Mantes-La-Jolie: Baugeschichte, Kunst und Natur
Unterkünfte in Mantes-La-Jolie
Mantes-La-Jolie verbindet mittelalterliche Baugeschichte, Kunst und ein ornithologisches Reservat. Für die Wahl eines Hotelaufenthalts bietet die Stadt unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte: Sie können historische Bauwerke betrachten, Sammlungen kennenlernen oder die Naturseite des Ortes in den Mittelpunkt stellen. Die folgenden Stationen geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte für die Gestaltung Ihres Besuchs. Sie reichen von einer Kollegiatkirche mit langer Baugeschichte bis zu einem Pavillon mit regionalem Kulturerbe-Label und einem Reservat auf der Île l’Aumône.
Die Baugeschichte der Collégiale Notre-Dame
An der Collégiale Notre-Dame begannen die Bauarbeiten zwischen 1140 und 1150. Als Monument historique wurde sie 1840 eingestuft. Damit liegen zwischen dem Beginn der Arbeiten und der Einstufung als Denkmal mehrere Jahrhunderte. Ganzjährig können Entdeckungstouren durch die Collégiale auf Anfrage organisiert werden. Wenn Sie eine solche Besichtigung in Ihren Aufenthalt einplanen möchten, klären Sie den Termin vorab mit dem Veranstalter. Die Möglichkeit ist an eine Anfrage gebunden.
Die Tour Saint-Maclou und ihr erhaltener Turm
Eine andere historische Perspektive bietet die Tour Saint-Maclou. Sie ist der erhaltene Rest einer im 14. Jahrhundert errichteten Kirche. Die Kirche wurde 1806 abgerissen, der Glockenturm blieb jedoch erhalten. Am 18. Mai 1908 wurde die Tour als historisches Denkmal eingestuft. Im Unterschied zur Baugeschichte der Collégiale steht hier auch der Erhalt eines einzelnen Bauteils nach dem Abriss der Kirche im Mittelpunkt.
Pavillon Duhamel: Sammlung und Maison de la Mémoire
Der Pavillon Duhamel führt zu einer späteren Bauzeit. Er wurde zwischen 1906 und 1907 im neoklassizistischen Stil errichtet, um die persönliche Kunst- und Objektsammlung von Victor Duhamel aufzunehmen. Das Gebäude trägt das Label „Patrimoine d’intérêt régional“. Im Pavillon ist außerdem die Maison de la Mémoire eingerichtet; sie bietet Besuchern kostenlos einen Rundgang durch die Geschichte Frankreichs. Hier kommen der ursprüngliche Sammlungszweck des Gebäudes und ein Rundgang zur französischen Geschichte zusammen. Besucherprogramm und Zugangsmodalitäten können sich ändern; informieren Sie sich deshalb vorab über den aktuellen Zugang.
Kunst im Musée de l’Hôtel-Dieu
Das Musée de l’Hôtel-Dieu beherbergt heute nahezu 350 Werke, darunter Gemälde, Zeichnungen, Drucke, Abzüge und Keramik. Einen konkreten Bezug zur Collégiale Notre-Dame stellen die dort gezeigten Skulpturen her: Dazu gehört eine Gruppe von Köpfen aus dem zentralen Portal der Kirche. So begegnen Ihnen bei diesem Museumsthema sowohl verschiedene Kunstformen als auch ein benannter Bezug zu einem Bauwerk Mantes-La-Jolies. Wenn Sie sich für Architektur und die dazugehörige Bildhauerei interessieren, verbindet diese Gruppe beide Aspekte auf nachvollziehbare Weise.
Ein Naturthema auf der Île l’Aumône
An der naturbelassenen Spitze der Île l’Aumône befindet sich seit 1997 ein 27 Hektar großes ornithologisches Reservat. Damit steht den kulturhistorischen Themen ein eigenständiger Naturaspekt gegenüber. Die Auswahl in Mantes-La-Jolie umfasst also sowohl Bauwerke und Sammlungen als auch ein Reservat mit ornithologischem Schwerpunkt.
Anreise zum Museum planen
Das Musée de l’Hôtel-Dieu ist mit der Transilien-Linie J oder dem TER Paris–Rouen erreichbar. Von Mantes-Station oder Mantes-la-Jolie sind es anschließend 15 Minuten zu Fuß; alternativ können Sie mit den Buslinien A, D oder F weiterfahren. Für den letzten Abschnitt stehen damit ein Fußweg und Busverbindungen als unterschiedliche Möglichkeiten zur Wahl. Da sich Verkehrswege und Betriebsdetails ändern können, prüfen Sie die Verbindung für Ihren Reisetag.
Weitere Reiseziele entdecken: Magny-Les-Hameaux, Buc, Orgerus, Houdan, Saint-Lambert, Carrières-Sous-Poissy, Chambourcy, Triel-Sur-Seine.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Yvelines.