Chambourcy: Gartenkunst und Kulturerbe
Unterkünfte in Chambourcy
Chambourcy verbindet für die Reiseplanung mehrere Kultur- und Gartenthemen. Le Désert de Retz steht für einen anglo-chinesischen Garten mit benannten Bauwerken; die Maison André Derain verbindet ein älteres Atelierhaus mit der späteren Nutzung durch den Künstler. Die Kirche Sainte Clotilde steht für eine Baugeschichte, die vermutlich mehrere Jahrhunderte umfasst. Der Verger de la Marnière widmet sich alten regionalen Obstsorten. Wenn Sie ein Hotel für einen Aufenthalt in Chambourcy suchen, können diese Schwerpunkte Ihre Interessen ordnen; bei zeitlich geregelten Besichtigungen sind die saisonalen Öffnungszeiten wichtig.
Gartenkunst im Le Désert de Retz
Le Désert de Retz wurde zwischen 1774 und 1789 als anglo-chinesischer Garten angelegt. Heute umfasst die Anlage 17 Hektar und verfügt noch über sieben benannte Bauwerke. Dazu zählen die zerstörte Säule, das Tatarische Zelt, die ruinierte gotische Kirche, der Tempel des Gottes Pan, der fast vollständig verfallene Kleine Altar, das Freilufttheater und die Eispyramide. Die Kombination aus Gartenanlage und Bauwerken spricht besonders Reisende an, die Garten- und Architekturgeschichte gemeinsam betrachten möchten.
Besichtigungen sind von April bis Oktober samstags und sonntags jeweils von 14 bis 18 Uhr möglich; letzter Einlass ist um 16:30 Uhr. Planen Sie den Einlass vor dem Ende der Öffnungszeit ein und prüfen Sie die Zeiten vor dem Besuch.
Maison André Derain
Die Maison André Derain ist ein Atelierhaus, das Ende des 17. oder Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet wurde. André Derain richtete dort mehrere Ateliers ein, darunter eines im ersten Stock. Nach Abschluss der Arbeiten wurde das Haus am 12. Oktober 2019 eingeweiht; im Januar 2020 öffnete es für die Öffentlichkeit. Bei der Öffnung zeigte es ein rekonstruiertes Atelier und einige grafische Werke von André Derain. Die zeitliche Abfolge unterscheidet das ältere Gebäude von seiner späteren Nutzung als Arbeitsort des Künstlers.
Kirche Sainte Clotilde: Baugeschichte und Öffnungszeiten
Die Baugeschichte der Kirche Sainte Clotilde in Chambourcy-Aigremont erstreckt sich vermutlich über mehrere Jahrhunderte. Das Gebäude soll bis ins 9. Jahrhundert zurückreichen; Glockenturm, Kirchenschiff und Vorbau würden dem 12., 17. beziehungsweise 18. Jahrhundert zugeordnet. Diese verschiedenen Bauphasen geben der Kirche eine lange, aber nur teilweise sicher einzuordnende Chronologie.
Die Kirche ist kostenlos zugänglich. Vom 1. Juli bis 31. August ist sie dienstags bis freitags von 9 bis 19 Uhr und am Wochenende von 10 bis 19 Uhr geöffnet; montags bleibt sie in diesem Zeitraum geschlossen. Vom 1. September bis 30. Juni ist sie täglich von 9 bis 19:30 Uhr geöffnet; samstags und sonntags gelten die Zeiten von 10 bis 20 Uhr. Da sich Öffnungszeiten ändern können, prüfen Sie sie vor dem Besuch.
Obstsorten und Spaziergang
Der Verger de la Marnière richtet den Blick auf alte regionale Obstsorten. Der von Les Croqueurs de pommes verwaltete Obstgarten dient ihrer Erhaltung und Bildungszwecken. Dort stehen etwa 400 Obstbäume, darunter 125 Apfelsorten. Die Zahlen bezeichnen unterschiedliche Dinge: Die ungefähre Angabe bezieht sich auf die Bäume insgesamt, während die 125 die Apfelsorten zählen. So verbindet der Verger einen konkreten Bestand mit dem Ziel, Wissen über regionale Obstsorten zu vermitteln.
Von der Allée Frédéric Passy aus können Sie hinunter zum Rû de Buzot gelangen und gemütlich bis zu den Serres des Princesses spazieren. Damit lässt sich der Spaziergang als eigener Programmpunkt neben Besichtigungen mit festen Zeitfenstern einordnen.
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