Zum Inhalt

Anatoli – Geschichte und Kirchenarchitektur

Unterkünfte in Anatoli

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Anatolis Geschichte und seine Sakralbauten geben dem Reiseziel ein konkretes kulturelles Profil. Wenn Sie eine Reise nach Anatoli planen und dafür Hotels suchen, helfen zwei gut unterscheidbare historische Zugänge bei der Einordnung: die Entstehung der Siedlung nach 1924 und die Baugeschichte der Kapelle des Heiligen Johannes des Vorläufers. Eine weitere Kirche ergänzt dieses Bild mit einer jüngeren Gründungsgeschichte.

Anatoli: Siedlungsgeschichte und Kirchen

Anatoli entstand nach 1924 als Siedlung griechischer Flüchtlinge aus Kleinasien und dem Pontos. Dieser Ursprung bildet den historischen Rahmen des Ortes und unterscheidet sich zeitlich deutlich von der Baugeschichte der Kapelle. Für die Einordnung Anatolis ergibt sich so eine Spannweite zwischen der Entstehung der Siedlung und den historischen Daten seiner Kirchen.

Die Heilige Kirche der Göttlichen Weisheit in Anatoli wurde am 3. Juni 1996 von Ioanninas Metropolit Theoklitos Setakis gegründet und ist seit 2001 in Betrieb. Gründung und Betriebsbeginn bezeichnen dabei zwei unterschiedliche Zeitpunkte: Auf die Gründung 1996 folgte der Betrieb ab 2001. Damit steht die Kirche für eine jüngere kirchengeschichtliche Station im Ort.

Eine ältere Baugeschichte hat die Kapelle des Heiligen Johannes des Vorläufers. Sie wurde 1473 errichtet. Architektonisch ist sie eine dreischiffige Basilika mit langgestrecktem rechteckigem Grundriss: „dreischiffig“ beschreibt die Gliederung in drei Schiffe, während der Grundriss die langgezogene rechteckige Form bezeichnet. Die beiden Angaben geben einen knappen, konkreten Eindruck von der Baugestalt, ohne sie mit der Geschichte der jüngeren Kirche gleichzusetzen.

Eine Inschrift nennt 1743 als letzte Renovierung der Kapelle. Damit lassen sich Errichtung und die überlieferte spätere Renovierung zeitlich unterscheiden: 1473 ist das Baujahr, 1743 das in der Inschrift genannte Jahr der letzten Renovierung. Wer sich bei der Reiseplanung für die Geschichte und Architektur von Anatoli interessiert, findet hier zwei unterschiedliche Blickwinkel: die Bauform und Datierung der Kapelle sowie die Gründungs- und Betriebsdaten der Kirche der Göttlichen Weisheit.

Ioannina: ergänzender Kultur- und Naturkontext

Im übergeordneten Reiseziel Ioannina bildet die Burg einen eigenen historischen Themenbereich. Sie liegt auf einer natürlich befestigten felsigen Halbinsel und zählt zu den ältesten durchgehend bewohnten befestigten Siedlungen Griechenlands. Die frühesten bei archäologischen Untersuchungen entdeckten Siedlungsspuren dort datieren in die klassische und hellenistische Zeit. Unterirdische Höhlen innerhalb der Zitadelle dienten früher als Lager und Gefängnisse; sie sind von innerhalb der Zitadelle zugänglich. Vor einem Besuch empfiehlt es sich, die örtlichen Zugangsbedingungen zu prüfen.

Anzeige

Auch zwei Museen in der Burg bieten unterschiedliche Schwerpunkte. Das Byzantinische Museum von Ioannina befindet sich in der südöstlichen Akropolis Itch Kale. Es zeigt Silberwaren in der sogenannten Schatzkammer im Zentrum der Zitadelle sowie eine Ausstellung zur Stadtgeschichte in der Fethiye-Moschee. Das Silberschmiedemuseum liegt im westlichen Bastionsturm der nordöstlichen Akropolis, Its Kale. Dort können Besucher traditionelle Techniken zur Formung und Verzierung von Silbergegenständen kennenlernen. So stehen Stadtgeschichte, Silberarbeiten und die Herstellungstechniken als verschiedene Themen nebeneinander.

Auf der Insel Ioannina befindet sich das Informationszentrum des Pamvotis-Sees in einem traditionellen, denkmalgeschützten Steingebäude. Seine Informationen behandeln wichtige Pflanzen des Sees sowie die dort lebenden Fische, Vögel, Amphibien und Säugetiere. Die Insel ist eine von nur zwei bewohnten Seeinseln Griechenlands. Das dortige Dorf ist als Siedlung von herausragender natürlicher Schönheit ausgewiesen und stammt wahrscheinlich aus dem 16. Jahrhundert. Für einen Besuch des Informationszentrums sollten Sie die Betriebsregelungen vorab prüfen.

Ein weiterer Themenbereich ist die Perama-Höhle: Ihr Besucher- und Empfangszentrum umfasst audiovisuelle Materialien und seltene paläontologische Funde. Damit ergänzt dieser Ort den Kulturkontext Ioanninas um Inhalte zur Höhle und zu ihrer Naturgeschichte.

Weitere Reiseziele entdecken: Milea, Platania, Neokaisáreia, Potistika, Plikati, Delvinaki, Raiko, Klidonia

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ioannina.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.