Opátka: Wanderwege, Bienen und Bergbaugeschichte
Unterkünfte in Opátka
Opátka bietet eine Kombination aus markierten Wegen, einem Bienen-Erlebnisangebot und einer Bergbaugeschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Eine blaue Wanderwegmarkierung verläuft durch den Ort; außerdem beginnt hier ein blau markierter Radwanderweg nach Košice. Die historischen Hinweise reichen von der ersten Erwähnung unter einem früheren Namen bis zum Niedergang der Kupferhütte gegen Ende des 19. Jahrhunderts.
Natur und Wege
Außerhalb des bebauten Siedlungsbereichs liegt das Katastergebiet von Opátka im Natura-2000-Schutzgebiet Volovské vrchy, das zugleich als Vogelschutzgebiet ausgewiesen ist. Das beschreibt den Naturbezug des Gemeindegebiets außerhalb der bebauten Siedlung.
Der blau markierte Wanderweg verläuft durch Opátka. Nach Norden führt er über den Wegweiser ATC turistclub auf 330 m Höhe weiter zum Erholungsgebiet Ružín–Košické Hámre am Ružín-Stausee. In Richtung Süden führt die blaue Markierung zum Wegweiser Idčianske sedlo auf 954 m Höhe. Für die Orientierung stehen damit zwei unterschiedliche Richtungsziele im Vordergrund: im Norden das Erholungsgebiet am Stausee, im Süden der Wegweiser Idčianske sedlo.
Ein blau markierter Radwanderweg beginnt ebenfalls in Opátka und führt nach Košice. Damit ist die Radroute durch ein anderes Ziel charakterisiert als die Wanderroute, für die Bezugspunkte im Norden und Süden genannt sind. Als weitere bedeutende touristische Attraktion, die mit Opátka verbunden ist, gilt der Aussichtsgipfel Kojšovská hoľa.
Erlebnisse und Ortsgeschichte
Die MIMI farma in Opátka bietet erlebnisorientiertes Lernen bei einer Begegnung mit einem Imker. Dort können Besucher lebende Bienen aus der Nähe beobachten. Zum Angebot gehört außerdem die praktische Herstellung von Kerzen aus Bienenwachs; auch slowakischer Honig wird zur Verkostung angeboten. So stehen bei der MIMI farma Beobachtung, handwerkliche Tätigkeit und Verkostung als unterschiedliche Bienen-Themen nebeneinander.
Die Kirche des heiligen Florian wurde 1784 erbaut und 1845 sowie gegen Ende des 19. Jahrhunderts restauriert. An der Stirnseite des Triumphbogens befinden sich Halbfiguren zweier Bergleute. Die volkstümliche Malerei stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und bringt das Bergbauthema in ein konkretes Detail der Kirchenkunst.
Opátka wurde 1324 erstmals unter dem Namen Apokapotoka erwähnt. Während einer Blütezeit des Bergbaus erreichte der Ort 1808 mit etwa 500 Einwohnern seine höchste Bevölkerungszahl. Lange war Opátka in zwei Teile gegliedert, die der moldauischen beziehungsweise der Zipser Gespanschaft zugeordnet waren. Beide Teile hatten jeweils eine eigene Mühle, einen Friedhof und ein Wirtshaus. Die Einrichtungen waren also den beiden Teilen getrennt zugeordnet.
Nach der Einstellung des Kupfererzabbaus wurde die Kupferhütte gegen Ende des 19. Jahrhunderts stillgelegt und aufgelöst, vermutlich wegen Unrentabilität. Danach setzte in Opátka allmählich ein wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Niedergang ein. Diese Abfolge ordnet die Geschichte der Kupferhütte in eine Zeit des Wandels für den Ort ein.
Das Verwaltungsgebäude der Kupferhämmer
Ein weiteres Zeugnis der Bergbaugeschichte ist das in den 1770er Jahren errichtete Verwaltungsgebäude der Kupferhämmer. Der eingeschossige spätbarocke Bau hat zwei Trakte und ein Mansarddach. Das Gebäude ist derzeit bewohnt und in Privatbesitz. Wenn Sie eine Besichtigung erwägen, klären Sie vorab, ob ein Besuch möglich ist.
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