Zum Inhalt

Malá Ida: Kirche, Handwerk und Wald

Unterkünfte in Malá Ida

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Malá Ida verbindet historische Bau- und Arbeitsbezüge mit einer stark bewaldeten Landschaft. Die lokale Geschichte umfasst Kirchen, eine Mühle und Töpferei; im Katastergebiet machen Wälder mehr als die Hälfte der Fläche aus. Damit lassen sich die örtlichen Themen sowohl über ihre Zeitgeschichte als auch über den Landschaftscharakter einordnen.

Kirche und historische Bauformen

Die Kirche Mariä Heimsuchung wurde 1795 im klassizistischen Stil erbaut. Ihr klassizistischer Hauptaltar besitzt ein zentrales Gemälde der Mariä Heimsuchung. Der Stil prägt damit sowohl die Kirche als auch den Altar, während das Gemälde das Thema der Heimsuchung aufnimmt. Bereits 1332 bis 1335 bestanden in Malá Ida eine Kirche und eine Pfarrei. Diese Zeitangabe ergänzt das Baujahr 1795 um einen deutlich älteren kirchlichen Bezug des Ortes. Eine Pfarrei bezeichnet die örtliche kirchliche Gemeinde; die frühe Zeitangabe benennt damit neben einem Gotteshaus auch eine organisatorische Ebene.

Überliefert sind außerdem Lehmhäuser mit Walmdächern aus dem 19. Jahrhundert. Bei diesen Häusern benennen Lehm und Walmdach zwei verschiedene bauliche Merkmale: das Material und die Dachform. Das bietet einen anderen Blick auf die Architektur als die Kirche von 1795, bei der der klassizistische Stil und der Hauptaltar im Vordergrund stehen. Ein Walmdach hat geneigte Dachflächen an allen vier Seiten; darin unterscheidet es sich von einem Giebeldach, dessen Stirnseiten mit einer senkrechten Giebelfläche abschließen. Die Bezeichnung macht die überlieferte Dachform anschaulich und ergänzt die Materialangabe Lehm um ein sichtbares Konstruktionsmerkmal.

Frühere Tätigkeiten und kulturelle Bezüge

Auch die Geschichte örtlicher Tätigkeiten umfasst unterschiedliche Zeitmaße. Eine Mühle bestand in Malá Ida vom 14. Jahrhundert bis 1960. Töpferei gehörte 1828 zu den überlieferten örtlichen Tätigkeiten. Die beiden Zeitangaben lassen sich unterscheiden: Die Mühle steht für eine lange Betriebsperiode, während Töpferei als örtliche Tätigkeit für ein einzelnes Jahr genannt ist. Diese Gegenüberstellung hilft, die historischen Aussagen nach ihrem jeweiligen zeitlichen Umfang einzuordnen.

Ein Festival geistlicher Lieder ist mit Malá Ida verbunden. Neben den baulichen und wirtschaftlichen Ortsbezügen kommt damit ein musikalischer Kulturbezug hinzu.

Anzeige

Waldlandschaft im Katastergebiet

Im Katastergebiet von Malá Ida machen Waldflächen mehr als 50 Prozent der Fläche aus. Diese Waldflächen sind Teil des Košice Forest Park. Der Anteil bezieht sich auf das Katastergebiet als Ganzes und beschreibt die Flächenstruktur auf dieser räumlichen Ebene. Damit ergänzt der Landschaftsbezug die historischen Motive um eine Perspektive auf das Gebiet insgesamt.

Malá Ida als Reiseziel einordnen

Für die Reiseentscheidung können Sie die Themen nach ihrer Art vergleichen. Kirche, Pfarrei, Mühle und Töpferei lassen sich über Zeitpunkte und historische Zeiträume einordnen; der Waldanteil beschreibt dagegen einen messbaren Anteil der gesamten Katasterfläche. Wenn Sie Malá Ida als Ziel für einen Hotelaufenthalt erwägen, bietet dieser Unterschied eine praktische Orientierung: Geht es Ihnen vor allem um die Ortsgeschichte oder darum, dass Waldflächen einen großen Teil des Gebiets ausmachen?

Weitere Reiseziele entdecken: Nižná Myšľa, Budimír, Medzev, Zlatá Idka, Moldava Nad Bodvou, Turňa Nad Bodvou, Vyšný Klátov, Štós

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Košice-Okolie.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.