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Guinea-Bissau: Mangroven, Inseln und Naturparks

Unterkünfte in Guinea-Bissau

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Guinea-Bissau reichen die beschriebenen Naturräume von Mangroven und Feuchtgebieten bis zu Inseln, Waldgebieten und Savannen. Auch historische Orte und kulturelle Verbindungen prägen die Reiseeindrücke. Die Schutzgebiete setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte: Am Rio Cacheu steht ein großer Mangrovenraum im Mittelpunkt, während der Bijagós-Archipel unter anderem für seine Inselhabitate und Meeresschildkröten bekannt ist. In Lagoa de Cufada treffen Seen, Flüsse und verschiedene Wald- und Feuchtgebiete aufeinander.

Mangroven, Seen und Waldgebiete

Der Parque Natural dos Tarrafes do Rio Cacheu umfasst einen Teil des Rio Cacheu und schützt den größten zusammenhängenden Mangrovenblock Westafrikas. Auch der Naturpark Lagoa de Cufada vereint unterschiedliche Wasser- und Waldlandschaften. Er erstreckt sich über etwa 880 km² und umfasst den Lagoa de Cufada, zwei kleinere Seen sowie Teile des Rio Corubal und des Rio Grande de Buba. Zu seinen Lebensräumen gehören Mangroven, Galeriewälder und dichte Waldgebiete. Der Lagoa de Cufada ist Guinea-Bissaus größter Süßwassersee.

Die Lebensräume des Naturparks Lagoa de Cufada beherbergen 54 Säugetierarten und 337 Vogelarten, insbesondere Wasservögel. Das Gebiet ist im Rahmen der Ramsar-Konvention als Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung klassifiziert. Der Cantanhez-Nationalpark setzt einen anderen Akzent: Auf 1.057 km² umfasst er vielfältige natürliche Lebensräume, darunter Meeresarme, Mangroven, Trockenwälder und Savannen. Im gemeinschaftlichen Meeresschutzgebiet der Urok-Inseln sind Konzentrationen von Wasservögeln und Seekühen ein prägendes Merkmal.

Inselhabitate und Meeresschildkröten

Das Biosphärenreservat Bolama-Bijagós ist ein Archipel aus 88 Inseln an der Küste Guinea-Bissaus. Seine Lebensräume umfassen Mangroven und Wattflächen ebenso wie Palmenhaine, küstennahe Waldsavannen und halbtrockene Wälder. Der Archipel gilt als Afrikas bedeutendster Nistplatz der Grünen Meeresschildkröte (Chelonia mydas); dort leben annähernd 10.000 erwachsene Weibchen. Jährlich wird der Bijagós-Archipel zudem von annähernd 800.000 paläarktischen Watvögeln besucht, und Vogelarten kommen dort zum Brüten vor.

Der Parque Nacional Marinha João Vieira e Poilão umfasst 500 km² und schützt unter anderem die drittgrößte Kolonie Grüner Meeresschildkröten im Atlantik. Der Orango-Nationalpark erstreckt sich über 1.582 km² und umfasst die Inseln Orango, Menegue, Canogo, Imbone und Orangozinho. Sein Schutzzweck gilt der artenreichsten Biodiversität des Archipels und seiner einzigartigen Landschaft. Wer sich für die Schutzgebiete interessiert, findet so unterschiedliche Beschreibungen von Feuchtlandschaften, Waldhabitaten und Inselräumen – und von den Tierarten, die mit ihnen verbunden sind.

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Cacheu: Geschichte und Erlebnisse

Der südliche Teil des Parque Natural dos Tarrafes do Rio Cacheu umfasst die historische Stadt Cacheu. Sie war ein ehemaliger Sklavenhafen und die erste Hauptstadt von Portugiesisch-Guinea. Ein geführter Rundgang durch das historische Cacheu umfasst das 1588 von den Portugiesen zur Kontrolle des regionalen Sklavenhandels errichtete Fort, das Sklavereimuseum und die Kapelle. Klären Sie die aktuellen Arrangements für den Rundgang vor Ort, bevor Sie ihn einplanen.

Auch Fahrten erschließen die Landschaften rund um Cacheu auf unterschiedliche Weise: Bei einer Kanufahrt in der Nähe der Stadt auf dem Rio Blimbom lassen sich Mangroven, Vogelwelt und ein heiliger Wald erleben. Eine Pirogenfahrt zwischen Cacheu und São Domingos führt durch Mangroven- und Reisfeldlandschaften mit vielfältiger Vogelwelt. Prüfen Sie die aktuellen Arrangements für die Fahrten vor Ort.

Zu Cacheu gehören außerdem kulturelle Verbindungen zu Cobiana: Der Ort ist mit einem heiligen Wald, kulturellem Erbe und einer Pilgerfahrt der Manjako verbunden. Die Felup-Dörfer sind mit Landschaften, Reisfeldern und Mangroven ebenso verbunden wie mit kulturellem Erbe und einem Reiserntefest. Diese Themen ergänzen die Naturparks um unterschiedliche historische und kulturelle Perspektiven.

Weitere Reiseziele entdecken: Nhiquim, Bissau, Bruce, Mauretanien, Simbabwe, Zentralafrikanische Republik, Liberia, Guinea.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Afrika.

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