Zum Inhalt

Khotyn entdecken: Festung, Baugeschichte und Radtour

Unterkünfte in Khotyn

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Wenn Sie bei der Wahl des Reiseziels Baugeschichte und unterschiedliche architektonische Epochen in den Mittelpunkt stellen möchten, bietet Khotyn mehrere konkrete Bezüge. Ein zentraler historischer Bezugspunkt ist die Chotyn-Festung, ein Architekturdenkmal von nationaler Bedeutung. Sie erhebt sich zwischen Felsen über dem Dnister und wird dem Zeitraum vom 13. bis zum 18. Jahrhundert zugeordnet. Ihre Baugeschichte umfasst damit mehrere Jahrhunderte. Besonders konkret wird sie im umfassenden Umbau der 1460er- bis frühen 1470er-Jahre sowie in den Maßen ihrer Mauern. Theater, Kirchen und weitere Bauwerke ergänzen die Perspektive um eigene Bauzeiten und Stilrichtungen.

Festung: Ausbau und Dimensionen

In den 1460er- bis frühen 1470er-Jahren wurde die Chotyn-Festung umfassend umgebaut und nach Süden auf mehr als das Doppelte erweitert. Diese Ausbauphase bildet eine klar umrissene Episode innerhalb ihrer Einordnung vom 13. bis zum 18. Jahrhundert. Die Erweiterung nach Süden beschreibt den räumlichen Wandel; die Mauern mit bis zu 5 m Dicke und bis zu 40 m Höhe geben eine zweite Größenordnung für das Bauwerk. Die Höchstmaße vermitteln einen Eindruck von den baulichen Dimensionen der Festung. Ein Turm auf ihrer Westseite diente im 15. Jahrhundert als Signalposten.

Bauwerke aus verschiedenen Epochen

Das Gebäude des O.-Hyzhdeu-Theaters wurde 1934 von Rumänen unter Beteiligung des örtlichen Architekten F. A. Ihnatenko anlässlich des Besuchs von König Karl II. errichtet. Zunächst diente es als Theater namens O. Hyzhdeu. Architektonisch ist es ein Beispiel des Akademismus mit deutlich rumänisch-moldauischer Ausrichtung. Die 1930 erbaute Villa Chernesku verbindet funktionale Moderne mit regionaler rumänisch-moldauischer Architektur. Im Vergleich stehen somit unterschiedliche Stilrichtungen nebeneinander: beim Theater der Akademismus, bei der Villa die funktionale Moderne in regionaler Ausprägung. Beide Gebäude stammen aus den 1930er-Jahren; die Villa wurde vier Jahre vor dem Theatergebäude errichtet.

Auch die Sakralbauten lassen sich nach Bauzeit und Ortsbezug unterscheiden. Die Synagoge wurde 1861 auf einem Hügel errichtet und war dadurch das höchste zivile Gebäude in der Altstadt; heute leben jüdische Familien im Gebäude. Die St.-Pokrow-Kathedrale liegt im Stadtpark im zentralen Teil der Neustadt; ihre Errichtung wird auf 1867 bis 1868 datiert. Die beiden Datierungen liegen nur wenige Jahre auseinander, doch die Ortsbezüge unterscheiden sich: Altstadt hier, Stadtpark in der zentralen Neustadt dort. Im Vorort bei der Festung befindet sich die St.-Nikolaus-Kirche.

Anzeige

Eine zweitägige Radtour

Eine zweitägige Radtour führt von Khotyn über Ruchotyn zurück nach Khotyn und umfasst insgesamt 45 km. Dauer und Gesamtlänge geben Ihnen zwei unterschiedliche Anhaltspunkte für die Planung: zwei Tage unterwegs und 45 km Strecke. Prüfen Sie vor der Fahrt aktuelle Informationen zur Route.

Weitere Reiseziele entdecken: Yerkiv, Orlivka, Sedniv, Sorokoshychi, Kovpynka, Pryluky, Oleshnya, Tschernihiw

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oblast Tschernihiw.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.