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Yashëzero: Klosterarchitektur zwischen zwei Seen

Unterkünfte in Yashëzero

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Im Dorf Yashëzero steht das Kloster „Blagoweschtschenski-Iono-Yashëzerski Männerkloster“, ein Baudenkmal monumentaler Kirchenarchitektur. Für Ihre Reiseplanung lassen sich der Ort und die Sehenswürdigkeiten im übergeordneten Prionezhskiy rayon getrennt betrachten.

Das Kloster und seine Lage in Yashëzero

Das Kloster liegt auf einer schmalen Landenge zwischen den Seen „Monastyrskoje“ und „Yashëzero“, am Westufer des Sees „Yashëzero“. Eine Landenge ist ein schmaler Landstreifen zwischen Gewässern. Die Lage verbindet das Baudenkmal mit einer konkreten Gewässerlandschaft, ohne dass dafür ein bestimmter Rundweg oder Zugang vorausgesetzt werden muss.

Der monumentale Charakter der Kirchenarchitektur macht das Kloster zu einem eigenen kulturellen Schwerpunkt für Yashëzero. Als Baudenkmal ist es jedoch nicht automatisch ein zugängliches Besichtigungsangebot. Wenn Sie einen Besuch einplanen, klären Sie den Zugang vorab. So können Sie bei der Wahl Ihres Aufenthalts zwischen dem Interesse an Architektur und der tatsächlichen Besuchsplanung unterscheiden.

Kultur und Landschaft im übergeordneten Prionezhskiy rayon

Im übergeordneten Reiseziel Prionezhskiy rayon ergänzen weitere Kultur- und Landschaftsthemen die Ortsbetrachtung. In Scheltosero befindet sich das Wepsische Ethnografische Museum namens R. P. Lonin. Es ist das einzige Museum Russlands, das über die materielle und geistige Kultur der Wepsen informiert. Das Rurik-Lonin-Wepsische Ethnografische Museum bietet die einstündige Exkursion „Scheltosero – ein altes wepsisches Dorf“ an: ein konkretes Zeitformat, wenn Sie sich für die Kulturgeschichte der Wepsen interessieren.

Seit 1991 befindet sich das Museum im Melkin-Haus in Scheltosero. Das Haus wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts für die große, wohlhabende wepsische Bauernfamilie Melkin erbaut. Der Museumsstandort verbindet damit eine institutionelle Geschichte mit der Geschichte eines bestimmten Hauses und seiner früheren Bewohnerfamilie.

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Eine weitere historische Zeitschicht bietet die Apostel-Matthäus-Kirche in Scheltosero. Die steinerne, einschiffige Kirche mit einem Altar wurde 1838 von den Petersburger Kaufleuten Terenti Uljanow und Michail Matwejew erbaut. In den 1910er-Jahren wurde sie erweitert und erneuert; am 16. November 1913 wurde sie neu geweiht. Die Daten unterscheiden die ursprüngliche Bauzeit von den späteren Arbeiten und der erneuten Weihe.

Auch vorgeschichtliche Stätten gehören zum kulturellen Erbe des Prionezhskiy rayon. Bei Scheltosero umfasst eine Gruppe 14 Siedlungen und zwei Gräberfelder aus der Zeit vom Mesolithikum bis zur Bronzezeit, also aus dem 7. bis 2. Jahrtausend v. Chr. Das Kulturdenkmal „Scheltoseroer Ufer“ weist einen anderen Umfang und eine längere Zeitspanne auf: Es umfasst 31 vorgeschichtliche Siedlungen, drei Bestattungskomplexe und vier Einzelgräber, deren archäologische Epochen vom Mesolithikum bis zum Mittelalter reichen. Der Komplex liegt im Unterlauf der Flüsse Scheltosjorka und Sarbachta.

Zum regionalen Geschichtsbild zählen außerdem die Schoksha-Steinbrüche. Dort wurde seit dem späten 18. Jahrhundert Himbeer- und roter Quarzit für Sankt Petersburg und seine Vororte abgebaut; seit dem 20. Jahrhundert auch für Moskau und andere Städte. Das Natur- und Erholungsgebiet „Ufer des Onegasees“ wiederum dient dem Schutz und der Wiederherstellung von Naturlandschaften und Naturgütern sowie der Erholung. Zu seinen Zielen gehören gesundheitsfördernde Aktivitäten, ökologischer und naturkundlicher Tourismus. Das Gebiet umfasst 65,6 Hektar, die vollständig zum Waldfonds gehören.

Weitere Reiseziele entdecken: Otrakkala, Uzheselga, Uya, Suojarwi, Petrosawodsk, Lumivaara, Spasskaya Guba, Kurkiyeki

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Republik Karelien.

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