Metzeral: Wandern im Wormsa-Tal und Hotels finden
Unterkünfte in Metzeral
Wandern zwischen Tal und Bergkämmen
Das Ortszentrum von Metzeral ist ein Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen zu den Bergkämmen. Der Zugang zum Wormsa-Tal führt vom Ortsteil Steinabruck am Ortsausgang von Metzeral. Das Tal ist ein klassifiziertes Gebiet und veranschaulicht die Wirkung eines Vogesengletschers im Quartär. Damit steht bei einem Ausflug nicht nur die Wegführung im Vordergrund: Die Einordnung des Tals verweist zugleich auf seine glaziale Prägung und eröffnet eine naturgeschichtliche Perspektive. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die örtlichen Bedingungen.
Ein Weg durch das Wormsa-Tal führt in Richtung Mittlach zum Lac du Fischboedlé. Eine vorgeschlagene Route verbindet ausgehend von der Wormsa den Lac du Fischboedlé und den Lac du Schiessrothried; die Gehzeit beträgt etwa vier Stunden. Die Höhen unterscheiden die beiden Gewässer: Der Fischboedlé liegt auf 794 Metern, der Schiessrothried auf 930 Metern. Letzterer liegt zwischen den Spitzekoepfe und dem Fuß des Hohneck und umfasst 5,6 Hektar. Die etwa vier Stunden beziehen sich auf diese vorgeschlagene Verbindung. Routenbedingungen können variieren; prüfen Sie sie vor dem Aufbruch. Damit liegt der Schiessrothried 136 Meter höher als der Fischboedlé.
Entlang des GR5 bietet sich ein Blick auf den Wormspel-Korridor, der reich an Flora und Fauna ist. Zu den Beispielen zählen Türkenbundlilien und Gämsen. Die Naturbeschreibungen setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Im Wormsa-Tal steht die glaziale Prägung im Mittelpunkt, am GR5 die Pflanzen- und Tierwelt des Korridors. Wenn Sie Ihre Wanderplanung an einem Naturthema ausrichten, können Sie so zwischen Erdgeschichte und Artenvielfalt unterscheiden.
Kultur und Geschichte
Der Cimetière militaire français du Chêne Millet ist heute eine nationale Nekropole. Dort ruhen die sterblichen Überreste von 2.630 französischen und zwei russischen Soldaten, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind. Der Lac du Fischboedlé bringt eine andere Geschichte ins Bild: Um 1850 ließ der Münsteraner Industrielle Jacques Hartmann den See erhöhen, damit er als Fischreserve diente. Beide Orte stehen für unterschiedliche historische Bezüge – das Gedenken an Kriegsgefallene und eine frühere Nutzung des Sees.
Klettern am Spitzkoepfe
Der natürliche Kletterstandort Spitzkoepfe ist nicht ausgestattet, als Abenteuergelände eingestuft und nur eingeschränkt zugänglich. Er ist erfahrenen Alpinisten vorbehalten. Diese Bedingungen sind für die Entscheidung über eine Klettertour zentral; prüfen Sie die Zugangsbeschränkungen vor der Tour. Der Zustieg führt über Metzeral zum Parkplatz bei den Chalets de la Wormsa und anschließend zu Fuß über den Lac du Fischboedlé und den Lac du Schiessrothried. Dieser Fußweg dauert eine Stunde. Prüfen Sie vor der Abfahrt auch die Parkplatz- und Wegesituation.
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