Pawlowsk: Kirchen und Stadtgeschichte entdecken
Unterkünfte in Pawlowsk
Pawlowsk trägt den offiziellen Status einer historischen Stadt der Russischen Föderation und ist als historische Stadt von föderaler Bedeutung der zweiten Kategorie eingestuft. Im Stadtgebiet befinden sich 43 Baudenkmäler, darunter sieben von föderaler Bedeutung. Zwei Kirchen geben der Geschichte der Stadt ein konkretes architektonisches Gesicht: die Pokrowski-Kirche und die Kasaner Kirche.
Kirchen und Geschichte in Pawlowsk
Die Pokrowski-Kirche wurde am 6. Februar 1786 geweiht. Sie ist im russischen Stil der frühen Periode gehalten und hat einen schiffsförmigen Grundriss. Die Kasaner Kirche entstand zwischen 1764 und 1776 an der Stelle einer Holzkirche aus dem Jahr 1711. Auch sie ist im russischen Stil erbaut, verbindet ihn jedoch mit barocken Elementen im Innenraum; ihr Grundriss ist T-förmig. Im Vergleich zeigen die beiden Kirchen unterschiedliche Grundrissformen, während bei der Kasaner Kirche zusätzlich die barocken Elemente im Innenraum ins Auge fallen.
Die Stadtgeschichte reicht über ihre Kirchen hinaus: Peter I. gründete Pawlowsk als Festungsstadt und Werft. Die Werft spielte eine wichtige Rolle bei der Entstehung der russischen Marine. So stehen in Pawlowsk sakrale Baugeschichte und die Geschichte einer Gründung als Festungs- und Werftstadt nebeneinander.
Eigenständige Ziele in der Oblast Woronesch
Auch die Oblast Woronesch bietet weitere Kultur- und Naturthemen. Im Chopyor-Naturreservat zeigt das Naturmuseum in zwei Sälen die Tierwelt des Reservats und ihre Lebensräume. Zu den Ausstellungsthemen gehören Biber, der Russische Desman, wasserbewohnende und räuberische Vögel sowie Wildschwein, Elch, Damhirsch und Rothirsch. Eine große Reliefkarte stellt das Reservat dar. Prüfen Sie vor einer Reise die Besucherregelungen des Naturmuseums.
Für die Zeitplanung im Chopyor-Reservat lassen sich zwei Touren vergleichen: Die Wanderexkursion „Legendy Khopra“ ist fünf Kilometer lang und dauert drei Stunden. Während des Frühjahrshochwassers ist sie gesperrt. Während des Frühjahrshochwassers ist sie gesperrt. Die Radtour „Tur de Khopyor“ umfasst 26 Kilometer und dauert vier Stunden. Damit unterscheiden sich die Angebote sowohl in der Fortbewegungsart als auch im Zeitaufwand.
Ein anderes Landschaftsbild bietet das Museum-Reservat „Divnogorye“ in der Oblast Woronesch: Es ist für seine Kreidelandschaften mit bizarren Kreidefelsen an steilen Hängen und großen, kammartigen Kreideschluchten bekannt. Der Divnogorskiy Canyon ist etwa einen Kilometer lang und bis zu 200 Meter breit. Zum Reservat gehören außerdem steinzeitliche Siedlungsplätze und die Ruinen der mittelalterlichen Mayatskaya-Festung. In den „Paleoliticheskiye masterskiye“ wird die Steinzeit nachgebildet; dort finden Workshops zur Herstellung von Steinwerkzeugen statt.
Auch die Höhlenkomplexe von „Divnogorye“ geben Einblick in die Geschichte der Region. Sechs kultische Höhlen und Höhlenkomplexe sind in das Kreidemassiv am rechten Ufer der Flüsse Tikhaya Sosna und Don gehauen. Sie erstrecken sich über etwa 8,5 Kilometer. In einem weiteren archäologischen Zusammenhang steht das Museum-Reservat „Kostenki“ in der Oblast Woronesch: Es umfasst neun Hektar und 25 Schutzzonen mit etwa 60 Fundstätten des Jungpaläolithikums. Das Gebäude seines Archäologiemuseums überdeckt eine steinzeitliche Siedlungsstätte vollständig.
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