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Simbabwe: Geschichte, Landschaft und Tierwelt

Unterkünfte in Simbabwe

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie Hotels in Simbabwe suchen, lohnt sich zuerst die Frage, welches Reisethema Sie in den Vordergrund stellen möchten: Geschichte, Landschaft oder Tierwelt. Great Zimbabwe und Khami stehen für unterschiedliche historische Bezüge. In Mana Pools, Sapi und Chewore kommen markante Landschaftsmerkmale und saisonale Tierbewegungen hinzu. Die folgenden Unterschiede geben Ihrer Auswahl einen konkreten Ausgangspunkt und helfen Ihnen, den gewünschten Schwerpunkt für Ihren Aufenthalt zu benennen.

Geschichte und Kulturerbe

Die Ruinen von Great Zimbabwe zeugen von der Shona-Zivilisation zwischen dem 11. und 15. Jahrhundert. Unter den Funden im Ruinenbereich sind die Zimbabwe Birds aus Speckstein. Ihre religiöse Bedeutung verweist auf die Nutzung des Ortes als Kultstätte von der Antike bis in die Gegenwart. So verbindet Great Zimbabwe die Geschichte einer vergangenen Zivilisation mit einer bis heute reichenden spirituellen Nutzung.

Khami setzt einen anderen historischen Akzent. Die Stätte war Hauptstadt der Torwa-Dynastie, die zwischen 1450 und 1650 aus dem Zerfall des Königreichs Great Zimbabwe hervorging. Außerdem besitzt Khami die längste verzierte Mauer der gesamten Subregion. Im zeitlichen Vergleich reicht die Shona-Zivilisation von Great Zimbabwe vom 11. bis zum 15. Jahrhundert; die Entstehung der Torwa-Dynastie liegt zwischen 1450 und 1650. Im 15. Jahrhundert überschneiden sich die Zeiträume. So lassen sich beide Orte nach ihrem historischen Bezug unterscheiden, während die verzierte Mauer von Khami ein besonderes architektonisches Merkmal darstellt.

Landschaft und Tierwelt

Das Welterbegebiet Mana Pools, Sapi und Chewore wird im Norden vom Sambesi und im Süden von einer steilen, mehr als 1.000 Meter über dem Talboden aufragenden Steilstufe begrenzt. Damit ist die Landschaft über Fluss und Höhenstufe klar gegliedert. Hinzu kommt ein saisonaler Aspekt der Tierwelt: Elefanten, Büffel, Zebras, Wasserböcke, weitere Antilopen, Löwen und Hyänen wandern jedes Jahr während der trockenen Wintermonate in das Gebiet. Hier stehen ein räumlicher und ein jahreszeitlicher Naturbezug nebeneinander.

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Im Gebiet Mana Pools, Sapi und Chewore wurden mehr als 450 ansässige und ziehende Vogelarten erfasst. Der Mana-Pools-Nationalpark in Simbabwe bietet zahlreichen Säugetieren, mehr als 350 Vogelarten und aquatischen Wildtieren Lebensraum. Bei der Auswahl Ihres Naturthemas können Sie daher Jahresrhythmus, Vogelvielfalt und aquatische Wildtiere getrennt gewichten.

Die nationale Tourismusbehörde charakterisiert den Hwange-Nationalpark als Simbabwes größten und beliebtesten Nationalpark. Bei Mana Pools, Sapi und Chewore lassen sich dagegen Landschaftsgrenzen, Arten und jahreszeitliche Bewegungen als konkrete Orientierung heranziehen. Der Zambezi-Nationalpark liegt neben den Victoriafällen und wird als Ziel für einen Tagesausflug von dort beschrieben.

Weitere Reiseziele entdecken: Harare, Bulawayo, Chegutu, Victoria Falls, Gweru, Chiredzi, Hwange, Kadoma, Kwekwe, Mutare, Marondera, Mashava, Masvingo, Mvurwi, Redcliff, Nyanga, Zvishavane, Nordmatabeleland, Manicaland, Mashonaland West.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Afrika.

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