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Couin: Château und Gedenkorte des Ersten Weltkriegs

Unterkünfte in Couin

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Ortsgeschichte von Couin umfasst das Château de Couin aus dem 18. Jahrhundert, zwei Friedhöfe des Ersten Weltkriegs und eine historische Holzstatue in der Kirche Saint-Pierre. Diese Themen geben Ihrer Reiseplanung einen konkreten Rahmen, wenn Sie ein Hotel in Couin suchen: Architektur, Erinnerung und Kirchenkunst bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Beschäftigung mit dem Ort.

Château de Couin: Architektur und Besichtigung

Das Château de Couin ist ein authentisches Wohnhaus aus der Mitte des 18. Jahrhunderts aus der Zeit Ludwigs XV. Es steht einschließlich Innen- und Außenbereich vollständig als Monument historique (I.S.M.H.) unter Schutz. Zu den authentischen Innen- und Außendekorationen gehören Skulpturen von Adrien-François D'HUEZ und seinem Sohn Jean-Baptiste Cyprien D'HUEZ. Zu den Besichtigungen gehören auch die mit Marmor dekorierten Stallungen, die in Frankreich einzigartig sind.

Besichtigungen des Château sind ganzjährig ausschließlich nach vorheriger Reservierung für Gruppen ab 20 Personen möglich. Wenn Sie das Château in Ihren Aufenthalt einplanen, berücksichtigen Sie diese Gruppenvorgabe bei der Terminplanung und bestätigen Sie die Besuchsmodalitäten vor Ihrer Anreise.

Friedhöfe aus dem Ersten Weltkrieg

Der Couin British Cemetery liegt am Straßenrand kurz vor dem Ortseingang von Couin. Feldambulanzen der 48. (South Midland) Division legten ihn im Mai 1916 an; während der Schlacht an der Somme 1916 wurde der Friedhof von Einheiten und Feldambulanzen genutzt. Er umfasst 401 Bestattungen des Commonwealth aus dem Ersten Weltkrieg sowie drei deutsche Gräber. Der Zugang zum Gelände ist für Rollstuhlfahrer möglich, kann jedoch über einen alternativen Eingang erfolgen. Klären Sie bei Ihrer Planung vorab, welcher Zugang für Ihren Besuch gilt.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite wurde der Couin New British Cemetery eröffnet. Er umfasst die Gräber von 14 Männern, die im Ersten Weltkrieg in der New Zealand Expeditionary Force dienten. Feldambulanzen nutzten diesen Friedhof ab Januar 1917 bis zum Ende des Krieges; in den Jahren 1917–1918 gab es eine längere Unterbrechung. Damit unterscheiden sich die zeitlichen Bezugspunkte der beiden Friedhöfe: Die Anlage und Nutzung des Couin British Cemetery setzte bereits 1916 ein. Auf dem Couin New British Cemetery befindet sich außerdem das Grab des Feldwebels Richard Charles Travis von der New Zealand Expeditionary Force. Im Friedhofseintrag wird er als Dickson Cornelius Savage geführt und mit „V.C.“ bezeichnet.

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Kirche und geografische Orientierung

In der Kirche Saint-Pierre befindet sich eine polychrome Holzstatue des heiligen Leonhard aus dem 18. Jahrhundert. Die Statue wurde am 12. Januar 1966 als Monument historique eingestuft. Sie ergänzt die Bezüge zu Architektur und Kriegsgeschichte um ein Thema kirchlicher Kunst.

Das Château de Couin liegt auf halber Strecke zwischen den Städten Arras und Amiens und im Herzen der Schlachtfelder der Somme. Die Radrunde „Val d’Authie“ führt über eine leicht ansteigende Nebenstraße nach Couin. Diese Angaben geben unterschiedliche Orientierungspunkte für die Reiseplanung: die Lage des Château im regionalen Geschichtskontext und einen konkreten Streckenverlauf mit dem Rad.

Weitere Reiseziele entdecken: Groffliers, Audembert, Auxi-Le-Château, Lacres, Airon-Notre-Dame, Samer, Vincly, Fruges

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pas-De-Calais.

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