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Humeroeuille: Château-Geschichte und Naturraum

Unterkünfte in Humeroeuille

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Humeroeuille bietet für die Reiseplanung mehrere unterschiedliche Themen: die Baugeschichte des Château d’Humeroeuille, Gartenmerkmale und Wege im größeren ZNIEFF-Gebiet. Diese Schwerpunkte sprechen verschiedene Interessen an. Die folgenden Details helfen Ihnen, historische Architektur, Gartengestaltung und Landschaft als eigene Seiten des Aufenthalts zu betrachten.

Landschaft und Wege im ZNIEFF-Gebiet

Das Umweltinventar vom 12. Juni 2025 ordnet Humeroeuille dem Gebiet der ZNIEFF „La Vallée de la Ternoise et ses versants de St-Pol à Hesdin et le vallon de Bergueneuse“ zu. An den Hängen dieses größeren Gebiets prägen Wälder, Magerrasen, Wiesen und Gehölzsäume die Landschaft. Zahlreiche angenehme Wanderwege gibt es ebenfalls in diesem Gebiet. Die Wege bilden damit einen eigenen naturbezogenen Schwerpunkt innerhalb des weiteren Landschaftsraums. Für Reisende, die gern zu Fuß unterwegs sind, eröffnet sich so eine andere Perspektive als bei der Baugeschichte des Château: Im Mittelpunkt stehen Wege und Landschaft des größeren Gebiets. Für die Planung ist das eine andere Größenordnung als der Besuch der konkret benannten Château-Bereiche: Hier steht der weitere Landschaftsraum im Mittelpunkt.

Baugeschichte des Château d’Humeroeuille

Der Mittelteil des Château d’Humeroeuille wurde 1714 von Jacques Onuphre de Belvalet erbaut und 1717 fertiggestellt. Seit 2013 ist das Château im ergänzenden Verzeichnis der historischen Denkmäler eingetragen. Die drei Daten erfüllen unterschiedliche Rollen: 1714 steht für den Bau, 1717 für die Fertigstellung und 2013 für die spätere Denkmaleintragung. So lassen sich Baugeschichte und die spätere Eintragung zeitlich auseinanderhalten. Der als Denkmal eingestufte Haupthof und die im historischen Verzeichnis eingetragene Treppe sind öffentlich zugänglich.

Gartengeschichte und Gestaltung

Der Château-Flore-Garten wurde 1985 von Isaure und Jean-Charles de Boncourt mit Unterstützung des in Brüssel ansässigen Landschaftsarchitekten Philippe de Boncourt angelegt. Er erhielt den VMF-Nord-Pas-de-Calais-Preis. Der Zugang des Château-Flore-Gartens für die Öffentlichkeit begann im Jahr 2000. Der Jardin d’Humerœuille erstreckt sich über 2 Hektar und umfasst ein Labyrinth aus Hainbuchen. Der Umfang gibt einen Maßstab für den Jardin d’Humerœuille, während das Hainbuchenlabyrinth ein konkretes Gestaltungselement hervorhebt. Die Führungen dort sind für Einzelpersonen und Gruppen auf Anfrage möglich.

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Besuchsplanung nach Ihrem Schwerpunkt

Die Besuchsbedingungen unterscheiden sich je nach Schwerpunkt. Klären Sie die Modalitäten für den öffentlich zugänglichen Haupthof und die Treppe vorab. Für eine Führung im Jardin d’Humerœuille sollten Sie die Verfügbarkeit ebenfalls vorher abstimmen, da sie auf Anfrage stattfindet; das gilt für Einzelpersonen ebenso wie für Gruppen. Bei den Wanderwegen steht dagegen der größere ZNIEFF-Raum im Mittelpunkt. So können Sie Baugeschichte, Gartenführung und Wege im Landschaftsgebiet als unterschiedliche Programmpunkte einordnen.

Weitere Reiseziele entdecken: Neufchâtel-Hardelot, Landrethun-lès-Ardres, Tortefontaine, Beauvoir-Wavans, Recques-Sur-Hem, Sanghen, Beuvry, Wimille

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pas-De-Calais.

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