammt aus dem 11. bis 12. Jahrhundert und ist byzantinischen Ursprungs. Die Grotte del Vallone ist eine komplexe Felsensiedlung, die ab dem 12. Jahrhundert bewohnt war.
Triglie liegt teils im Gebiet von Statte und teils im Gebiet von Crispiano. An den Hängen der Gravina entstand zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert das gleichnamige Felsendorf. Triglie ist auch als Ursprungsort des gleichnamigen imposanten römischen Aquädukts bekannt. Die Datierungen machen die unterschiedlichen historischen Bezüge sichtbar: Die Spuren im Parco del Vallone reichen in die Vorgeschichte zurück, während Cripta, Grotte und Triglie mit späteren byzantinischen beziehungsweise mittelalterlichen Zusammenhängen verbunden sind.
Gutshöfe, Landschaft und Wege
Die 100 Masserien von Crispiano umfassen einhundert Gutshöfe aus der Zeit zwischen 1400 und 1800. Eine eigene Geschichte hat die Torre Cacace: Ingenieur Carlo Cacace ließ sie bis 1873 errichten, um die sterblichen Überreste von Mitgliedern seiner Familie aufzubewahren. Der percurso dei briganti ist eine Route, auf der Sie Orte kennenlernen können, die als Schauplätze der legendären Taten der Briganten Don Ciro Annicchiarico und Cosimo Mazzeo, genannt Pizzichicchio, gelten.
Im Rahmen des Projekts „100 Masserie“ wurden im Laufe der Jahre in Crispiano thematische und individuell gestaltete touristische Wege geschaffen. 100MASSERIEINTOUR bewirbt geführte Besichtigungen durch Le Cento Masserie. So stehen historische Gutshöfe, thematische Wege und die mit den Briganten verbundenen Orte für unterschiedliche Zugänge zur Geschichte der Gegend.
Masseria Russoli ist ein insgesamt etwa 192 Hektar großes Schutzgebiet, das teils im Gebiet von Crispiano und teils im Gebiet von Martina Franca liegt. Buschbewuchs und mediterrane Macchia prägen das Gebiet; viele der dort vorkommenden Bäume sind als monumental eingestuft. Seit 1981 ist die Masseria ein Zentrum zur Erhaltung des genetischen Erbes der Eselrasse Martina Franca. Der Zugang ist ausschließlich im Rahmen zuvor genehmigter Besuche vorgesehen. Klären Sie die Besuchsmodalitäten vor Ihrer Anreise.
Olivenkultur und regionale Produkte
In Crispiano wird seit Jahrhunderten Olivenanbau betrieben. Noch heute basiert er auf Methoden der Kaltpressung und der Förderung der autochthonen Sorte Olearola. Eine weitere lokale Spezialität ist Pan Dei Briganti, eine traditionelle Festtagssüßspeise aus Crispiano. Beide Themen geben der lokalen Esskultur unterschiedliche Schwerpunkte: hier der langjährige Olivenanbau mit einer benannten Sorte, dort eine Süßspeise für Festtage.
100MASSERIEINTOUR organisiert Verkostungen lokaler Produkte sowie praxisorientierte Workshops zu Mehl, Öl, Honig, Milch und Wildkräutern. Die Workshops verbinden verschiedene Produkt- und Pflanzenthemen, während die Verkostungen lokale Erzeugnisse in den Mittelpunkt stellen. Damit ergänzen kulinarische Themen die historischen Orte als eigener Ansatzpunkt für Ihre Reiseplanung.
Weitere Reiseziele entdecken: Faggiano, Mottola, San Marzano di San Giuseppe, Palagiano, Librari, Roccaforzata, Avetrana, Monteparano.
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