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Pas-En-Artois entdecken

Unterkünfte in Pas-En-Artois

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pas-en-Artois lässt sich über mehrere unterscheidbare Seiten kennenlernen: die Geschichte der Église Saint-Martin, die Blicke auf Dorf und Château sowie Wege durch die Straßen oder entlang der Kilienne. Für die Planung Ihres Aufenthalts ist dieser Unterschied nützlich: Ein Rundgang durch den Ort setzt einen anderen Schwerpunkt als eine Wanderung mit angegebener Streckenlänge und Dauer. So können Sie vor der Hotelwahl abwägen, ob Sie vor allem die Dorfgeschichte erkunden oder Zeit für eine längere Strecke vorsehen möchten.

Kirche, Château und Ortsgeschichte

Die Église Saint-Martin ist die einzige der drei Kirchen, die Pas-en-Artois im 15. Jahrhundert hatte, die bis heute erhalten ist. Ihr Glockenturm steht seit dem 6. November 1929 unter Denkmalschutz. Das Château, ein Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert, liegt am Südhang des Hügels Châtelet. Es ist in Privatbesitz und für die Öffentlichkeit geschlossen, kann aber als Teil des umliegenden Panoramas betrachtet werden. Vom Calvaire auf dem Hügel Saint-Pierre reicht der Blick über das Dorf und das Château. Das Calvaire wurde nach siebenwöchigen Arbeiten im Jahr 2022 wiederhergestellt. Damit stehen Baugeschichte, ein geschützter Glockenturm und ein Aussichtspunkt als unterschiedliche Anknüpfungen an Pas-en-Artois nebeneinander.

Auch eine Bruderschaft gehört zur örtlichen Überlieferung. Sie wurde von einem König geleitet, einem Magistrat, der als „Vermittler“ bezeichnet wurde. Dieser befehligte eine Art Miliz zur Sittenpolizei in der Stadt. Die Tradition erweitert den Blick von den Bauwerken auf frühere Formen gemeinschaftlicher und städtischer Ordnung.

Kilienne und besondere Wegdetails

Die Kilienne durchquert Pas-en-Artois und ist ein Nebenfluss der Authie. Nahe der Kirche trifft sie auf den Bach Beaucamp. Historisch trieb die Kilienne bis zu sieben Mühlen an; diese Zahl verweist auf die frühere Nutzung des Flusses. So gehört der Wasserlauf nicht nur zur Landschaft, sondern auch zur Ortsgeschichte.

Der Arbre à la Vierge ist ein Baumheiligtum mit einer kleinen Nische, in der eine Statuette der Jungfrau Maria steht. Die Nische mit der Marienfigur macht die religiöse Bedeutung des Ortes anschaulich. Entlang des kleinen Weges zum Arbre à la Vierge sind unter der Vegetation noch Einschlagspuren von Granaten sichtbar. Andachtsort und Spuren am Weg geben der Landschaft jeweils einen eigenen, konkreten Bezug.

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Zu Fuß durch Dorf und Flusslandschaft

Der Village-Patrimoine-Rundgang führt durch die Straßen des Dorfes und umfasst sechs wichtige Sehenswürdigkeiten. Der Sentier des Bois beginnt an der Grand'place von Pas-en-Artois, ist neun Kilometer lang und dauert etwa zwei Stunden und 15 Minuten. Nach der Überquerung einer kleinen Schleuse verläuft er am linken Ufer der Kilienne entlang.

Für Ihre Planung unterscheiden sich die beiden Wege vor allem durch ihren Schwerpunkt: Der Village-Patrimoine-Rundgang bündelt Sehenswürdigkeiten entlang der Dorfstraßen, der Sentier des Bois bietet eine konkrete Entfernung und eine ungefähre Zeitangabe für eine Wanderung. Wer eine längere Tour einplanen möchte, kann die rund zweieinviertel Stunden des Sentier des Bois als zeitlichen Rahmen heranziehen. Die Angaben helfen, einen ortsbezogenen Rundgang und einen Weg mit Flussabschnitt als unterschiedliche Möglichkeiten für den Aufenthalt einzuordnen.

Weitere Reiseziele entdecken: Douvrin, Saint-Venant, Lefaux, Brias, Billy-Berclau, Lépine, Aire-Sur-La-Lys, Vendin-Le-Vieil.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pas-De-Calais.

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