Călimănești zwischen Olt-Schlucht und Kulturerbe
Unterkünfte in Călimănești
Călimănești verbindet eine markante Flusslandschaft mit römischer Geschichte, Klöstern und der Entwicklung eines Kurorts. Der Olt, die Olt-Schlucht und das Cozia-Massiv geben der Landschaft verschiedene Bezugspunkte; hinzu kommen Bauwerke und Kunst aus mehreren Jahrhunderten. Wenn Sie Hotels in Călimănești suchen, können Sie zuerst überlegen, ob Natur und Berglandschaft oder Kulturgeschichte den Schwerpunkt Ihrer Reise bilden sollen. So lässt sich das Reiseziel nach den Themen einordnen, die Sie besonders interessieren.
Landschaft und Wege
Der Olt bildet auf dem Verwaltungsgebiet der Stadt Călimănești den spektakulärsten Abschnitt der Schlucht Turnu Roșu–Câineni. Der Kurort Călimănești-Căciulata liegt am Eingang zur spektakulären Olt-Schlucht und grenzt an das Cozia-Massiv. Damit erhalten Fluss, Schlucht und Bergmassiv jeweils einen eigenen Platz im Landschaftsbild.
Der Nationalpark Cozia ist ein Schutzgebiet mit landschaftlichen, geologisch-geomorphologischen, floristischen, faunistischen und forstlichen Werten. Im Nationalpark sind Bergwandern, wissenschaftlicher Tourismus, Extremsport, Erholung und Freizeitgestaltung mögliche Formen des Tourismus. Das Spektrum verbindet aktive Unternehmungen mit wissenschaftlichem Tourismus und Erholung. Wenn Sie eine konkrete Aktivität planen, prüfen Sie am besten die Bedingungen dafür vor dem Besuch.
Am Păușa-Bach verlaufen Forststraßen sowie markierte und unmarkierte touristische Wege, die Möglichkeiten für den Zugang zu höher gelegenen Berggebieten bieten. Bei der Auswahl einer konkreten Tour lohnt sich deshalb ein Blick auf die jeweilige Markierung.
Römisches Erbe und Klöster
Arutela bringt römische Geschichte an den Olt: Das Kastell liegt in Poiana Bivolari bei Păușa innerhalb von Călimănești, ist ein Monument der Wertkategorie A und wird auf 137–138 n. Chr. datiert. Als Teil einer Verteidigungslinie sicherte es den Verkehr durch das Olt-Tal in Richtung Siebenbürgen. Damit verknüpft Arutela die Geschichte der Befestigung mit dem Verkehr durch das Tal.
Das Kloster Cozia in der Ortschaft Cozia–Căciulata innerhalb von Călimănești ist ein Monument der Wertkategorie A und wird auf 1388–1391 datiert. Es bewahrt byzantinische Wandmalereien, die für das rumänische und europäische Kultur- und Kunsterbe von unschätzbarem Wert sind.
Das Kloster Ostrov auf der Insel Ostrov im Olt stammt aus den Jahren 1520–1522. Im Inneren bewahrt es Wandmalereien aus dem Jahr 1760. Die beiden Datumsangaben beziehen sich auf unterschiedliche Bezugspunkte: die Zeit, aus der das Kloster stammt, und das Jahr der Wandmalereien.
Am Fuß des Cozia-Berges und unweit des Olt liegt das Mönchskloster Turnu; es befindet sich 600 m vom gleichnamigen Bahnhof entfernt. Rund um den Turneanu-Kamm im Cozia-Massiv sind bis heute einige Einsiedeleien und in den Fels gehauene Zellen erhalten. Das Kloster und diese Zeugnisse geben unterschiedliche Einblicke in die religiöse Geschichte der Gegend.
Kur- und Bahnhofsarchitektur
Das zentrale Kurbadeetablissement wurde 1881–1886 errichtet. Nach dem Umbau von 1911–1912 wurde es als zentrales Pavillongebäude der Kurstation bekannt: Pavilionul Central. Auch das Bahnhofsgebäude von Călimănești ergänzt die Baugeschichte: Es wurde 1899 fertiggestellt und gilt als bemerkenswerter Bau, der an den Bahnhof von Sinaia erinnert. So umfasst die Architekturgeschichte neben Klöstern auch Kur- und Bahnhofsarchitektur.
Weitere Reiseziele entdecken: Horezu, Baile Govora, Blidari, Brezoi, Băile Olăneşti, Măldăresti, Vaideeni, Gura Văii
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vâlcea.