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Abreschviller: Waldbahn, Wege und Kulturerbe

Unterkünfte in Abreschviller

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Abreschviller verbindet Wanderwege, eine touristische Waldbahn, Felslandschaft und Zeugnisse der Kirchen- und Industriegeschichte. Für die Auswahl eines Reiseprogramms sind vor allem unterschiedliche Streckenlängen und Zeitansätze interessant; hinzu kommen ein Badeteich im Freizeitgebiet und mehrere eigenständige Kulturorte. So lässt sich ein Aufenthalt nach gewünschter Mischung aus Bewegung, Zugfahrt, Landschaft und Ortsgeschichte ausrichten.

Routen nach Länge und Verlauf

Der Circuit des Quatre Roches ist 4,3 Kilometer lang; die Gehzeit beträgt etwa 1 Stunde und 30 Minuten. Als kurze Wanderung auf den Höhen von Abreschviller bietet er einige Anstiege und schöne Aussichtspunkte; wegen der Höhenunterschiede gilt er als mittelschwer. Der Circuit de la Roche du Diable beginnt ebenfalls in Abreschviller. Mit 9,7 Kilometern und einer ungefähren Dauer von 3 Stunden und 35 Minuten ist er deutlich länger als der Circuit des Quatre Roches, der rund 1 Stunde und 30 Minuten dauert; auch diese Route gilt wegen der Höhenunterschiede als mittelschwer. Die veranschlagten Zeiten unterscheiden sich um gut zwei Stunden, während beide Routen denselben Schwierigkeitsgrad haben.

Der Circuit Saint-Léon beginnt in Abreschviller, führt über Waldwege zum Col de Saint-Léon und kehrt über eine kurze technische Abfahrt zum Ausgangspunkt zurück. Damit ist sein Verlauf durch die Abfolge von Waldwegen, Col und Rückweg charakterisiert.

Waldbahn und Roche du Diable

Die Fahrt mit dem Train Forestier d’Abreschviller dauert etwa 1 Stunde und 30 Minuten. Heute zählt die Bahn zu den letzten noch betriebenen touristischen Waldbahnen in Frankreich. Die ungefähre Fahrtdauer liegt nahe bei der des Circuit des Quatre Roches; beide beanspruchen ähnlich viel Zeit, unterscheiden sich aber als Zugfahrt und Wanderung. Prüfen Sie für Ihren Besuch den aktuellen Fahrplan, denn Betriebsdetails können saisonal variieren.

Am Fuß des Felsens Roche du Diable können Sie eine aus Sandstein geschnitzte Darstellung des Teufels sehen. Unter prähistorischen Felsunterständen am Fuß bestimmter Felsen im Tal von Abreschviller wurden Abschläge bearbeiteter Steine aus ehemaligen Werkplätzen gefunden, besonders an der Roche du Diable.

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Kirchen- und Industriegeschichte

Der protestantische Tempel von Abreschviller wurde 1900 erbaut und verfügt über eine Orgel von Dalstein-Haerpfer sowie ein Buntglasfenster mit der Darstellung der Kreuzigung. Im Jahr 2000 installierte die Kirchengemeinde dort dauerhaft zwanzig Gemälde des Künstlers Pascal Poirot. Die Bauzeit des Tempels, seine Orgel und das Fenster sowie die später hinzugefügten Gemälde verbinden mehrere Kunst- und Geschichtsebenen an einem Ort.

Nahe dem Ortszentrum gehört eine Schmiede, deren urkundliche Nachweise bis 1624 zurückreichen, zu einem vollständigen Industriekomplex des 19. Jahrhunderts. Im Weiler Grand-Soldat können Sie eine Hochofensägerei besichtigen. Diese Zeugnisse ergänzen die sakrale Architektur um die industrielle Vergangenheit Abreschvillers.

Etang de la Forge

Der Etang de la Forge ist ein 1,4 Hektar großer Badeteich in einem Freizeitgebiet. Das Baden ist unter Verantwortung der Eltern frei möglich; der Teich ist nachmittags geöffnet, der Zugang kostenlos. Da sich die Öffnungsregelungen saisonal ändern können, prüfen Sie diese vor Ihrem Besuch.

Weitere Reiseziele entdecken: Sturzelbronn, Ars-Sur-Moselle, Volstroff, Guerting, Lesse, Hanviller, Bréhain, Œting.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Moselle.

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