Zum Inhalt

Gemerček: Kirchen, Geschichte und Wanderroute

Unterkünfte in Gemerček

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Sie möchten Gemerček als Reiseziel einordnen? Der Ort liegt im westlichen Teil des Rimava-Beckens, im Tal eines Nebenflusses der Rimava. Zwei Perspektiven geben Orientierung: die historischen Bauwerke und Erinnerungsorte im Ort sowie eine Route, die von Kurinec über Gemerček weiter nach Hodejov führt. So können Sie Gemerček sowohl nach seinen örtlichen Kulturstätten als auch nach seiner Rolle in einer konkreten Wegfolge beurteilen.

Geschichte und kirchliche Bauwerke

Die Entstehung Gemerčeks wird ungefähr ins 13. Jahrhundert datiert; ab 1427 wurde der Ort unter dem Namen Gwmory erwähnt. Diese beiden Angaben beantworten unterschiedliche Fragen: Die ungefähre Datierung verortet den Ursprung, während Gwmory eine spätere Namensform ist. Zwei weitere Ereignisse sind mit einem Jahr verbunden: 1554 wurde Gemerček von den Türken verwüstet, 1683 von polnisch-litauischen Truppen geplündert. Im Jahr 1828 lebten 225 Einwohner in 29 Häusern; die Bewohner betrieben Landwirtschaft und Obstbau. Damit reicht die historische Perspektive vom ungefähren Ursprung bis zu einer datierten Momentaufnahme von Bevölkerung, Häusern und Erwerbsformen im 19. Jahrhundert.

Der Kostol sv. Alžbety Uhorskej ist eine spätklassizistische Kirche und wurde zwischen 1880 und 1883 erbaut. Sie ist eine Filialkirche; konkrete Gottesdienstregelungen können sich ändern.

Im zentralen Teil von Gemerček steht die Wegkapelle, ein spätklassizistischer Bau aus dem Jahr 1883. Ihr Grundriss ist quadratisch; im gemauerten Giebel liegt eine Nische, und Pilaster gliedern die Fassade. Die Kapelle ist in gutem Zustand und dient ihrem religiösen Zweck. Kirche und Kapelle lassen sich über ihre gemeinsame spätklassizistische Einordnung und ihre unterschiedlichen Bezeichnungen als Filialkirche und Wegkapelle vergleichen.

Anzeige

Jüdischer Friedhof

Der jüdische Friedhof fügt einen weiteren historischen Schwerpunkt hinzu. Drei Kalksteingrabsteine aus dem 19. Jahrhundert stehen dort an ihrem ursprünglichen Standort. Ihre flache Form und die hebräischen Inschriften unterscheiden sie in ihrer Erscheinung von der spätklassizistischen Architektur. Der Zustand der Grabsteine kann sich verändern. Eine Beschreibung aus Januar 2009 hielt fest, dass der Zugang für alle offen war und es dort keine Mauer und kein Tor gab. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch die örtlichen Bedingungen.

Route über Gemerček

Eine Route von Kurinec erreicht Gemerček auf dem blau markierten Wanderweg bis unterhalb des Ortváň; anschließend verläuft sie über einen Feldweg. Das Erholungsareal Kurinec ist entlang der Route als interessanter Punkt ausgewiesen. Von Gemerček führt die Route weiter nach Hodejov. Im nahe gelegenen Hodejov befinden sich Ruinen einer mittelalterlichen Burg, ein Herrenhaus und eine klassizistische Kirche. Damit stehen auf der Wegfolge unterschiedliche historische Bauformen im Blick: die Kirche und Wegkapelle in Gemerček sowie die genannten Bauwerke in Hodejov.

Weitere Reiseziele entdecken: Cakov, Dolné Zahorany, Kráľ, Poproč, Budikovany, Husiná, Včelince, Kaloša

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Rimavská Sobota.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.