Zum Inhalt

Mirecourt entdecken

Unterkünfte in Mirecourt

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Die französischen Traditionen des Geigen- und Bogenbaus wurden in Mirecourt ab dem 17. Jahrhundert geprägt und weitergegeben. Noch heute pflegen Geigenbauer und Bogenmacher hier diese Fertigkeiten; an der École Nationale de Lutherie erlernen junge Menschen ihr Handwerk. Damit begegnet Ihnen in Mirecourt sowohl eine lange Handwerksgeschichte als auch eine lebendige Ausbildungstradition. Wenn die Ausbildung an der École Nationale de Lutherie für Ihre Reiseplanung ausschlaggebend ist, informieren Sie sich vorab über das aktuelle Ausbildungsangebot.

Instrumente aus verschiedenen Perspektiven erleben

Das Musée de Mirecourt präsentiert die Geschichte und Vielfalt seiner Sammlung. Es vermittelt Musikinstrumente als musikalische und ästhetische Objekte, zugleich aber auch als historische, technische oder wissenschaftliche Gegenstände. Zu den Ausstellungselementen gehören Audiokommentare, Musik zum Anhören und Videos ebenso wie tast- und handhabbare Objekte sowie Instrumente zum Ausprobieren. So verbindet das Museum unterschiedliche Zugänge: Sie können sich mit Instrumenten über Klang, Gestaltung und Handhabung ebenso beschäftigen wie über ihre Geschichte und Technik.

Einen anderen Schwerpunkt setzt die Maison de la Musique Mécanique. Dort sind seltene mechanische Orgeln, Klaviere, pneumatische Harmonien, Spieldosen und eine Tanzorgel von Decap zu sehen. Das Angebot umfasst ausschließlich geführte Rundgänge zur Geschichte der Orgelbauerfamilie Maison Poirot über vier Generationen. Da sich die Öffnungszeiträume ändern können, prüfen Sie die Termine vor Ihrem Besuch.

Handwerk und Baugeschichte im Stadtbild

Auch die Halles erzählen von Mirecourts Geschichte: Sie wurden zwischen 1614 und 1618 von Jean de la Hire errichtet, dem Architekten des Herzogs von Lothringen. Die Chapelle de la Oultre aus dem 11. und 15. Jahrhundert sowie die Église Notre-Dame zählen zu den schönsten mittelalterlichen Bauwerken der Stadt. Zusammen bilden diese Orte einen eigenen Zugang zur Geschichte Mirecourts neben der Instrumentenbautradition.

Zu Fuß durch Mirecourt und das weitere Gebiet

Der Sentier des luthiers ist ein historischer Rundgang durch die Straßen und Gassen von Mirecourt. Unterwegs können Sie frühere Häuser von Geigenbauern und Bogenmachern sowie historische kleine Betriebe und Fabriken entdecken. Der Rundgang verbindet damit das Thema des Instrumentenbaus mit Orten, die zu seiner Geschichte gehören. Prüfen Sie die Routendokumentation vor dem Aufbruch.

Anzeige

Auf Ebene des Pays de Mirecourt gibt es mehr als 98 Kilometer ausgeschilderter Wanderwege. Diese Angabe bezieht sich auf das Gebiet des Pays; einzelne Routen können sich ändern. Wenn Sie eine bestimmte Tour planen, prüfen Sie daher deren aktuelle Beschreibung. So bleibt der historische Rundgang durch die Stadt klar von der größeren Auswahl an Wanderwegen im Pays de Mirecourt unterscheidbar.

Saisonale Angebote und Anreise planen

In der Sommersaison von Juni bis September stellt die Mirecourter Spitzenvereinigung in La Fabrique am Madon aus, dienstags bis sonntags nachmittags. Die Ausstellung ist ein saisonales Angebot; Termine und Ablauf können je nach Planung variieren. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Ausstellungstage.

Mirecourt ist mit dem Zug über Charmes, Épinal oder Neufchâteau und anschließend mit dem Bus erreichbar. Prüfen Sie die Verbindungen vor Ihrer Reise erneut. Bei der Suche nach einem Hotel in Mirecourt können Sie den Anlass Ihres Aufenthalts an den kulturellen Schwerpunkten der Stadt ausrichten: Geigenbau, Instrumentensammlungen oder historische Bauwerke. Wenn Sie ein saisonales Angebot einplanen, beziehen Sie dessen Termine in Ihre Reiseplanung ein.

Weitere Reiseziele entdecken: Granges-Sur-Vologne, Les Voivres, Lamarche, Claudon, Senones, Pouxeux, Gérardmer, Gironcourt-Sur-Vraine.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vogesen.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.