Gommegnies: Kirchen, Kapellen und Forêt de Mormal
Unterkünfte in Gommegnies
Gommegnies bietet zwei Themen, die bei der Planung eines Aufenthalts unterschiedliche Akzente setzen: ein vielgestaltiges kirchliches Erbe und den Forêt de Mormal südlich der Gemeinde. Wer ein Hotel für eine Reise nach Gommegnies sucht, kann zunächst abwägen, ob die Ortsgeschichte oder Wege in der Waldlandschaft den Schwerpunkt bilden sollen. Die historischen Bezugspunkte reichen von einer ehemaligen befestigten Kirche bis zu Kapellen aus verschiedenen Jahrhunderten; der Wald ergänzt diese Perspektive durch Wanderwege und Wege, die mit dem Fahrrad genutzt werden können.
Kirchen und Kapellen: unterschiedliche Bauzeiten
Gommegnies verfügt über zwei Kirchen sowie fünfzehn Kapellen, Oratorien und Kalvarien. Die Eglise Notre-Dame de l’Assomption ist eine ehemalige befestigte Kirche aus dem 16. Jahrhundert; ihr Glockenturm wurde 1866 wiederaufgebaut. Die Eglise Saint-Joseph am Place de Carnoy wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut und von den damaligen Einwohnern finanziert. Im zeitlichen Vergleich stehen damit die Notre-Dame aus dem 16. Jahrhundert und Saint-Joseph vom Ende des 19. Jahrhunderts einander gegenüber; 1866 markiert einen eigenen Zeitpunkt in der Geschichte des Glockenturms. Die Finanzierung durch die damaligen Einwohner ergänzt die Baugeschichte von Saint-Joseph um einen sozialen Aspekt der Ortsgeschichte.
Die Chapelle Saint-Antoine de Padoue wurde im 17. Jahrhundert erbaut, die Chapelle Notre-Dame-des-Affligés im 18. Jahrhundert. Damit decken die beiden benannten Kapellen aufeinanderfolgende Baujahrhunderte ab; sie erweitern die Sakralgeschichte um Zeitpunkte zwischen den Bauzeiten der beiden Kirchen. Zusammen mit den Kirchen stehen sie für mehrere unterschiedliche Phasen der Baugeschichte Gommegnies’.
Forêt de Mormal: Landschaft und Ortsgeschichte
Der Forêt de Mormal liegt südlich von Gommegnies entlang der Chaussée Brunehaut. Historisch war die Wirtschaft von Gommegnies mit dem Wald verbunden, insbesondere durch die Herstellung von Holzschuhen. Zwei Werkstätten von Holzschuhmachern wurden in Gommegnies identifiziert. So ergänzt die Waldwirtschaft die Geschichte der Sakralbauten um einen handwerklichen Aspekt: Der Bezug zum Forêt de Mormal betrifft nicht nur die Landschaft, sondern auch die frühere wirtschaftliche Prägung des Ortes.
Wege, Route und Busverbindung
Im Forêt de Mormal gibt es zahlreiche Wanderwege sowie Wege, die mit dem Fahrrad genutzt werden können. Der Chemin de la Licorne ist eine 13 km lange Route mit Start in Gommegnies. Das sind unterschiedliche Ansatzpunkte für die Planung: Im Wald können Sie die gewünschte Aktivität in den Vordergrund stellen; beim Chemin de la Licorne ist die Streckenlänge konkret angegeben. Die Kilometerzahl lässt sich für die Streckenplanung nutzen, während die Waldwege nach ihrer möglichen Nutzung zu Fuß oder mit dem Fahrrad eingeordnet werden können. Vor einer Tour empfiehlt sich ein Blick auf aktuelle Routenangaben; auch die Wegbedingungen im Wald können sich ändern.
Auch die Busverbindung kann bei der Wahl der Reisedaten eine Rolle spielen. Die Linie 990 verbindet Valenciennes, Gommegnies und Le Quesnoy. Wenn Sie sie in Ihre Anreiseplanung einbeziehen, prüfen Sie den Fahrplan vor der Fahrt, da sich Fahrpläne und Bedienungsmuster ändern können.
Weitere Reiseziele entdecken: Caudry, Prisches, Armbouts-Cappel, Prémesques, Steenwerck, Bergues, Condé-sur-l'Escaut, Sainghin-En-Mélantois.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nord.