Fresnes-Au-Mont: Kunstwege, Wald und Kulturerbe
Unterkünfte in Fresnes-Au-Mont
Fresnes-au-Mont verbindet Kunstwege von Vent des Forêts mit einer waldreichen Landschaft und historischen Bauwerken. Die beiden benannten Rundwege unterscheiden sich in Länge, Markierungsfarbe und Zahl der Kunstwerke. Auch die Ortsgeschichte und die Bauwerke rund um die Wege geben dem Aufenthalt verschiedene Anknüpfungspunkte.
Kunstwerke auf zwei Rundwegen
Der Circuit de la Croix Camonin ist ein 14 Kilometer langer Kunstwanderweg. Seine Markierung ist rosa; insgesamt führt er an 32 Kunstwerken vorbei und durch das Dorf Fresnes-au-Mont. Der Circuit des Trois Fontaines ist kürzer: Der rot markierte Rundweg misst 8 Kilometer, umfasst 22 Kunstwerke und führt durch die Ebene von Louvent. Länge und Kunstwerkzahl bieten eine konkrete Orientierung beim Vergleich der beiden Wege, ohne dass daraus eine Aussage über ihren Schwierigkeitsgrad folgt.
Für den Circuit des Trois Fontaines gehört auch die Landschaft zur Wegbeschreibung. Die Route wird von der D901 gekreuzt und führt durch die Ebene von Louvent. Drei Rinnsale vereinigen sich dort zu einem Bach am Grund des schmalen, grasbewachsenen Tals Prairie de Louvent. Das Tal bildet die Grenze von Fresnes-au-Mont zu Lahaymeix und Les Paroches.
Vent des Forêts ist ein Zentrum für zeitgenössische Kunst von nationalem Interesse. Seit 1997 wird es von einem Verein getragen, der sechs landwirtschaftlich und forstwirtschaftlich geprägte Dörfer zusammenführt: Fresnes-au-Mont, Lahaymeix, Nicey-sur-Aire, Pierrefitte-sur-Aire, Dompcevrin und Ville-devant-Belrain. Im Gemeindewald von Fresnes-au-Mont befinden sich auf den Wegen rund zwanzig Kunstwerke von Vent des Forêts.
Wege und Orientierung vor Ort
Die sieben Rundwege von Vent des Forêts sind zu Fuß und mit dem Mountainbike zugänglich. Die Wegkarten zeigen unter anderem Parkplätze und große Picknicktische. Eine Wanderkarte von Vent des Forêts erhalten Sie in einer Box vor der Tür des Rathauses von Fresnes-au-Mont. So lassen sich die Karteninformationen und die unterschiedlichen Routenbezeichnungen in die eigene Orientierung einbeziehen.
Waldlandschaft am Barrois-Plateau
Die Gemeindefläche umfasst 15,89 Quadratkilometer; etwa zwei Drittel davon sind von Wald bedeckt. Das Waldgebiet liegt auf dem aus Kalkstein bestehenden Barrois-Plateau. Sanfte, wenig eingeschnittene Täler und eine vielfältige Baumvegetation prägen die Landschaft. Der Waldanteil und die Beschaffenheit des Geländes bilden einen anderen Zugang zum Ort als die einzelnen Kunstwerke oder die Baugeschichte.
Ein ehemaliger Steinbruch ist der Standort der Installation „Terrain d’occurrences“. Dort wurden Material für den Wegebau und Kalkstein zur Herstellung von Kalk abgebaut. Die ehemalige Nutzung des Geländes verbindet so die Kunstinstallation mit der Geschichte des Ortes und seiner Umgebung, ohne dass der Steinbruch heute als Abbauort beschrieben wird.
Kirche, Hof und Denkmäler
Die Église Saint-Laurent wurde 1834 nach Plänen des Architekten Théodore Oudet (1793–1865) errichtet. Auf dem Circuit de la Croix Camonin liegt außerdem ein Blockhaus nahe Fresnes-au-Mont. Es wurde im April 1916 aus Steinen und Metallschienen gebaut und mit betonüberdeckten Blechen versehen. Als Entdeckungspunkt am Weg ergänzt es die zeitgenössischen Kunstwerke um ein Bauwerk aus der Geschichte des Ersten Weltkriegs.
Auch der Friedhof bewahrt verschiedene Zeugnisse aus der Ortsgeschichte: Reihen von Grabdenkmälern aus dem 19. Jahrhundert, die Stele des Abbé Cordier (1833–1933) und das Grab des 1914 gefallenen Hauptmanns Audibert. Die Stele ist mit zwei Monstranzen und einem Messgewand als Symbol des Priestertums verziert. Die einzelnen Details unterscheiden sich damit sowohl in ihrer Gestaltung als auch in den Personen und Zeiträumen, an die sie erinnern.
Am Circuit des Trois Fontaines ist die Ferme de Louvent ein weiterer historischer Bezugspunkt. Erhalten sind ein Wohngebäude aus dem 17. Jahrhundert und ein um 1820 errichtetes Wirtschaftsgebäude; das Wirtschaftsgebäude ist vom Aussichtspunkt aus sichtbar. Zusammen mit der Kirche und den Denkmälern auf dem Friedhof ergibt sich so ein Bild unterschiedlicher Bau- und Erinnerungsgeschichte in Fresnes-au-Mont.
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