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Aydarovo: Denkmal im Zentrum, Wandern im Umfeld

Unterkünfte in Aydarovo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Im Zentrum von Aydarovo steht ein Denkmal für die einheimischen Bewohner, die nicht aus dem Krieg zurückkehrten. Im näheren Umfeld verläuft außerdem ein Abschnitt eines längeren Wanderwegs. Die beiden Bezugspunkte unterscheiden sich deutlich: Das Denkmal steht mitten im Ort, der Wanderweg führt durch eine Landschaft außerhalb des Zentrums bis zu einem Endpunkt bei Aydarovo.

Gedenken im Zentrum von Aydarovo

Das Denkmal erinnert an die Bewohner Aydarovos, die nicht aus dem Krieg zurückkehrten. Sein Standort im Zentrum macht es zu einem konkreten Orientierungspunkt für den Ort. Es steht für einen stillen, historischen Akzent, der sich klar von den Wander- und Naturthemen im Umfeld unterscheidet.

Wanderwegabschnitt bei Aydarovo

Der Abschnitt „Chertovitskaya tropa“ gehört zum Wanderweg „Bolshaya Voronezhskaya ekologicheskaya tropa“. Er verläuft durch „Nagornaya dubrava“: vom Strand am Fluss Woronesch im Gebiet des Dorfes Chertovitsy bis zu einer Kreuzung mit einem unbefestigten Weg bei Aydarovo. Die Strecke ist 10,3 Kilometer lang, führt durch anspruchsvolles Gelände und dauert fünf bis sechs Stunden. Berücksichtigen Sie diese Zeitspanne bei Ihrer Tagesplanung; die Route ist als längere Wanderung einzuordnen, nicht als kurzer Spaziergang.

Weitere Ausflugsziele in der Oblast Woronesch

Auch in der Oblast Woronesch gibt es eigenständige Ziele mit sehr unterschiedlichen Schwerpunkten: Kreidelandschaften und archäologische Stätten, Naturgeschichte sowie Pferdezucht.

Kreidelandschaften und Höhlen in Divnogorye

Das Museum-Reservat Divnogorye ist für seine Kreidelandschaften bekannt. Dazu gehören bizarre Kreidefelsen an steilen Hängen und große, kammartige Kreideschluchten. Der Divnogorskiy Canyon ist etwa einen Kilometer lang und bis zu 200 Meter breit. Im Kreidemassiv am rechten Ufer der Flüsse Tikhaya Sosna und Don befinden sich sechs kultische Höhlen und Höhlenkomplexe, die sich über etwa 8,5 Kilometer erstrecken. Zum historischen Erbe des Reservats gehören außerdem steinzeitliche Siedlungsplätze und die Ruinen der mittelalterlichen Mayatskaya-Festung.

Die „Paleoliticheskie masterskie“ bilden die Steinzeit nach; dort finden Workshops zur Herstellung von Steinwerkzeugen statt. In Bolshiye Divy ist die Höhlenkirche zu Ehren der Sizilianischen Ikone der Gottesmutter in den Sockel eines Kreidefelsens gehauen. Sie hat zwei Ebenen, die durch einen Treppenübergang verbunden sind. In Malye Divy führt der Fußweg zur Höhlenkirche der Geburt Johannes des Täufers über das Gelände des Museum-Reservats und dauert 30 bis 40 Minuten. Der Zugang zur Kirche ist mit dem Pilgerdienst des Klosters zu vereinbaren.

Archäologie in Kostenki

Das Museum-Reservat Kostenki umfasst neun Hektar und 25 Schutzzonen mit etwa 60 Fundstätten des Jungpaläolithikums. Das Gebäude des Archäologiemuseums überdeckt vollständig eine steinzeitliche Siedlungsstätte. So stehen in Kostenki sowohl das Museumsgebäude als auch die ausgewiesenen Fundstätten im Mittelpunkt der archäologischen Themen.

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Naturgeschichte im Chopyor-Naturreservat

Das Gebiet des Chopyor-Naturreservats erstreckt sich über die Verwaltungsbezirke Nowochoperski, Poworinski und Gribanowski in der Oblast Woronesch. Das Naturmuseum zeigt in zwei Sälen die Tierwelt des Reservats und deren Lebensräume. Zu den behandelten Tieren zählen Biber, der Russische Desman, wasserbewohnende und räuberische Vögel sowie Wildschwein, Elch, Damhirsch und Rothirsch. Eine große Reliefkarte des Reservats ergänzt die Ausstellung. Prüfen Sie vor Reiseantritt die Besuchsmodalitäten des Museums.

Im Reservat lassen sich auch zwei Touren anhand ihrer Länge und Dauer unterscheiden: Die Wanderexkursion „Legendy Khopra“ ist fünf Kilometer lang und dauert drei Stunden. Während des Frühjahrshochwassers ist sie geschlossen. Die Radtour „Tur de Khopyor“ umfasst 26 Kilometer und dauert vier Stunden. Damit stehen unterschiedliche Arten der Fortbewegung und Zeitbudgets im Vordergrund.

Pferdezucht und Geschichte im Südosten der Oblast

Das Chrenowsker Gestüt im Südosten der Oblast Woronesch wurde am 24. Oktober 1776 von Graf Alexei Grigorjewitsch Orlow-Tschesmenski gegründet. Es gilt als Ursprungsort des Orlow-Trabers und als ältestes Gestüt Russlands. Bei einem Besuch gehören alte Stallungen und moderne Pferdeboxen zum Angebot; Besucher können dort Orlow-Traber sehen.

Das Pferdezuchtmuseum am Gestüt zeigt alte Zuchtbücher und den Stammbaum der Orlow-Traberrasse. Zu den Ausstellungsstücken gehören außerdem Pferdedecken sowie Pokale und Medaillen, die Pferde des Gestüts auf Rennbahnen in Russland und im Ausland gewonnen haben. Führungen finden täglich statt, müssen aber zuvor vereinbart werden. Wenn Sie eine Führung einplanen, stimmen Sie den Besuch vorab mit dem Betreiber ab.

Weitere Reiseziele entdecken: Panino, Borok, Petropavlovka, Zaoserednye sady, Rossosch, Podpolnoye, Divnogorye, Polyana

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oblast Woronesch.

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