Pryluky: Kirchen, Museum und Stadtgeschichte
Unterkünfte in Pryluky
Wenn Sie ein Hotel in Pryluky suchen, können Sie Ihre Reiseplanung an unterschiedlichen Schwerpunkten ausrichten: Kirchen aus mehreren Jahrhunderten, die Geschichte des Kosakenregiments und Rundgänge durch die Stadt geben dafür konkrete Anknüpfungspunkte. Die Bauwerke und Angebote des Heimatmuseums W. I. Maslow eröffnen verschiedene Zugänge zu Prylukys Geschichte.
Kirchen und Baugeschichte
Die Mykolajiw-Kirche mit Glockenturm ist eine orthodoxe Kirche und ein Denkmal ukrainischer Barockarchitektur aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Auch die Verklärungskathedrale ist ein Sakralbau des 18. Jahrhunderts im ukrainischen Barockstil; sie ist aus Mauerwerk errichtet. Bei diesen beiden Bauwerken lassen sich so sowohl die gemeinsame Epoche und Stilrichtung als auch die jeweils benannten baulichen Merkmale unterscheiden.
Die Sretensky-Kathedrale ist ein Baudenkmal der ukrainischen Kirchenarchitektur des 19. Jahrhunderts. Ebenfalls aus diesem Jahrhundert stammt die Dreihierarchen-Kirche: Sie wurde 1865 errichtet, ist aus Holz gebaut und steht am Stadtrand von Pryluky. Ihre Bauweise und Lage unterscheiden sie von den beschriebenen Barockbauten. Zusammen bieten die Kirchen einen zeitlichen Rahmen vom 18. bis zum 19. Jahrhundert, ohne dass ihre jeweiligen architektonischen Merkmale gleichgesetzt werden müssen.
Schatzkammer und Heimatmuseum
Die Regiments-Schatzkammer wurde 1714 mit finanzieller Unterstützung des Prylukyer Regimentsobersten Hnat Galagan errichtet. Sie wird als ältestes monumentales Mauerwerksgebäude von Pryluky bezeichnet. Das Baujahr und die Förderung durch den Regimentsobersten verknüpfen das Gebäude mit der Geschichte des Prylukyer Kosakenregiments, die auch bei einer Führung des Museums ein Thema ist.
Das Heimatmuseum W. I. Maslow ist in einem Gebäude im Stil des Modern untergebracht. Es wurde Ende des 19. oder Anfang des 20. Jahrhunderts als Anwesen des Kaufmanns dritter Gilde und Prylukyer Bürgermeisters Mykola Ivanovych Kyslovskyi errichtet. Kyslovskyi amtierte von 1903 bis 1917. Der Zeitraum der Errichtung und seine Amtsjahre sind dabei zwei unterschiedliche zeitliche Bezugspunkte für die Geschichte des Hauses.
Die Ausstellung des Heimatmuseums umfasst fünf Säle. Ihr thematischer Bogen reicht von Siedlungen der Urmenschen bis zur Gegenwart und behandelt die Geschichte der Region Pryluky. Damit ergänzt die Ausstellung den Blick auf einzelne Kirchen und Gebäude um einen breiteren regionalgeschichtlichen Zusammenhang.
Auch ein Grab des Unbekannten Kosaken gehört zu den überlieferten Erinnerungsorten der Stadt: 1995 erfolgte eine erneute Beisetzung. Museumsmitarbeiter errichteten am Grab ein kleines Denkmal mit Kreuz und der Aufschrift „Unbekannter Kosak des 13. Jahrhunderts“.
Rundgänge und digitale Angebote
Das Heimatmuseum W. I. Maslow bietet verschiedene Exkursionsrouten durch Pryluky an. Bei einer Führung können Sie die Geschichte des Prylukyer Kosakenregiments und den historischen Stadtbereich mit seinen Sehenswürdigkeiten kennenlernen. Eine beschriebene Fuß-Exkursion widmet den größten Teil ihrer Route den jahrhundertealten Eichen der Stadt. Stimmen Sie die Organisation einer konkreten Führung vor Ihrer Reise mit dem Museum ab.
Für selbstständige Rundgänge durch die Stadt gibt es die mobile App „Pryluky Open“. Da sich die Verfügbarkeit digitaler Angebote ändern kann, prüfen Sie vorab, ob die App weiterhin verfügbar ist. Die Website des Heimatmuseums W. I. Maslow bietet außerdem eine virtuelle Führung durch die verlorene Festung von Pryluky aus dem 17. bis 19. Jahrhundert an. Wenn Sie dieses Online-Angebot nutzen möchten, prüfen Sie ebenfalls vorab seine aktuelle Verfügbarkeit.
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