Zum Inhalt

Triqueville: Wandern, Kirche und Handwerk

Unterkünfte in Triqueville

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Für einen Aufenthalt in Triqueville kommen unterschiedliche Interessen zusammen: der markierte Chemin du Val Jouen, die Baugeschichte von Saint-Martin, Spuren des Zweiten Weltkriegs und ein Besuchsangebot mit Verkostungen und Einblicken in handwerkliches Können. Das hilft Ihnen, den Schwerpunkt Ihrer Reiseplanung zu bestimmen – ob Sie eine längere Wanderung einplanen, architektonische Details in den Mittelpunkt stellen oder einen Besuch auf der Ferme du Ponctey vorsehen.

Wandern auf dem Chemin du Val Jouen

Der Chemin du Val Jouen ist acht Kilometer lang; die Gehzeit beträgt etwa zwei Stunden. Der Weg beginnt am Platz des Kriegerdenkmals in Triqueville und ist blau markiert. Sein Höhenprofil umfasst 135 Höhenmeter und zwei anspruchsvolle Anstiege. Dazu kommt ein unbefestigter Anteil von 65,4 Prozent. Für die Tagesplanung lohnt es sich daher, Zeitangabe, Anstiege und Untergrund gemeinsam zu betrachten, statt die Kilometerzahl allein heranzuziehen. Da die Gehzeit ungefähr ist, prüfen Sie vor dem Aufbruch die Routenbedingungen.

Der alte Waschplatz an der Quelle des Val Jouen gehört ebenfalls zu den Merkmalen des Weges. Der Gemeindeverband hat ihn freigelegt und aufgewertet. Damit erhält die Wanderung neben Länge, Höhenprofil und Untergrund auch einen kulturhistorischen Bezug. Ein Waschplatz markiert dabei eine andere Art von Kulturerbe als die Kirche: Er verweist auf einen Ort alltäglicher Arbeit, nicht auf ein sakrales Bauwerk.

Kirche, Friedhof und Flugplatzgeschichte

Die Kirche Saint-Martin lässt sich zeitlich durch drei Baumerkmale unterscheiden. Das Schiff stammt aus dem 12. Jahrhundert, der Chor aus Stein und Backstein aus dem 18. Jahrhundert. Ein Fenster an der Südseite stammt aus dem 16. Jahrhundert; seine Bekrönung ist mit Weinranken und Figuren verziert. „Schiff“ bezeichnet den Hauptraum der Kirche, „Chor“ den Bereich am Altar. Wer die Baugeschichte nach Bauteilen liest, sieht damit nicht nur verschiedene Materialien, sondern eine zeitliche Staffelung vom 12. bis ins 18. Jahrhundert. Das dekorierte Fenster setzt mit seinem Schmuck einen eigenen Akzent.

Der Friedhof neben der Kirche Saint-Martin wird von einer hohlen Eibe beschattet, die als tausendjährig beschrieben wird. Die Friedhofs-Eibe in Triqueville ist als geschützte Stätte eingetragen; der Schutz besteht seit dem 18. Oktober 1932. So verbindet sich die Landschaftsbeschreibung des Friedhofs mit einer konkreten historischen Schutzdatierung.

Anzeige

Zur jüngeren Geschichte gehört das ehemalige deutsche Flugfeld aus dem Zweiten Weltkrieg. An mehreren Stellen sind dort Überreste aus Stahlbeton sichtbar. Das Flugfeld in Triqueville zählt zu den Flugfeldern im Département Eure, die frei besichtigt werden können. Wenn Sie militärische Überreste aufsuchen möchten, prüfen Sie vorab die praktischen Zugangsmöglichkeiten.

Besuch auf der Ferme du Ponctey

Die Ferme du Ponctey empfängt ganzjährig Besucher zur Verkostung verschiedener Produkte und zur Entdeckung ihres handwerklichen Könnens. Die Verkostung richtet den Blick auf die Produkte, die Vorstellung des handwerklichen Könnens auf die Arbeit dahinter – zwei unterschiedliche Aspekte des Besuchs. Prüfen Sie vor der Anreise die Besuchsmodalitäten, damit Sie den Besuch in Ihre Reiseplanung einordnen können.

Weitere Reiseziele entdecken: Vieux-Villez, Normanville, Breuilpont, Fresne-Cauverville, Branville, Saint-Denis-Le-Ferment, Surville, Condé-Sur-Risle

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eure.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.