Malaia: Stauseen, Wasserfälle und Kultur
Unterkünfte in Malaia
Malaia liegt am Fluss Lotru im nördlichen Bergland des Kreises Vâlcea. Die Lotru- und Căpățânii-Berge umgeben den Ort; am Fuß der Fratoșteanu-Berge verläuft die Transalpina. Fluss, Berglandschaft und Stauseen prägen den Charakter des Reiseziels. In Malaia gibt es mindestens drei Stauseen, darunter den Lacul Brădișor und den Stausee Malaia.
Stauseen und Wasserkraft
Der Lacul Brădișor umfasst 230 Hektar und ist mehr als 40 Meter tief. An seinem Ufer sind Angeln, Kanu- und Kajakfahren sowie Schwimmen möglich. Die Maße des Stausees Malaia fallen anders aus: Er liegt auf 480 Metern Höhe, umfasst 46 Hektar und ist 22 Meter tief. Die Wasserkraftanlage Malaia nutzt diesen Stausee; sie wurde 1978 mit einer installierten Leistung von 18 Megawatt in Betrieb genommen. So unterscheiden sich die beiden Gewässer sowohl in ihren Abmessungen als auch in ihrer beschriebenen Nutzung. Der Barajul Brădișor ist ein Betonbogenstaudamm mit einer Höhe von 62 Metern und einer Länge von 220 Metern.
Wasserfälle und Wege
Zur Cascada Scoruș zweigt die Zufahrt in Malaia von der DN7A etwa auf Höhe der Seemitte und vor der ersten Brücke auf einen Forstweg ab. Der Weg zur Kaskade führt durch die Schlucht des Bucureasa-Tals und ist mit zwei weißen und roten Kreisen markiert. Er wird weder für Kinder noch für unerfahrene Wanderer empfohlen. Prüfen Sie vor der Tour die Markierung und den Zustand des Forstwegs. Von der Cascada Scoruș führt außerdem ein blau markierter Weg über die alte Schäferhütte von Cocora und an der Crucea Brătienilor vorbei in die Căpățânii-Berge.
Ein weiterer kurzer Weg führt zur Fântâna Brătienilor: Von der Straße Valea Satului aus erreichen Sie sie über eine blaue Markierung nach etwa 15 bis 20 Minuten zu Fuß durch den Wald. Diese Angabe macht den Spaziergang zeitlich besser einschätzbar, während der Weg zur Cascada Scoruș mit seiner ausdrücklichen Warnung eine andere Planung verlangt.
Kultur und Geschichte in Malaia
Die Crucea Brătienilor wurde von Vintilă und Lia Brătianu zum Gedenken an ihre Eltern errichtet und ist in die Liste der historischen Denkmäler Rumäniens aufgenommen. Auch das Frauenkloster Sfânta Mănăstire Înălţarea Sfintei Cruci prägt die Kulturgeschichte des Ortes. Der Grundstein für seine neue Kirche wurde am 12. Juni 2012 gelegt. Zum Klosterensemble gehören eine große Kirche und ein zweigeschossiges Arhondaric mit 25 Zellen.
In Săliștea, Malaia, zeigt das Museum der Weltflöten fast 100 Exponate: darunter Flöten aus Vaideeni und der Țara Loviștei sowie Blasinstrumente und weitere Instrumente aus allen Kontinenten. Ein Interview vom 23. Juli 2026 beschrieb die Ausstellung als geöffnet und besuchbar und nannte Führungen und Workshops zu Weltkulturen und Weltmusik. Stimmen Sie Ihre Besuchsorganisation vorab ab. In Ciunget steht außerdem die 1861 errichtete Holzkirche „Sfinţii Împăraţi Constantin şi Elena“.
Ziele im weiteren Gemeindegebiet
Einige Ziele liegen außerhalb der Ortschaft Malaia selbst. Im Dorf Ciungetu befindet sich die Peștera Laptelui, auch Peștera cu Lapte genannt. Die Höhle liegt am rechten Hang der Rudăreasa und ist vor allem aus paläontologischer und historischer Sicht interessant. Ebenfalls außerhalb des Ortes liegt das Naturschutzgebiet Muntinu: Es befindet sich am Steilhang eines Gletscherkars am Oberlauf des Muntinu-Tals, östlich des Berges Cărbunele. Zum Gebiet gehören ein Gletschertal und zwei Seen am oberen Talende; geschützt werden dort wachsende Pflanzen.
Auch Lacul Petrimanu und die Cheile Latoriței gehören zu den Zielen außerhalb der Ortschaft Malaia. Am See ist Forellenangeln bekannt; von dort führen Wanderungen in Richtung der Schlucht, die zwischen den Latoriței- und Căpățânii-Bergen liegt. Die Cheile Latoriței erstrecken sich über 25 Kilometer durch eine Landschaft aus Felsen, Moos und zahlreichen Wasserfällen. In der Nähe des Iezerul Latoriței liegt die zweistufige Cascada Moara Dracilor mit einer Höhe von 20 bis 25 Metern. Der Weg dorthin ist schwierig und wird Anfängern ohne Führung oder gute Karten nicht empfohlen. Die Cascada Apa Spânzurată ist ein 35 Meter hoher Wasserfall am Bach Turcinu Mare am rechten Hang des Latorița-Tals.
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