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Mottola: Altstadt, Felskirchen und Waldlandschaft

Unterkünfte in Mottola

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie ein Hotel in Mottola suchen, lohnt sich zunächst der Blick auf das Reiseziel selbst: Historische Sakralräume, Felskirchen und ein kommunaler Wald setzen unterschiedliche Akzente. Im historischen Kern Schiavonia steht die romanische Cattedrale dell’Assunta; weitere Kirchen verbinden mittelalterliche Geschichte mit verschiedenen Grundrissen. Der Bosco di Sant’Antuono ergänzt diese kulturellen Themen um eine landschaftliche Perspektive. So können Sie Ihre Reiseplanung daran ausrichten, ob Sie sich besonders für Baukunst, religiöse Tradition oder eine durch Gelände und Höhenlage geprägte Waldlandschaft interessieren.

Altstadt und mittelalterliche Sakralarchitektur

Die Cattedrale dell’Assunta wurde in den ersten Jahren des 12. Jahrhunderts im Herzen der Schiavonia, der Altstadt Mottolas, errichtet. Als romanische Kathedrale besitzt sie einen basilikalen Innenraum mit drei Schiffen, die durch eine Säulenstellung voneinander getrennt sind. Bauzeit, Lage im historischen Kern und die Gliederung des Innenraums geben der Kathedrale jeweils einen eigenen Bezug zur Geschichte und Architektur des Ortes.

Auch die Felskirche San Gregorio hat einen basilikalen Grundriss mit drei Schiffen. Sie wurde in normannischer Zeit zwischen dem 11. und 12. Jahrhundert aus dem Fels herausgearbeitet. Drei halbkreisförmige Apsiden mit konkavem Abschluss ergänzen den Grundriss. Im Vergleich zur Kathedrale begegnen Ihnen somit zwei gemeinsame Schiffeinteilungen, aber unterschiedliche bauliche Details: Bei San Gregorio prägen die Apsiden die Beschreibung, bei der Kathedrale die Säulenstellung zwischen den Schiffen.

Eine weitere Felskirche, San Nicola di Lamaderchia, liegt südöstlich von Mottola im Ortsteil Gorgone nahe der Masseria Lamaderchia. Im Mittelalter war sie ein Ort der Frömmigkeit für Einwohner der Umgebung sowie für Kreuzfahrer und Pilger. Die Kreuzfahrer und Pilger kamen aus dem Landesinneren und zogen nach Taranto und Brindisi, um sich dort zur Weiterreise ins Heilige Land einzuschiffen. Der Ort steht damit auch für eine religiöse Geschichte, die über die unmittelbare Umgebung hinausreicht.

Felskirchen und religiöse Tradition

Im Heiligtum Madonna delle Sette Lampade werden der Überlieferung nach bis heute sieben Lampen dauerhaft brennend gehalten. Das Fest dieser Madonna wird am 14. September gefeiert. Der Felskirchenraum hat zwei Schiffe, die durch zwei Pfeiler getrennt sind und in nach Osten ausgerichteten Apsiden enden; der Eingang liegt im Süden. Eine solche Grundrissform gilt bei Sakralbauten allgemein als eher selten. Gegenüber den dreischiffigen Grundrissen der Kathedrale und von San Gregorio ist hier also schon die Zahl der Schiffe ein markanter Unterschied.

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Bei Santa Margherita verbinden sich ein besonderer Kirchenbau und ein ebenso konkreter Zugang. Der Weg zur Krypta führt durch wild wachsende Vegetation der Gravina und über einen schmalen Steg, der über dem Abgrund verläuft. Die Felskirche Santa Margherita ist wegen ihrer ungewöhnlichen Grundrissgestaltung sowie der Menge und Qualität ihrer Wandmalereien bemerkenswert. Damit setzt sie eigene Akzente neben den Kirchen, deren Grundrisse durch die Zahl ihrer Schiffe und Apsiden beschrieben werden.

Der Bosco di Sant’Antuono als Landschaftsthema

Der kommunale Wald Bosco di Sant’Antuono umfasst etwa 520 Hektar und wird von der Provinzstraße Nr. 36 Mottola–Martina Franca durchquert. Er erstreckt sich über sanfte, wenig zerklüftete Hügel in einer Höhenlage von 400 bis 450 Metern über dem Meeresspiegel. Diese Landschaft unterscheidet sich im Charakter deutlich von dem engen Zugang zur Krypta Santa Margherita: Dort prägen Vegetation, ein schmaler Steg und der Abgrund den beschriebenen Weg, während beim Bosco die Ausdehnung des Waldgebiets, die sanften Hügel und die Höhenlage im Vordergrund stehen. So bietet Mottola neben seinen sakralen Bauformen auch einen eigenständigen landschaftlichen Schwerpunkt für Ihre Reiseplanung.

Weitere Reiseziele entdecken: Roccaforzata, Sava, Maruggio, San Marzano di San Giuseppe, Marina Di Pulsano, Massafra, Lizzano, Avetrana

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tarent.

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