Băile Olăneşti: Mineralquellen, Wanderwege und Kulturerbe
Unterkünfte in Băile Olăneşti
Băile Olăneşti liegt am Fuß der Căpățânii-Berge. Mineralquellen, Wege durch die Landschaft und historische Kirchen geben einem Aufenthalt unterschiedliche Schwerpunkte. Wenn Sie ein Hotel suchen, können Sie überlegen, ob die Kurtradition, Wanderungen oder das Kulturerbe für Ihre Reise besonders wichtig sind.
Mineralquellen und Kurtradition
In Băile Olăneşti gibt es mehr als 35 hydromineralische Quellen. Dazu zählen natürliche Quellen sowie Quellen aus Bohrungen und bergbaulichen Anlagen wie Brunnen und Stollen. Für Trinkkuren sind 15 Mineralquellen gefasst. Äußere Anwendungen, die Balneation, nutzen zwei Mineralquellen und vier Mineralwasserbrunnen. Die Zahlen unterscheiden zwei Nutzungsformen: Trinkkur und äußere Anwendungen beruhen auf jeweils anders gefassten Quellen und Brunnen.
Auch historisch sind die Mineralwässer mit dem Ort verbunden: 1873 erhielten sie auf der Wiener Ausstellung eine Goldmedaille. Die Auszeichnung verbindet die Mineralwässer mit der Kurtradition von Băile Olăneşti.
Wanderwege und Natur
Die ähnlich klingenden Namen Cheile Cheia und Cheile Olănești bezeichnen unterschiedliche Schluchten. Die Cheile Cheia zählen zu den engsten und wildesten Schluchtabschnitten des Landes. Im Nationalpark Buila-Vânturarița dürfen Besucher nur markierte Wanderwege oder genehmigte, markierte Kletterrouten benutzen. Der Zugang zu den Cheile Olănești führt vom Kurort über das Valea Olănești 14 km auf einer Forststraße weiter. Die Wegangabe ist damit auch eine Orientierung zur Art des Zugangs. Die Peştera Caprelor ist ein geschütztes Naturgebiet von 0,50 Hektar im Verwaltungsgebiet von Oraşul Băile Olăneşti.
Eine lokale Wanderroute führt von Olănești nach Tisa und Gurguiata. Eine rot markierte Route verläuft durch das Valea Olănești und über den Muntele Stogu zum Cantonul Cheia. Eine weitere, mit einem roten Kreuz markierte Route führt über das Schitul Iezer und das Schitul Pahomie zum Schitul Pătrunsa. Die beiden markierten Routen unterscheiden sich durch ihren Verlauf und ihr Ziel: Die eine endet am Cantonul Cheia, die andere am Schitul Pătrunsa. So können Sie bei der Planung die jeweils genannten Zwischenziele und Markierungen berücksichtigen.
Mountainbiking gehört ebenfalls zu den Freizeitaktivitäten in Băile Olăneşti. Für Spaziergänge im Freien bietet sich der zentrale Park an. Diese Möglichkeiten setzen andere Akzente als die aufgeführten Routen mit mehreren Zwischenzielen und ergänzen das Angebot für Reisende, die Natur und Bewegung in ihre Reise einbeziehen möchten.
Holzkirchen und religiöses Kulturerbe
Die Holzkirche Sf. Pantelimon stammt aus dem Jahr 1746. Sie war die erste in Rumänien als historisches Denkmal gerettete Holzkirche. Ein anderer historischer Bezug prägt die Bisericuța lui Horea din Albac: Sie ist ein Holzdenkmal der rumänischen Volksarchitektur und mit Vasile Nicula Ursu, genannt Horea, verbunden. Horea führte 1784 den größten Bauernaufstand in Transsilvanien an. 1954 wurde die Kirche nach Băile Olăneşti gebracht und dort rekonstruiert; ihre Weihe fand am 12. Oktober 1958 statt.
Die beiden Kirchen stehen für verschiedene historische Schwerpunkte: Bei Sf. Pantelimon ist das Baujahr überliefert, bei der Bisericuța sind die Verbindung zu Horea und die Verlegung nach Băile Olăneşti Teil ihrer Geschichte. Für die religiöse Geschichte des Ortes ist auch das Schitul Iezer bedeutsam, das zu einem Wallfahrtsort wurde. Ein Mönch wurde 1996 heiliggesprochen.
Schitul Iezer, Schitul Bradu und ihre Zugänge
Das Schitul Iezer liegt am Fuß der Cheia-Berge auf einer von alten Wäldern umgebenen Lichtung. Der Zugang führt über das Dorf Cheia; ab der letzten Bushaltestelle führt eine ganzjährig befahrbare Forststraße dorthin, außer in Wintern mit starkem Schneefall. Eine weitere Fußverbindung erreicht das Schitul Iezer von der zentralen Quellengruppe über das ehemalige Dorf Tisa.
Das Schitul Bradu liegt in Gurguiata und ist über Tisa sowie anschließend über etwa fünf Kilometer Fußweg erreichbar. Seine Kirche trägt das Patrozinium Johannes des Täufers und wurde 1784 gegründet. Iezer und Bradu lassen sich damit nach ihren unterschiedlichen Zugängen und historischen Angaben auseinanderhalten; bei Iezer ist außerdem die Einschränkung der Forststraße in schneereichen Wintern wichtig.
Anreise mit der Bahn
Wenn Sie mit der Bahn anreisen, führt der Weg über den Bahnhof Râmnicu Vâlcea. Anschließend geht es mit dem Straßenverkehr etwa 18 km bis zum Kurort weiter. Die ungefähre Distanz hilft Ihnen, auch den Abschnitt nach der Bahnfahrt in die Reiseplanung einzubeziehen.
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