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Autingues entdecken

Unterkünfte in Autingues

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Autingues liegt an den Toren des Parc Naturel Régional des Caps et Marais d’Opale. In der Eglise Saint-Martin verbinden sich eine Baugeschichte aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und detaillierte Holzarbeiten an Beichtgestühl und Altären. Für Ihre Reiseplanung stehen damit zwei unterschiedliche Interessen nebeneinander: sakrale Architektur im Ort und eine Tour, deren Startpunkt am Place d'Autingues liegt. Wenn Sie Kultur und eine Aktivität im Freien in Ihre Zielwahl einbeziehen möchten, bietet Autingues dafür konkrete thematische Anknüpfungspunkte.

Eglise Saint-Martin: Baugeschichte und Ausstattung

Die heutige Eglise Saint-Martin wurde in der Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet. Auf ihrem Glockenturm ist deutlich das Datum 1742 zu sehen. Die Bauzeit benennt den Zeitraum der Errichtung, während die Jahreszahl am Turm einen genaueren zeitlichen Bezugspunkt markiert. Wer sich für Baugeschichte interessiert, kann beides zusammen lesen: die Einordnung in die Mitte des Jahrhunderts und die konkret am Glockenturm sichtbare Datierung.

Das Beichtgestühl besteht aus profiliertem, geschnitztem und durchbrochen gearbeitetem Eichenholz. Pilaster mit Kompositkapitellen gliedern seine Gestaltung. Im oberen Türbereich findet sich durchbrochen gearbeitetes Rankenwerk; darüber schließt ein geschweifter Giebel mit einer Büste ab, die ein Kreuz hält. So vereinen sich an einem Möbelstück Material, plastische Gestaltung und Ornament. Die Kombination aus Eiche, Schnitzarbeit und Rankenwerk macht das Beichtgestühl zu einem konkreten Thema für Reisende, die sich für sakrales Kunsthandwerk interessieren.

Der Hauptaltar ist aus Naturholz gefertigt und mit vergoldeten Motiven verziert; außerdem besitzt er drei Altarstufen. Auf der oberen Stufe ist eine Marketerie-Rosette angebracht. Marketerie bezeichnet eine dekorative Einlegearbeit; hier sitzt die Rosette auf der oberen Altarstufe. Daneben besitzt die Kirche zwei geschweifte Seitenaltäre aus Naturholz. Beim Hauptaltar treffen Naturholz und vergoldete Motive zusammen, während bei den Seitenaltären Anzahl, geschweifte Form und Material die Gestaltung kennzeichnen. So lassen sich der einzelne Hauptaltar und das Paar der Seitenaltäre als unterschiedliche Teile der Kirchenausstattung betrachten.

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Eine geschützte Statue

Die Statue „Saint Martin?“ ist als bewegliches Kulturobjekt geschützt. Ihre Eintragung erfolgte am 15. Januar 1974. Dieses Datum bezeichnet den Eintrag des Schutzstatus, nicht das Entstehungsjahr der Statue. Bei der zeitlichen Einordnung sind daher zwei Datenarten auseinanderzuhalten: 1742 ist am Glockenturm sichtbar, während der 15. Januar 1974 die Eintragung der Statue bezeichnet. So ergänzen sich die Baugeschichte der Kirche und das Schutzthema eines eigenständigen Kulturobjekts, ohne dass die beiden Daten dieselbe Bedeutung haben.

Tour ab Place d'Autingues

Die Tour „Chapelle St Louis en partant d'Autingues“ beginnt am Place d'Autingues. Für den Platz ist ein Parkplatz angegeben. Damit ist der Startpunkt der Tour konkret benannt; prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Routenbedingungen. Während der Platz einen konkreten Ausgangspunkt für die genannte Tour benennt, ordnet die Lage an den Toren des Parc Naturel Régional des Caps et Marais d’Opale Autingues in einen größeren landschaftlichen Zusammenhang ein. Für Ihre Zielwahl stehen so ein kultureller Schwerpunkt mit Kirche und Ausstattung und eine Tour mit einem benannten Startort als unterschiedliche Interessen zur Auswahl.

Weitere Reiseziele entdecken: Meurchin, Tigny-Noyelle, Embry, Wismes, Sangatte, Annay, Beaurainville, Pernes-lès-Boulogne

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pas-De-Calais.

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