Platania entdecken: Kirche des Propheten Elias
Unterkünfte in Platania
In Platania ist die Kirche des Propheten Elias die Pfarrkirche. Sie liegt amphitheatralisch nahe dem Rand der Siedlung. Ihr Bau und die Fresken im Inneren zeigen unterschiedliche historische Schichten und geben kulturinteressierten Reisenden einen konkreten Anhaltspunkt für den Blick auf den Ort.
Bauteile und Fresken der Kirche
Bauteile aus spätbyzantinischer Zeit befinden sich an mehreren genau benannten Stellen: an der südlichen Apsis, im oberen Teil der Hauptapsis, an der Ostwand über den beiden Apsiden und am östlichen Abschnitt der Südwand. Die ältere Bauphase ist also nicht nur einem einzelnen Teil des Gebäudes zugeordnet. Wer sich mit der Architektur beschäftigt, kann diese Angaben als differenzierte Beschreibung der Bauteile lesen.
Das Kircheninnere ist mit Fresken von Malern aus Kapesovo aus der Mitte des 18. Jahrhunderts sowie mit neueren Fresken geschmückt. Damit stehen unterschiedliche Zeitangaben nebeneinander: Die spätbyzantinische Einordnung betrifft bestimmte Bauteile, die Datierung in die Mitte des 18. Jahrhunderts die Fresken der Maler aus Kapesovo. Diese Unterscheidung hilft, Baugeschichte und Wandmalereien als eigene Aspekte der Kirche zu betrachten, statt sie zu einer einzigen Entstehungsphase zusammenzufassen.
Ioannina: Insel und Informationszentrum
Im übergeordneten Reiseziel Ioannina ergänzen weitere Kultur- und Naturthemen den Blick auf die Reise. Die Insel Ioannina ist eine von nur zwei bewohnten Seeinseln Griechenlands. Ihre Siedlung ist als Siedlung von herausragender natürlicher Schönheit ausgewiesen und stammt wahrscheinlich aus dem 16. Jahrhundert. Auf der Insel wurden in byzantinischer Zeit zwei Klöster gegründet: das Kloster des Heiligen Nikolaus Philanthropenon, auch Spanou genannt, und das Kloster des Heiligen Nikolaus Strategopoulou, auch Diliou genannt.
Ebenfalls auf der Insel befindet sich das Informationszentrum des Pamvotis-Sees, in einem traditionellen, denkmalgeschützten Steingebäude. Dort werden Informationen zu den wichtigsten Pflanzen des Sees sowie zu den dort lebenden Fischen, Vögeln, Amphibien und Säugetieren präsentiert. Wenn Sie das Zentrum in Ihre Planung aufnehmen, bestätigen Sie vor dem Besuch die Betriebsbedingungen.
Burg und Museen in Ioannina
Die Burg von Ioannina liegt auf einer natürlich befestigten, felsigen Halbinsel. Die frühesten durch archäologische Untersuchungen entdeckten Siedlungsspuren datieren in die klassische und hellenistische Zeit. Die Burg zählt zu den ältesten durchgehend bewohnten befestigten Siedlungen Griechenlands. Im innersten Bereich, im Gebiet Its Kale, liegt das Grab von Ali Pascha von Tepelen, eine der bedeutenden historischen Stätten der Stadt.
Das Byzantinische Museum von Ioannina befindet sich innerhalb der Burg in der südöstlichen Akropolis Itch Kale. Zu seinen Ausstellungen gehören Silberwaren in der sogenannten Schatzkammer im Zentrum der Zitadelle und eine Ausstellung zur Stadtgeschichte in der Fethiye-Moschee. Das Silberschmiedemuseum liegt im westlichen Bastionsturm der nordöstlichen Akropolis der Burg, Its Kale. Dort können Sie traditionelle Techniken zur Formung und Verzierung von Silbergegenständen kennenlernen. Die beiden Museen setzen damit unterschiedliche Schwerpunkte: das eine auf byzantinische Exponate und Stadtgeschichte, das andere auf die Verarbeitung von Silber.
In der Zitadelle sind außerdem unterirdische Höhlen von innerhalb der Anlage zugänglich. Sie wurden früher als Lager und Gefängnisse genutzt. Erkundigen Sie sich vor einem Besuch nach den örtlichen Zugangsbedingungen.
Wege und Stadtleben
Für die Orientierung im Freien stehen in Ioannina zwei unterschiedlich beschriebene Wege zur Auswahl: Ein Fuß- und Radweg verläuft vom Mavili-Platz bis zum Dorf Katsikas; die etablierte Runde um den Pamvotis-See ist 30 Kilometer lang. Die Angaben unterscheiden eine Verbindung zwischen zwei Endpunkten von einem Rundkurs mit festgelegter Länge und helfen Ihnen, die Routen nach ihrer beschriebenen Form einzuordnen. Im Gebiet des Alten Marktes hat sich der kommerzielle Charakter erhalten; es gehört zu den lebhaftesten Straßen von Ioannina. Damit stehen neben der Bau- und Museumsgeschichte auch Wege und städtisches Leben als eigene Themen für die Reiseplanung zur Verfügung.
Weitere Reiseziele entdecken: Arísti, Anatoli, Ravenia, Vikos, Monodendri, Kalpaki, Neochori, Kapesovo.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ioannina.