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Kastania entdecken

Unterkünfte in Kastania

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kastania liegt auf 880 Metern Höhe an den Westausläufern des 1.750 Meter hohen Berges Gyftissa. Konitsa ist 28,7 Kilometer entfernt; für Ihre konkrete Anfahrt lohnt es sich, die passende Route zu prüfen. Im Ort stehen Steinbrücken, Kirchen und historische Gebäude im Mittelpunkt. Zusammen zeigen sie eine Siedlung, deren Ortsteile durch Brücken verbunden sind und deren sakrale Bauwerke den Ortskern und die Umgebung mitprägen.

Steinbrücken und ihre Baugeschichte

Zu den vier einbogigen Steinbrücken zählen die Gkalina-Brücke (1936), die Rachi-Brücke (1895), die Mitsaion-Brücke (1845) und die Malnitsa-Brücke (1934). Malnitsa liegt außerhalb des Ortes, gehört aber zu den vier Brücken Kastanias. Die Mitsaion-Brücke ist die älteste und am höchsten errichtete Brücke Kastanias. Sie wurde 1845 an der Stelle einer 1835 zerstörten Vorgängerbrücke gebaut. Damit stehen bei Mitsaion zwei Bauphasen im Blick: die Vorgängerbrücke und der Neubau von 1845. Die Datierungen der übrigen Brücken reichen von 1895 bis 1936 und geben einen Vergleich über mehrere Jahrzehnte.

Kirchen und sakrale Bauwerke

Die Brücken verbinden die einzelnen Ortsteile. Brunnen sowie siebzehn Kirchen und Kapellen bilden einen schützenden Ring um den Ort; im Zentrum steht die Pfarrkirche Agios Nikolaos. Sie stammt aus dem Jahr 1926 und besitzt eine geschnitzte hölzerne Ikonostase, die Charalambos Skalistis aus Tourno anfertigte.

Ein älterer Zeitanker ist die Kapelle Agios Dimitrios: Sie stammt aus dem Jahr 1670 und zählt zu den ältesten Kapellen des Dorfes. Am höchsten Rand von Kastania steht die Kapelle der Heiligen Apostel. Sie bildet den Endpunkt des Rundwegs; neben ihr stehen drei Brunnen, die die drei Ortsteile symbolisieren. Damit verweist der Abschluss des Rundwegs zugleich auf die Gliederung Kastanias in drei Ortsteile.

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Häuser, Schule und Ortsbild

Die Häuser in Kastania sind zweigeschossige Steinbauten mit Innenhof und niedrigen steinernen Sitzbänken am Eingang. Beim Rundgang begegnen Sie auch dem markanten Gkasiou-Familienhaus, das als Gkosiadiko bekannt ist. Das zweigeschossige Grundschulgebäude stammt aus dem Jahr 1894. Die gleiche Geschosszahl verbindet Wohnbauten und Schule; Innenhof und steinerne Sitzbänke kennzeichnen zusätzlich die Wohnhäuser. Setzt man ausgewählte Baujahre nebeneinander, ergibt sich ein zeitlicher Bogen von Agios Dimitrios (1670) über die Mitsaion-Brücke (1845) bis zur Schule (1894) – drei Orientierungspunkte vom 17. bis ins 19. Jahrhundert.

Feste zu zwei Terminen

Zum Fest des Ai-Giannis am 24. Juni folgt auf den Gottesdienst ein Fest mit Essen und lokalen Tänzen, begleitet von einheimischen Musikern. Am 26. Juli, zum Fest der Agia Paraskevi, findet ein Gottesdienst statt; anschließend wird auf dem Dorfplatz mit lokalen Tänzen gefeiert. Wenn Sie Ihre Reise auf einen der Festtage abstimmen möchten, prüfen Sie vorab die Einzelheiten für das jeweilige Jahr.

Weitere Reiseziele entdecken: Zitsa, Ano Ravenia, Tsepelovo, Métsovon, Kapesovo, Elati, Pyrsogianni, Platania.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ioannina.

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