Zum Inhalt

Paray-Douaville: Geschichte und Kulturerbe

Unterkünfte in Paray-Douaville

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Antike Verkehrsverbindungen, kirchliche Bezüge und Bauten verschiedener Jahrhunderte prägen die Geschichte von Paray-Douaville. Auch die Wanderroute Boucle d’Allainville führt durch das Gemeindegebiet. Wenn Sie ein Hotel für einen Aufenthalt in Paray-Douaville suchen, können Sie Ortsgeschichte und Wandern als unterschiedliche Schwerpunkte Ihrer Reiseplanung berücksichtigen.

Landwirtschaft und historische Verkehrswege

Landwirtschaftliche Flächen bedecken den übrigen Teil des Gemeindegebiets. Die antike Chaussée Jules César durchquert Paray-Douaville; sie verband Lutèce mit Cenebum, dem heutigen Orléans. Ein deutlich späterer Verkehrsbezug ist die Eisenbahnlinie: Zwischen 1876 und 1914 förderte sie die wirtschaftliche Entwicklung im nördlichen Teil des Gemeindegebiets. Die antike Straße und die Eisenbahn stehen damit für unterschiedliche historische Rollen von Verkehrswegen: eine Verbindung zwischen Lutèce und Cenebum und eine spätere Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung im Norden.

Baugeschichte zwischen Schloss, Fabrik und Friedhofskreuz

Der mittlere Baukörper des Château de Douaville stammt aus dem 18. Jahrhundert; zwei Seitenflügel kamen am Ende des 19. Jahrhunderts hinzu. Die Datierungen unterscheiden den älteren Mittelbau von den später ergänzten Flügeln. Im Weiler Le Petit Orme wurde 1876 die Zuckerfabrik für die Compagnie La Sucrerie de Paray errichtet. Eine ehemalige Brennerei, ein Schuppen und das Direktorenhaus der Zuckerfabrik befinden sich in Paray-Douaville. Das Friedhofskreuz ist oktogonal, also achteckig, und stammt aus dem 12. Jahrhundert. Während der Revolution wurde es beschädigt; zwischen 1853 und 1858 wurde es wiederaufgebaut. Bei diesem Kreuz stehen somit seine Entstehungszeit und die spätere Wiederherstellung für zwei verschiedene Bauphasen.

Kirchliche Ortsgeschichte

Nach Angaben des Abbé Gauthier wurde Paray-Douaville im Jahr 850 unter der Herrschaft Karls des Kahlen zur Pfarrei. Eine Kirche in Paray-Douaville war vom 15. Jahrhundert bis 1791 von der Abtei Clairefontaine abhängig. Die beiden Angaben setzen unterschiedliche zeitliche Bezugspunkte: die Pfarrei im Jahr 850 und das Ende der Abhängigkeit im Jahr 1791.

Anzeige

Saint-Pierre und Friedhofsbezüge

Die Pfarrkirche Saint-Pierre befindet sich in der 26b rue de Barthélémy. An der Südwand des letzten Jochs im Kirchenschiff befindet sich das Gemälde „Saint Louis après la bataille de Damiette“ aus dem 19. Jahrhundert. Ein Joch bezeichnet einen Abschnitt des Kirchenschiffs; die genaue Angabe verortet das Gemälde an einem bestimmten Teil des Innenraums. Ein Weihwasserbecken ist der Pfarrkirche Saint-Pierre auf dem Friedhof zugeordnet. Das Grabmal von Marie Henriette de Barthélémy trägt das Wappen der Familie Barthélémy und ist neugotisch gestaltet. Das Grabmal von Eléonore Guenon ist das Grab des Pfarrers von Paray-Douaville, der 1892 starb; es ist mit „Gasnot à Auneau“ signiert.

Wandern auf der Boucle d’Allainville

Die Wanderroute Boucle d’Allainville führt durch Paray-Douaville und verläuft über einen alten Römerweg, der Paris mit Orléans verband. Wenn Sie neben den Bauwerken auch eine Wanderung in Ihre Planung einbeziehen möchten, ist die Route ein konkreter Bezugspunkt. So stehen für Ihre Interessenabwägung zwei verschiedene Schwerpunkte zur Wahl: Ortsgeschichte anhand der Bauten und Grabmäler oder eine Wanderroute mit historischem Wegbezug.

Weitere Reiseziele entdecken: Perdreauville, Orgeval, Blaru, Montigny-Le-Bretonneux, Chambourcy, Les Bréviaires, Noisy-Le-Roi, Gambais

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Yvelines.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.